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Ich sage meine Meinung freih, sie steht mir quasi auf der Stirn geschrieben.
Seit gestern trage ich ein Stirnband mit dem Peace-Zeichen drauf. Na ja, jetzt werden mich wahrscheinlich alle für einen Hippie oder sonst irgendwie verückt halten. Sollen sie denken, was sie wollen, ich sage/zeige meine Meinung, damit hat es sich.
Peace !

Noch in dieser Nacht will Bush angreifen. Noch in dieser Nacht werden die ersten Bomben fallen. Und morgen wird die Welt mit Schrecken in den Augen nach Bagdagd blicken, wie einst am 11.9 sie nach New York blickte. Aber niemand wird sagen: „Heute sind wir alle Amerikaner!“ Niemand wird sich mit den Leuten verbunden fühlen, die ein Land verstümmeln wollen. Niemand wird sich mit dem größten Kriegstreiber auf Gottes Erde verbunden fühlen. Wir werden aufstehen und unser Veto gegen den Krieg kundtun. Und ihr werdet mich zurück in das Schulgebäude schleppen müssen, wenn ihr mich daran hindern wollt, meine Meinung zu sagen!
Peace!

In America, in the withe house there's a growing feeling of hysteria
Conditioned to respond to all the threats
In the rhetorical speeches of the Iraquis
Mister Bush said, 'We fight the terrorsim'
I don't subscribe to this point of view
It'd be such an ignorant thing to do
If the Iraquis love their children too

How can I save my little boy
From Oppenheimer's deadly toy?
There is no monopoly on common sense
On either side of the political fence
We share the same biology
Regardless of ideology
Believe me when I say to you
I hope the Iraquis love their children too

There is no historical precedent to put
Words in the mouth of the president
There's no such thing as a winnable war
It's a lie we don't believe anymore
Mister Powell says 'We will protect you'
I don't subscribe to this point of view
Believe me when I say to you
I hope the Iraquis love their children too
We share the same biology
Regardless of ideology
What might save us, me and you
Is if the Iraquis love their children too

Mr. Bush?
GO **** YOURSELF!

Oh du grausame Welt…
Ich habe schlechte Laune, und zu allem überdruss fängt auch noch der Krieg an. Was soll man tun, ausser auf die Strasse zu gehen?
Ach, jetzt bräuchten wir die Hippies mal wieder, die Sitzstreiks organisieren, und den Krieg behindern. Aber insgesamt bräuchten wir eine neue Art Mensch, die sich gegen den Mainstream abhebt und intelligent das ablehnt, was abzulehnen ihm der menschliche Verstand gebietet. Ein Aufstand aller „Experten“ auf der Welt gegen die Sturköpfe der Welt. Auf auf, zieht auf einen Berg und lasset erschallen eure Botschaft, die Botschaft des Friedens und der Gleichheit aller Menschen!
Vieleicht sollte ich ein Zeichen setzten, meine Haare noch länger wachsen lasssen, sie vieleicht färben, einfach „alternativ“ ausehen. Aber wann sieht man alternativ aus? Ich meine, Ringe unter den Augen können auch eine Alternative sein…

L hat einen Freund, wie ich am Freitag herausgefunden habe. Sie hat mich (trotzdem?) sehr merkwürdig angeschaut.
Welch Glück, welche Freude. Ich fühlte mich eine Stunde lang übermässig frei, so muss sich auch der Löffelmörder Ancalagon gefühlt haben, als sie tot vor ihm lag. Solch ein Gefüh der Erlösung muss man fühlen, wenn man eine verhasste Person umbringt.
Bleibt als nur noch eine reale und 2 „virtuelle“, die nicht so schlimm sind. Gut, versuchen wir es erst mit sozialen Kontakten, danach benutzten wir die „FY!SMFD!IDLYIJHY!“-Methode. Bleibt nur noch eine Frage zu klären:
Why do you look at me, when you hate me?
V hat ihre Haare rotorange gefärbt. Normalerweise mag ich rote Haare ja, aber ich weiss net, das bei ihr gefällt mir net so, keine Ahnung wieso. Na ja, solange es ihr gefällt, und solange es ihrem Typem gefällt, ist ja alles in Ordnung, oda?
Hmm, eigentlich steht niemand (wenn von der 2. L absieht) mehr „zwichen“ mir und Rei*schwärm*…wunderbar, nich? Genauso wunderbar wie das Wetter…blau und ohne Wolken – es ist noch net mal richtig Frühling und schon versaut man mir die ganze Depristimmung…*gnar* Na ja, was soll man tun, was soll man tun?

