It’s the end of the world as we know it.

Gleich drei Schreckensmeldungen erschüttern Luxemburg. Die erste kommt aus einer mir nicht gänzlich unbekannten Stadt und klingt wie aus einem schlechten Thriller, dessen Autor lieber Psychologe als Autor gewesen wäre: Ein Verbrecher ist aus der Psychiatrie in Ettelbrück geflüchtet und ist jetzt wahrscheinlich auf dem Weg nach Portugal. Und die spanische Presse meldet, er sei in Spanien. Die lokalen Autoritäten wirken überfordert. Ich vermute, der Mann sitzt immer noch im Park neben der Anstalt und füttert die dicken Goldfische im Springbrunnen.

In Cattenom, dem Atomkraftwerk, das man anstelle des Atomkraftwerk gebaut hat, das man in Luxemburg bauen wollte, ist ein Arbeiter »leicht« radioaktiv verstrahlt worden. Was auch immer das heißt, leicht radioaktiv verstrahlt. Aber wie wir alle wissen, sind Atomkraftwerke, besonders wenn sie in strukturschwachen französischen Grenzgebieten stehen, sehr sicher. Und Radioaktivität ist völlig natürlich und so gesund wie Joghurt.

Die schlimmste Meldung finde ich allerdings, dass die ADR mit der AHL zusammen in die Wahlen geht. Das frühere Aktionskomitee für Rentengerechtigkeit und Demokratie, heutige »alternative Reformpartei« nimmt Mitglieder der Männergesellschaft mit auf ihre Listen. Wenn man hellbraun mit Scheiße mischt, was kommt denn da raus?
Ich hatte ja gehofft, die beiden Parteien würden sich (und der CSV) gegenseitig Stimmen klauen.

Was bleibt da? Sich zurücklehnen und die Show geniessen. Vielleicht fordert die braune Partei ja bald die Verlegung der Psychiatrie nach Cattenom und macht sich vollends lächerlich. [Bonusvideo nach dem Klick]

6 Kommentare “It’s the end of the world as we know it.

  1. Wenn man hellbraun mit Scheiße mischt, was kommt denn da raus?

    Orange. Damit werden sie der Fanatisch-Asozialen Partei trotzdem Stimmen “klauen.” :)

    [Hach, man merkt mir meine gute Laune wirklich an. :D]

  2. Wat ech net verstinn ass, firwat sou en gefeierleche Märder iwwerhaapt Fräiganghuet??? An wann schon ‘sortie authoritisée’, huet en do keen Babysitter?

    Bei Cattenom muss ech emmer un den Homer Simpson a Fësch mat 3 Aan denken …

    D’ADR an d’AHL sinn en effet Bräimettien, mee och souer gi gewielt. Gët jo genuch aner Bräimettien. Leider.

  3. Oh mäi Gott, lo hat ech dee Sac kopéiert fir en a mäi Kommentar anzebauen, an da gesinn ech, dass schon zwee anerer et gema hunn.

    Du gesäis, du hues eppes epesches geschaf.

  4. Verbricher: Also waat ech nach méi krass fannen, ewéi dass hien iwwerhaapt konnt fortlaafen, ass den Fait, dass ee schon e Méinden fortgelaaf ass an d’lëtzebuerger Bierger erréicht 70 Stonnen deno et gewuer gi sinn. Ewuel och well et dunn an der spuenescher Zeitung stung. Den Gesondheetsminister di Bartelomeo ass et jo, laut sengen eegenen Aussoen, och erréicht gewuer ginn ewéi d’Press driwwer bericht huet. *kapp resselen iwwert dës Regierung*

    Cattenom: Ma da kenne mer jo frou sinn, dass en “nemmen” “liicht” radioaktiv verstrahlt gouf. :/

    ADR + AHL: Do sinn ech gespaant waat vun deenen 2 kennt.
    Ajo, Joël et ass “alternativ demokratesch Reformpartei” am plaatz »alternative Reformpartei«. (Waat ech scho witzeg fannen, dass se sech eng Partei genannt hun, nodeems se offiziel deen Titel verluer hun. :D)

  5. Pingback: Fireball’s Weblog - (enjoying the postapocalypse) » Blog Archive » Die adr und ihr “City-Tunnel”

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