Drachenkämpfer – Kapitel 1

approximativ zurückdatiert

Die Luft war ruhig über dem Lande Feronell. Der zarte Wind strich über die Felder und Wiesen, die vor der gigantischen Hauptstadt lagen. Ausserderhalb der riesigen Mauern fühlte ich mich viel freiher, nicht so begent wie unter den Schatten der Festungsgebäuden. Obwohl ich zur Armee gehörte, hatte ich ein eigenes Haus, und das Recht, hinzugehen, wo immer ich wolte. Ich musste nur da sein, wenn ich gebraucht wurde. Ich gehörte zur der legendären Truppe der Drachenkämpfer.

Ausser einer goldschimmernden Rüstung, dem Wappen meiner Truppe auf dem Rücken, einem Sold, der mich zu einem der reichsten Männer in der Stadt machte und natürlich dem obligatorischen Kampfdrachen, brachte mein Job mir sehr viel Ruhm ein.

Man erkannte uns in der Stadt, und ich hätte nur einen Wunsch äussern müssen, die Leute hätten ihn erfüllt, denn sie waren erpicht darauf, die Drachen zu sehen. Sie wurden in unserer Kaserne gehalten, und natürlich war dieser Ort strengtens bewacht. Eine breite Strasse führte dorthin, das Tor auf Höhe des fünften Stocks, wo sich der Stall befand, war aus glänzendem Chrom. Innen gab es überall metalische Luken, falls das Haus doch mal brennen solte, die es in 5 Bereiche teilten.So konnte immer nur einer verbrennen, wenn wirklich was passieren solte. Mein eigener Kampfdrache, ein schlanker, blutroter „Chev-rek“ mit goldenen Flügeln war der größte von allen.

Er war sehr loyal, niemals hatte er versucht, einen der Truppe zu verletzten oder anzugreifen. Aber trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb war er der Kampflustigste und brutalste im Kampf. Er verbrannte die gegnerischen Reiter mit einem dünnen Feuerstrahl, und seine Indigofarben Augen schimmerten, wenn er die Baraken der Armee von Gradat in Brand setzte.

Plötzlich läutete die silberne Glocke der Stadt. Ich blickte erschrocken nach Osten, denn dort hörte ich Geschrei: Die Drachen Gradats, giftgrüne Zuri'kz hatten die dortigen Felder in Brand gesetzt. Ich hastete durch das breite Stadtor in den Norden der Stadt, zur Kaserne der Drachenkämpfer. Ich stiess die Tür auf, hastete die Treppen hoch und schwamg mich auf meinen Drachen, der schon ungeduldig am Tor wartete.Er lief den Vorsprung entlang, faltete seine goldglänzenden Flügel und hob ab.

Der frische Abendwind wehte durch mein Haar. Die untergehende Sonne vergoldete die Stadt. Aber ich konnte die Zeit nicht mit langem Herumfliegen verplemmpern, ich musste die Felder retten.Ich befahl meinem Drachen, zu den Feldern im Osten zu fliegen. Unterwegs holte ich meinen Bogen aus der Satteltasche raus, und spannte ein Pfeil ein. Nach wenigen Flügelschlägen hatten wir die riesige Stadt überquert und näherten uns den giftgrünen Drachen der Gradat. Ich schiess mehrere Pfeile ab, und traf sogar einen der gegnerischen Reiter.

Mein Drache spie Feuer und verwundete vier weitere Reiter so, dass sie gezwungen waren, zurückzukehren. Ich nahm eine Lanze und schloss sie gen den Drachen des gegnerischen Anführers, doch sie verfehlte ihr Ziel und blieb im Panzer des Gegner stecken. Der Kommandant der Gegner hing mit nur einem Fuss in den Sporen, um den Sperr aus dem Panzer herauszuziehen. Es gelang ihm nicht. Ich hatte ihm einen Pfeil ins Genick geschossen, und der Drache flog füherlos zurück nach Gradat.