Wenn ich mir all diese party.lu-HPs ansehe, dann bekomme ich auch manchmal Lust, so eine „Hey, ich bin ich und das sind meine Freunde, die hab ich alle furchtbar lieb und das ist mein Hund, den hab ich auch sooo lieb und das hier ist meine Lieblingsband, die gibts zwar nicht mehr und der Frontman hat sich erschossen, aber die sind ja sooooooo coool…„Homepage zu machen.
Na ja, irgendwann wird es ihnen langweilig werden und die, die wirklich ne Hp wollen, werden zu anderen Hostern mit mehr Möglichkeiten gehen.Aber was wollte ich eigentlich sagen? Ach ja, auch wenn das jetzt wunderbar eingebildet klingt, ich bin doch allemal besser als diese Leutchen, die es nötig haben, dort ne Hp zu machen, oder?
Ja, Fire, bist du. *sichselbstaufdieSchulterklopf*
unter dem Schatten deiner Flügel, Fireball!, riefen sie ihm zu

Mir gehts wieder mal schön mies, heute abend. Ich weiss nicht wieso, aber irgendwie hab ich das Gefühl, dass mich L. regelrecht verfolgt.
Vor einem Jahr wusste ich nicht mal, dass sie existiert. Dann sieht man sie einmal, dann ist man sich nicht sicher, in welche Schule sie geht. Und kaum sieht man sie einmal auf der Bushaltestelle des alten Gebäudes meiner Schule, ist anscheinend allgegenwärtig und nimmt auch noch den selben Bus wie ich…uhja.
Aber was soll man machen, Freunde, was um alles in der Welt soll man machen?

Der Löffelmörder (Kapitel 3)

approximativ zurückdatiert

Kapitel 3 : Behind the gate of Hell

Eine halbe Stunde später erwachte Daniel.
Sein kopf brummte, Joel hatte ihn wohl mit irgendwas niedergeschlagen und dann in sein Haus geschleppt. Er lag bäuchlings auf einem großem Tisch, dem Geruch nach zu urteilen im Keller. Das Licht, das von der Decke kam, was bläulich und ziemlich grell. Das einzieg, was Daniel sah, war ein kleiner Tisch mit einer Steroanlage darauf und ein hölzener Stuhl. Er versuchte sich zu bewegen. Es ging nicht. Er war mit Lederiehmen an den Händen und Füssen gefesselt. über seinem Rücken lag eine Decke. Er bemerkte, dass er bis auf seine Unterwäsche nackt war.
„Oh, er ist aufgewacht, der kleine Schnüffler, was?“
Daniel schwieg. Er wollte Joel nicht die Genungtuung verschaffen, ihn auch noch verhöhnen zu können.
Der junge vor ihm war nicht der Joel, den Daniel kannte.
Er erschien ungleich älter und bösartiger. Sein diabolisches Lächlen veriet Daniel, dessen Gedärme sich bei dem Anblick wie zu Eis erstarrt anfühlten, dass er ihn wohl nicht schnell töten würde. „Ich bin der, den du suchst. Ich habe sie umgebracht.“
Joel setzte sich auf den Stuhl und lächelte Daniel eiskalt an. Er spielte mit seinem Taschenmesser und strich mit dem Finger sanft über eine kleinere Klinge.
„Mit der hier habe ich ihr den Rücken aufgeschnitten, sozusagen die Haut geöffnet.
Danach habe ich erst den Löffel genommen. Doch der Reihe nach.“

