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Ich hatte sehr merkwürdige Erlebnisse, die letzten Tage.
Ich möchte euch dazu einfach unkommentiert die Mail bloggen, die ich mit anderm Schluss an Snuff und Susi geschickt habe…

Also, fangen wir ganz von vorne an. Montag morgen, ne Art Test in Sport Wir müssen mit einem Basketball über Bänke springen und Körbe schiessen. Zuerst verpass ich, dass es an mir ist (weil ich nie weiss, ob der Lehrer nun „Joel“ oder „Joelle“ meint). Während ich den Test nach allen Regeln der Kunst vermassele (Ball verlieren usw) spotten einige Leute über mich. Macht mir nichts aus. Sind eh alles Bakas

—-schnitt—- montag Nachmittag, ich fahr nach Hause. Neben mir sitzt Jean, der in der 7 bei mir in der Klasse war. Hab mich ziemlich gut mit ihm verstanden. Jetzt ist er leider in nem anderm Gebäude, und so sprechen wir selten miteinander. Na , und ich hab meinen Sportsack, nen Hdr-Merchendising-Produkt. Und wir sprechen über den zweiten Film,und dass der 3 noch gewaltiger werden wird, von der Belagerung Gondors und so.
Dann kommt das schlimme und wirklich überarschende… Ich werde unterbrochen. Vanessa (Ernters „Sinn des Lebens“, na ja, sie sieht schon net schlecht aus, aber ich hab nie irgendwelche Gedanken gehabt-weil sie eh nen Typen hat/hatte) spricht mich an. Mit meinem Vornamen! (Ich kann mich nicht errinern, wann sie das zum letzten Mal getan hat) Und sie erklärt mir, dass ich die Spötteleihen von morgen nicht ernst nehmen sollte, sie reden lassen sollte. Ich antworte ihr, dass ich an sowas gewöhnt wäre und es mir eigentlich sch…egal wäre.
Na ja, kurz drauf musste sie raus.
Nun stellten sich mir Fragen.
Wieso sagt sie das?
zu den möglichen Antworten gehören:
-sie verarscht dich
-sie will was von dir (das musste kommen ^^)
-.nee, ganz sicherlich nciht…
-sie will bei Jean punkten (das wäre im bereich der möglichkeiten…er is nur klein, ansonsten sieht er wirklich gut aus, ect.)
-ect

—schnitt— Montag abends, gegen 5 Normalerweise nimmt mich Gilles, ein anderer, erwachsener Trainer (und unser Metzger *ggg*) mit ins Schwimmen. Nun, gestern aber nicht. ich fuhr also mit Josiane (wieso kenn ich nur die Vornamen der Leute…*schlimmfind*) Ich komm zum auto und *schluck* vorne sitzt Laura. ehmm…sie is eine, oder besser gesagt die andere Jugendliche (also in meinem Alter, is etwas älter, wenn mich nicht alles täucht), die beim schwimmen hilft. Oh, sie sieht gut aus…wobei ich sagen muss, dass ich sie im Badeanzug sehe…(k, sie mich auch, und ca 50 andere Leute, in Hauptsache Kinder auch)- wodurch sich meine Meinung beeinflussen könnte. also schluck. Das schlimme an mir ist ja, dass ich in solchen Situationen ständig mein Verhalten protokliere und auswerte. Nun, ich bin nicht verliebt (ich hoffe es zumindents), aber trotzdem, sie sieht gut aus. Und ich hasse es wirklich, sie anzusehen zu müssen. Einfach aus der Furcht, zu starren oder so.

—schnitt— heute, mittagspause, ca 12:15 Joel: „ach, ich verecke, ich verecke, ich verecke…“ (es folgt eine längere diskusion, dass ich nicht wirklich sterbe, sondern depressiv werde und philosophiere) Joel: ich will rei *weinerlich* („bricht zusammen“ , gespielt) Joel: ach, ich bin der unglückliste mensch der welt.. Joel: (zu Gilles, lächenlend): das war übertrieben, net? Ernster: (irgenden dummen komementar) Joel steht auf und haut nach Ernster: ach, bin ich nicht, ihm muss es noch viiiiiiiiiiiiielllll schleeeeeeeechter gehen!“ —-

Heute morgem im Schulschwimmen hab ich mich mit Gollum-Denken an Rei angelenk. Hat ziemlich gut geklappt. Hasse die Leute, dann brauchst du sie nicht zu lieben. Ist absurd, aber es klappt.
Nun, bei Leuten, die einem nicht ans Herz gewachsen sind, geht das vieleicht, aber bei anderen?

Ich vermisse die gemeinsamen Abende und Nächte mit Gili, ich vermisse die Zärtlichkeiten, ich wünsche mir…
Und doch hasse ich das alles, im gleichen Augenblick.
Ich will weg gehen, flüchten, in den Schatten. Dort, wo keine Sonne hinkommt, und wo ich mich nicht zu fürchten brauch, dass ich verletzt werde, und dorthin, wo ICH niemanden verletzten kann. Weg, weg von hier.
Zweispalt.
Man muss mit den Menschen leben, wenn man Freunde hat. Und es hat keinen Zweck, sie jedes Jahr einmal zu verlassen, um sein Inneres Ich zu finden. Eigentlich müsste ich es so finden…zusammen mit ihnen.