Auf einmal flog ein Wurfmesser an mir vorbei, und ich konnte nicht ganz ausweichen, und so zog ich mir eine Wunde am rechten Oberarm zu. Es schmertze stark, doch da bermerkte der Angreifer plötzlich, dass er der einzige Reiter seiner Fraktion war, und flog zurück. Die Angreifer waren so in die Flucht geschlagen. Ich lenkte meinen Drachen zurück in den Stall, um meine Wunde verbinden zu lassen.

Es war eine leichte Streifwunde. Doch bald solte sie sich verfärben. Die Klinge war vergiftet gewesen. Ich bekamm ein Gegengift und die Anweisung, mehrere Tage nicht zu fliegen. So trieb ich mich auf den Märkten der Stadt herum und kaufte einiges ein. Als ich am Stand eines Obsthändelers einige exotische Früchte aus dem Westen kaufte, hörte ich plötzlich Schreihe. Ich nahm meinen Korb und ging dem Geschreih nach, das immer lauter wurde.

Die schmale Gasse, in der die Händler ihre Stände aufgestellt hatten, wurde breiter. Ich kam auf den Vorplatz der großen Bilbliothek. Eine große Menschenmenge hatte einen Kreis gebildet. Einige waren sogar auf die Pfosten , wo abends Fackeln angezündt wurden, geklettert um besser sehen zu können. Ich drängte mich nach vorna und sah, dass sich ein Duell abspielte. Ein alter Magier hatte seinen Stab bedrohlich gegen einen jungen Mann gerichtet, der auf einer Reitechse sass.

Ihr Körper hatte gefährliche Dornen und Hörner. Ein Lederpanzer war über die Haut geschnallt, die noch nicht von der Natur aus geschützt waren. Der Reiter darauf sah nicht sher vertrauenserweckend aus. Er hatte ein schwarzes Kettenhemd an, auf dem sein Banner, ein weisser Adler, abgebildet war, darüber einen langen, schwarzen Mantel, der mit einer Goldbrosche zusammengehalten war. Sein fettigen, schwarzen Haare hingen ihm teilweise im Gesicht, so dass man die Farbe seiner Augen nicht erkennen konnte. Er hielt einen Sperr in der Hand, den er auf den Magier richtete.

Der Magier war ganz anders. Er hatte wache, ja fast leuchtende blaue Augen , graues Haar und wie es zu seiner Zunft gehörte, einen langen Bart. Er war mit einem langen, blauen Gewand bekleidet. Unter seinem Mantel konnte man die einen ledernen Beutel verhorblitzten sehen, in denen er sicherlich magische Gegenstände aufbewahrte. Seinen langen hölzernen Stab, an dessen Spitze ein Edelstein glänzte, hielt er in den beiden Händen, aber anscheiend nur, um mögliche Angriffe anzuwehren. Sein Gesicht lag in tiefen Falten. Die Menge gröhlte und johlte. Die Leute waren stehts belustigt, wenn es solche Duelle gab. Sie waren nicht verboten, man durfte aber niemanden töten und niemanden verletzten, der aufgegeben hatte.

„Alter Mann, was willst du mit deinem Stab viel ausrichten?“, spottete der junge Mann, „Du hast meine Ehrlichkeit angezweifelt und dafür wirst du jetzt teuer bezahlen!“

Der Zauberer antwortete nicht. Ich hatte das Gefühl, als wäre er hochkonzentiert. Polötzlich wurde alles still. Man hätte eine Stecknadel fallen hören können. Der junge Mann ritt auf den Zauberer zu, bereit ihm seine Lanze ins Herz zu stossen. Doch der Zauberer war schneller. Ich hörte, wie er eine Formel murmelte und dann seinen Stab nach vorne strecke. Ein Blitz zuckte heraus und traf das Untier des Reiters. Es erstarte zu Stein. Der junge Mann sprang von ihm herunter und ergriff die Flucht. Der Zauberer lachte laut. Als er mich sah, hörte er auf. Die meisten Leute waren wieder ihren Geschäften nachgegangen. Der Zauberer, nun viel enspannter, kam auf mich zu…

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