Vanessa war Glück gewesen. Sie war an der richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen, so dass Ancalagon zur rechten Zeit zuschlagen konnte. Er hatte sie mit einem Baseballschläger betäubt, bis auf die Unterwäsche entkleidet und sie ebenfalls an den Tisch geschnallt. Dann hatte er ihr eröffnet, was er tun würde:
„Ich werde dir die Wirbelsäule rausnehmen, mit einem Löffel. Ich würde Lügen, wenn ich sagen würde, es würde nicht schmerzen. Bevor du fragst: Ich habe keine sexuellen Pervesitäten mit dir vor, nicht während oder nach deinem Tod. Er hatte diabolisch gelacht. Nie würde er den Anblick ihrer angsterfüllten Augen vergessen, wie sie auf dem Tisch da lag und er ihr eröffnete, dass er sie umbringen würde, und vorallem, wie grausam er das tuen würde. Und dieses einigartiges Gefühl, diese Macht die ihn durchströmte, Herr über Leben und Tod zu sein.
Er hatte eine gewisse Anzahl an Musikstücken, die Gefühle wiederspiegelten, die er gegenüber Vanessa hegte, und einige, die die Prozedur genau richtig begleiten würden. Er hasste und liebte sie zugleich. Sie war unereichbar für ihn, Ausätziger der Gesellschaft, und trotzdem hatte sie einen gewissen Respekt vor ihm gehabt, für den er sie geliebt hatte. „Nett gewesen zu sein war ihr Verhängniss, Daniel!“ Ancalagon hatte sich schlussendlich für Beethovens 9., die Ode an die Freude entschieden. Zuerst zitierte er noch eine Zeile aus einem Lieb von Queen:

So you think you can love me and leave me to die….
Oh baby-Can't do this to me baby!

Er hatte die Steroanlage angemacht und leise gemurmelt „zu klein, viiieel zu klein…“
„Sie hat geschriehen, als ich den ersten Schnitt machte. Danach war sie nur wie betäubt und hat ein Geräusch von sich gegeben, das wir als „Stöhnen“ bezeichnen. Allerdings ist das Wort sehr ungenau, nicht war?“ Allerdings war Vanessa da eine Ausnahme gewesen, die andern beiden hatten lauter geschriehen. Joel machte das nichts aus, jedenfalls beim zweiten Mal gar nichts mehr. Beim allerersten Schnitt war er schon erschrocken gewesen, aber dann überkam ihn dieses unheimliche Gefühl der Macht und er sah die Schmerzenschreihe nur noch als Bestätigung. Vanessa hatte lange durchgehalten, selbst als er den Löffel angesetzt hatte. Die Wirbelsäule konnte er schon mit der Hand umschliessen, als sie noch atmete. „Ja, sie hat bis zum bitteren Ende gekämpft. Während sie starb, ritzte ich diese Runen in ihren Rücken. Es bedeutet Ancalagon. Der mächtigste Drache in Tolkiens „Mittelerde“ hiess so. Aber wem erzähle ich das?“ Joel lachte dreckig. Daniels Körper fühlte sich taub. Er wusste nun ziemlich genau, wie Vanessa gestorben war, und wie er wahrscheinlich auch sterben würde. Joel sprach von den Morden, als seien es Kunstwerke oder sonst irgendwas, was man bewunderen musste. Die Leichen habe ich in einem Einkaufswagen transportiert, während der Nacht. Zu schade, dass ich kein Auto habe, dann ginge es einfacherer. Bei dir denke ich übrigens daran, den Ermittlern eine schöne Wasserleiche zu schenken. Was glaubst du, wie weit wirst du es schaffen? Bis zur Mosel, oder bis zum Rhein? Vieleicht sogar bis nach Köln?“ „Du bist eine kleine, miese Ratte, mehr nicht. Ein Verrückter, der Leute umbringt. Du wirst in das große graue Haus ziehen müssen. Und den Rest deines Lebens wirst du…“ Daniels Stimem stocke, als Joel ihm eine Rune in den Rücken ritzte. Er hatte das Messer tief gestochen, tiefer als normal. Ancalagon hielt Daniel einen Löffel vors Gesicht. „Sieh, dein eigenes Blut, aus der Wunde, die ich dir zugefügt habe? Ist es nicht wunderschön? Ich finde, es gibt nicht schöneres als Blut.“
Er ritzte seinen Namen weiter ein, dann hörte er auf und wandte sich wieder Daniel zu, der auf die Zähne biss, um nicht aufzuschreihen.
„Was wolltest du eigentlich sagen? Ich bin verrückt, soso. Weisst du, ich habe mir es fast schon gedacht.
Aber weisst du was?
Es ist mir scheissegal. Man wird mich wahrscheinlich einsperren oder sowas, wahrscheinlich komme ich mit der Höchstrafe für Jugendliche davon. Und dann, werde ich wieder anfangen, und mir werden keine Fehler unterlaufen. Einem nach dem anderm werde ich sie umbringen, bis die Welt erkennt, dass sie machtlos gegen mich, Ancalagon ist!“ Joels Augen waren glasig geworden und er sprach wie in Trance. Daniel, dessen Rücken brannte, als sei ein Buschfeuer auf ihm ausgebrochen, starrte ihn an. „Was willst du mit mir tun und wieso um Gottes Willen tust du das?“ „Ich werde dir jetzt einen Schlag auf den Kopf geben, dich bis zum Fluss fahren, dann schneid ich die den Rücken auf, reiß die Wirbelsäule raus und werf dich ins Wasser. Nette Idee, was? Oder willst du lieber wie die Mädchen sterben? Wieso ich das tue? Ach, das habe ich dir doch schon erklärt. Vanessa und die 2. haben mich verletzt, bzw. Ich habe mich durch sie verletzt gefühlt. Und du, du bist einfach nur ein Lügner und ein kleiner Schnüffler. Ich kann sowas nicht ausstehen, und deshalb wirst du als Sahnhäubchen auf dem Ancalagon-Kuchen enden.“ Joels Augen wirkten wieder klar und seine Stimme hatte einen saditischen Unterton angenommen. Er trug die ganze Zeit schon Handschuhe, und nam nun Daniels Buch, riss eine Seite heraus und legte sie auf den kleinen Tisch. Er nahm eine Feder, tippte sie in den Löffel und schrieb mit Daniels Blut:
„Hiermit erkläre ich, die Wunder des großen Ancalagon gesehen zu haben und anzukennen, dass er der größte Künstler auf Erden ist, und seine Taten gerecht sind.“

Er zeigte Daniel das Blatt und machte dessen rechte Hand los. Das Messer hielt er an Daniels Gurgel. „Unterschreib!“ befahl er in einem scharfen Ton, „Sonst werde ich dir noch mehr weh tun, als ich Vanessa weh getan habe. Daniel unterschrieb mit seinem vollem Namen. Ancalagon schnürte ihn wieder fest, schüttelte Daniels Kopf, so dass Haare und Hautschuppen auf das Blatt fielen. Er steckte es in einen Frischhaltebeutel, und packte diesen zusammen mit seinem Löffel, dem Messer und einem Tacker in seinen Rucksack. Er schlug Daniel wieder bewusstlos.

~**~

Wieder spürte Daniel Kopfschmerzen, als er erwachte. Sein Rücken brannte noch immer. Er hatte gehofft, dass die Begenung mit dem Löffelmörder nur ein schlechter Traum gewesen war, aber dem war nicht so. Er bemerkte, dass er bis zum Oberleid wieder bekleidet war. „Ah, so sieht man sich wieder. Hast du gut geschlafen, Daniel?“ Keine Antwort. „Du wirst bald lange schlafen, sehr lange. Grüss die Narren von mir, wenn du in Köln bist!“ Daniel wollte sich wehren, aber Joel war schneller. Er hatte seine Zunge hinausgezogen und tackterte die Tüte an ihr fest. Nicht nur einmal, sondern 4 mal. Es schien ihm richtig Spass zu machen. Wenn Daniel hätte schreihen können, hätte er es getan, aber er konnte nicht, der Schmerz betäubte ihn noch zu sehr. Ancalagon schnitt Daniel den Rücken auf, stach einen Suppenlöffel unter die Wirbelsäule und hebelte sie heraus. Daniel schrie wie am Spiess, aber das liess Joel völlig kalt. Er konnte die Knochen bereits zwichen seinen Händen spüren. Er riss daran, bis das Schreihen aufhörte. „Gute Nacht, Daniel!“ sagte er sarkatisch und stiess den leblosen Körper in die Alzette. Nachdem er die Spuren vernichtet hatte, dachte er bei sich:
„Verdammt. Nun muss ich bald wieder auf ein Begräbniss. Vieleicht sollte ich mir wirklich einen schwarzen Anzug kaufen.“

Der Löffelmörder

approximativ zurückdatiert

Kapitel 1: Hell is not far away

Dritter Mord des Löffelmörders

Löffelmörder/Ettelbrück.Am Sonntagabend wurde bei Ettelbrück die Leiche eines jungen Mädchen gefunden. Ihr war das Rückgrat entfernt worden, dem Autopsiearzt nach mit einem Löffel. Desweiteren wies ihr Körper mehere Schnittwunden auf, die allerdings erst nach dem Tode zugefügt worden sind. Dies scheint wieder einmal das Werk des „Löffelmörders“ zu sein, der seit mehren Monaten die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzt. Wie bereits die 2 voherigen Male war das Opfer blond gewesen und ungefähr 15 Jahre alt gewesen. Der Löffelmörder scheint eine Vorliebe für blonde, junge Mädchen zu haben, denn keins der bisherigen Opfer war über 18. Wie auch die letzten beiden Male scheint die Wirbelsäule mit einem Löffel herausgetrennt worden zu sein, und wie jedes Mal die erschreckende Tatsache, dass das Opfer zu dem Zeitpunkt noch gelebt haben muss. Da der Täter sich nur an einer bestimmten Opfergruppe vergreift, vermuten die Ermittler,dass sich der Mörder während oder nach der Tat sexuell an den Opfern vergeht, obschon hierfür keine eindeutigen Hinweise gibt. Der Löffelmörder ginge nach keinem erkennbaren Schema vor, so der Sprecher der Polizei. Daraus schliesse man, der Täter sei endweder völlig verückt und morde nach Lust und Laune oder er sei aber äußerst intelligent, und verzichte auf ein Schema, weil man ihn dadurch leichter kriegen könnte, so der Polizeispecher weiter. Der Täter scheint die Lebensgewohnheiten der Opfer gut gekannt zu haben, deshalb ist anzunehmen, dass er sie eine Zeit lang davor auspioniert hat. Allen jungen Frauen, denen verdächtige Personen aufgefallen sind, sollen dies unverzüglich der Polizei Ettelbrück melden. Auch eventuelle Zeugen in den 3 Fällen des Löffelmörders sind gebeten, sich zu melden. Auf Hinweise, die zu einer Festnahme des Löffelmörders führen, ist eine Belohung von 1000 € ausgesetzt.

Joel wollte den Artikel auschneiden. Die einzige Schrere, die auf seinem Schreibtisch lag, war Bestandteil seines Taschenmessers. Er leckte die ausgeklappte, kleine Klinge ab und spürte den unverwechselbaren Geschmack von Blut. Er trocknete die Schneide an seinem Pullover ab, klappte sie ein und zog die Schere hinaus. Noch einmal betrachtete er verächtlich das, was die Journalisten und anscheiend auch die Polizei über den Löffelmörder dachten.
„Wenn die nur wüssten…”, dachte er nur. Ja, ER wusste, wie der Löffelmörder seine Opfer auswählte, und dass er sie nicht aus sexuellen Bewegründen umbrachte. Er sah zu seinem Dachfenster hoch und bemerkte, dass es zugeschneit war. Wie würde wohl Blut auf Schnee aussehen?

~**~

Natürlich war Joel auf dem Begräbniss. Immerhin war Vanessa ja in seiner Klasse gewesen. Nicht dass er jemals irgendeine Beziehung zu ihr gehabt hätte, aber die ganze Klasse war da, und es gehörte in gewisser Weise zu seiner Pflicht, durch seine Anwesenheit zu beweisen, dass er zur Klasse gehörte, jedenfalls offiziell. In Wirklichkeit verabscheute er die Menschen in dieser Klasse, und er wollte nicht länger als umbedingt nötig mit ihnen zusammen sein.
Die Augen der andern sahen verweint aus, im Moment hielt sich jedoch jeder zurück.
Ein leichtes Gefühl der Macht durchströmte ihn plötzlich.
Als die Zeremonie endlich abgeschlossen war, merkte Joel, dass Daniel, einer der Leute, die er am meisten hasste, lauthals verkündete, er würde den Löffelmörder aufspüren und fangen. Jedenfalls kam es Joel sehr laut vor, in der ansonsten so stillen Trauergemeinschaft, vieleicht aber auch nur, weil ihn dies intressierte und er es lauter wahrnam als es war. Er blieb stehen, machte auf dem Absatz kehrt und sah in Daniels blaue Augen.
„Hey!“
„Ja?“
„Pass auf, was du tust. Nacher tut es dir leid. Überlass solche Dinge lieber der Polizei.“
Und in Gedanken fügte er hinzu: „Sonst wird es sehr bald das erste männliche Opfer geben.“
Zu gerne hätte er diabolisch gelächelt, aber das konnte er nicht.

~**~

Daniel merkte sehr schnell, dass der Löffelmörder mit einer teuflichen Präzision ans Werk ging und seine Opfer und deren Lebensgewohnheiten offenbar sehr gut kannte. Ausserdem waren alle Opfer zuletzt in Ettelbrück gewesen, deshalb vermutete er, dass der Mörder ebenfalls in Ettelbrück wohnte. Nun, Ettelbrück hatte über 5000 Einwohner, für Luxemburger Vehältnisse eine recht große Stadt, und es würde schwierig werden, irgendwas herauszufinden. Daniel legte die Zeitungsartikel, die er aus dem Altpapier herausgesucht hatte, vor sich auf seinen Schreibtisch. Ihn erfüllte eine Mischung aus Schmerz und Wut. Es fühlte sich an, als würde irgendwas ihn von ihnnen heraus aufressen. Er dachte nach. Der Täter muss Vanessa gekannt haben – aber woher?
Er dachte zurück an das Begräbniss. Ausser seiner Klasse und der Familie war niemand anwesend gewesen. Oder doch? Er hatte nicht aufgepasst, seine Sicht war von Trauer getrübt gewesen.
Daniel errinerte sich an die Warnung von Joel. Wusste dieser Typ etwas mehr? Konnte es etwa sein, dass…
„Nein“, dachte er, „unmöglich. Er ist aus Ettelbrück, aber das sind viele.“
Daniel nahm sich trotzdem vor, Joel am nächsten Tag, einem Mittwoch, nachzugehen. Vieleicht würde er ja irgendwo in Ettelbrück auf etwas stossen, das ihn weiterbringen würde.
Er wusste nicht wieso, aber irgendwie fühlte er sich dazu berufen, sich näher mit dem Mörder zu beschäftigen. Es war wie ein unbesiegbarer Drang, herauszufinden, wieso Vanessa und die anderen Opfer gestorben war.

Drachenkämpfer – Kapitel 1

approximativ zurückdatiert

Die Luft war ruhig über dem Lande Feronell. Der zarte Wind strich über die Felder und Wiesen, die vor der gigantischen Hauptstadt lagen. Ausserderhalb der riesigen Mauern fühlte ich mich viel freiher, nicht so begent wie unter den Schatten der Festungsgebäuden. Obwohl ich zur Armee gehörte, hatte ich ein eigenes Haus, und das Recht, hinzugehen, wo immer ich wolte. Ich musste nur da sein, wenn ich gebraucht wurde. Ich gehörte zur der legendären Truppe der Drachenkämpfer.

Ausser einer goldschimmernden Rüstung, dem Wappen meiner Truppe auf dem Rücken, einem Sold, der mich zu einem der reichsten Männer in der Stadt machte und natürlich dem obligatorischen Kampfdrachen, brachte mein Job mir sehr viel Ruhm ein.

Man erkannte uns in der Stadt, und ich hätte nur einen Wunsch äussern müssen, die Leute hätten ihn erfüllt, denn sie waren erpicht darauf, die Drachen zu sehen. Sie wurden in unserer Kaserne gehalten, und natürlich war dieser Ort strengtens bewacht. Eine breite Strasse führte dorthin, das Tor auf Höhe des fünften Stocks, wo sich der Stall befand, war aus glänzendem Chrom. Innen gab es überall metalische Luken, falls das Haus doch mal brennen solte, die es in 5 Bereiche teilten.So konnte immer nur einer verbrennen, wenn wirklich was passieren solte. Mein eigener Kampfdrache, ein schlanker, blutroter „Chev-rek“ mit goldenen Flügeln war der größte von allen.

Er war sehr loyal, niemals hatte er versucht, einen der Truppe zu verletzten oder anzugreifen. Aber trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb war er der Kampflustigste und brutalste im Kampf. Er verbrannte die gegnerischen Reiter mit einem dünnen Feuerstrahl, und seine Indigofarben Augen schimmerten, wenn er die Baraken der Armee von Gradat in Brand setzte.

Plötzlich läutete die silberne Glocke der Stadt. Ich blickte erschrocken nach Osten, denn dort hörte ich Geschrei: Die Drachen Gradats, giftgrüne Zuri'kz hatten die dortigen Felder in Brand gesetzt. Ich hastete durch das breite Stadtor in den Norden der Stadt, zur Kaserne der Drachenkämpfer. Ich stiess die Tür auf, hastete die Treppen hoch und schwamg mich auf meinen Drachen, der schon ungeduldig am Tor wartete.Er lief den Vorsprung entlang, faltete seine goldglänzenden Flügel und hob ab.

Der frische Abendwind wehte durch mein Haar. Die untergehende Sonne vergoldete die Stadt. Aber ich konnte die Zeit nicht mit langem Herumfliegen verplemmpern, ich musste die Felder retten.Ich befahl meinem Drachen, zu den Feldern im Osten zu fliegen. Unterwegs holte ich meinen Bogen aus der Satteltasche raus, und spannte ein Pfeil ein. Nach wenigen Flügelschlägen hatten wir die riesige Stadt überquert und näherten uns den giftgrünen Drachen der Gradat. Ich schiess mehrere Pfeile ab, und traf sogar einen der gegnerischen Reiter.

Mein Drache spie Feuer und verwundete vier weitere Reiter so, dass sie gezwungen waren, zurückzukehren. Ich nahm eine Lanze und schloss sie gen den Drachen des gegnerischen Anführers, doch sie verfehlte ihr Ziel und blieb im Panzer des Gegner stecken. Der Kommandant der Gegner hing mit nur einem Fuss in den Sporen, um den Sperr aus dem Panzer herauszuziehen. Es gelang ihm nicht. Ich hatte ihm einen Pfeil ins Genick geschossen, und der Drache flog füherlos zurück nach Gradat.

Auf einmal flog ein Wurfmesser an mir vorbei, und ich konnte nicht ganz ausweichen, und so zog ich mir eine Wunde am rechten Oberarm zu. Es schmertze stark, doch da bermerkte der Angreifer plötzlich, dass er der einzige Reiter seiner Fraktion war, und flog zurück. Die Angreifer waren so in die Flucht geschlagen. Ich lenkte meinen Drachen zurück in den Stall, um meine Wunde verbinden zu lassen.

Es war eine leichte Streifwunde. Doch bald solte sie sich verfärben. Die Klinge war vergiftet gewesen. Ich bekamm ein Gegengift und die Anweisung, mehrere Tage nicht zu fliegen. So trieb ich mich auf den Märkten der Stadt herum und kaufte einiges ein. Als ich am Stand eines Obsthändelers einige exotische Früchte aus dem Westen kaufte, hörte ich plötzlich Schreihe. Ich nahm meinen Korb und ging dem Geschreih nach, das immer lauter wurde.

Die schmale Gasse, in der die Händler ihre Stände aufgestellt hatten, wurde breiter. Ich kam auf den Vorplatz der großen Bilbliothek. Eine große Menschenmenge hatte einen Kreis gebildet. Einige waren sogar auf die Pfosten , wo abends Fackeln angezündt wurden, geklettert um besser sehen zu können. Ich drängte mich nach vorna und sah, dass sich ein Duell abspielte. Ein alter Magier hatte seinen Stab bedrohlich gegen einen jungen Mann gerichtet, der auf einer Reitechse sass.

Ihr Körper hatte gefährliche Dornen und Hörner. Ein Lederpanzer war über die Haut geschnallt, die noch nicht von der Natur aus geschützt waren. Der Reiter darauf sah nicht sher vertrauenserweckend aus. Er hatte ein schwarzes Kettenhemd an, auf dem sein Banner, ein weisser Adler, abgebildet war, darüber einen langen, schwarzen Mantel, der mit einer Goldbrosche zusammengehalten war. Sein fettigen, schwarzen Haare hingen ihm teilweise im Gesicht, so dass man die Farbe seiner Augen nicht erkennen konnte. Er hielt einen Sperr in der Hand, den er auf den Magier richtete.

Der Magier war ganz anders. Er hatte wache, ja fast leuchtende blaue Augen , graues Haar und wie es zu seiner Zunft gehörte, einen langen Bart. Er war mit einem langen, blauen Gewand bekleidet. Unter seinem Mantel konnte man die einen ledernen Beutel verhorblitzten sehen, in denen er sicherlich magische Gegenstände aufbewahrte. Seinen langen hölzernen Stab, an dessen Spitze ein Edelstein glänzte, hielt er in den beiden Händen, aber anscheiend nur, um mögliche Angriffe anzuwehren. Sein Gesicht lag in tiefen Falten. Die Menge gröhlte und johlte. Die Leute waren stehts belustigt, wenn es solche Duelle gab. Sie waren nicht verboten, man durfte aber niemanden töten und niemanden verletzten, der aufgegeben hatte.

„Alter Mann, was willst du mit deinem Stab viel ausrichten?“, spottete der junge Mann, „Du hast meine Ehrlichkeit angezweifelt und dafür wirst du jetzt teuer bezahlen!“

Der Zauberer antwortete nicht. Ich hatte das Gefühl, als wäre er hochkonzentiert. Polötzlich wurde alles still. Man hätte eine Stecknadel fallen hören können. Der junge Mann ritt auf den Zauberer zu, bereit ihm seine Lanze ins Herz zu stossen. Doch der Zauberer war schneller. Ich hörte, wie er eine Formel murmelte und dann seinen Stab nach vorne strecke. Ein Blitz zuckte heraus und traf das Untier des Reiters. Es erstarte zu Stein. Der junge Mann sprang von ihm herunter und ergriff die Flucht. Der Zauberer lachte laut. Als er mich sah, hörte er auf. Die meisten Leute waren wieder ihren Geschäften nachgegangen. Der Zauberer, nun viel enspannter, kam auf mich zu…