_

Episode 25: Do you love me?
Yes, I do, I do. I love her…
Episode 25-AIR: Love is destructible
You're cruel.
No, I'm not. I am realistic.
Zweispalt. Und dann doch das Gefühl, den andern zu lieben. Warten wirs ab. Ich hoffe, wir müssen nicht zu lange warten.

Ich habe diese Claudia gefragt, ob wir uns treffen sollen, in den Ferien. Ich glaube, ich liefere mich morgen selbst in die Klapse ein. Hoffentlich bekomm ich ne Gummizelle.
Der Plan läuft weiter. Auf der Suche nach dem Schlüssel bin ich auf intressante Seiten, aber nicht auf den Schlüssel selbst gestossen. Irgendwo muss er sein, und dann wird der Plan, der große Plan endlich vollendet werden.

Lasst mich alles vergessen, lasst mich vergessen, dass ich noch lebe, lasst mnich das Kreuz vergessen, dass ich täglich trage.
Lasst mich vergessen, durch welches Wasser ich schwimme, welche Qualen ich erleide, lasst es mich vergessen.
Und dennoch hat das Leben einige schöne Seiten, wie …wie was eigentlich? Ach ja, wie die Matrix, die nun nicht nur von irgendeinem Neuem bedroht wird, sondern auch noch von ihrem größtem Feind, den sie jemals hatte: mir *eg*
Für die armen Seelen, die es noch nicht wissen:
Ich bin nicht in die Ledermantelträgerfraktion eingetreten, noch habe ich irgendwelche Szenedrogen genommen.
Ich mag Matrix einfach nicht. Obwohl, das ist unertrieben. Ich hasse diesen Film, und zwar abgrundtief. Der Grund dafür ist einfach, er gefällt mir nicht. Ich meine, das schlimme an dem ganzen ist einfache diese Unlogik, und dann soll dieser Film noch „tief philosopisch“ sein? GFY!
Ach, lassen wir den neuen und Morphi ihre Matrix retten, wir wenden uns weitaus wichtigern Dingen zu:
Die Durchführung des Planes hat sich nicht verzögert. Alles noch im grünen Bereich.
Die heisse Phase wird bald anlaufen, bis dahin werde ich berichten.

Dem folgenden Text liegt eine Antwortpm an Susi zugrunde, die nur minimal veränder wurde.
Menschen sind traurige Wesen (, Shinji) Sie versuchen einander zu verstehen, aber Menschen können einander nicht verstehen. Wenn ich die letzten beiden Folgen von Nge richtig verstanden habe, dann soll das Human Instumentality Project alle Seelen vereinen, so das wir unsere Defizite ausgleichen können. In meinen Augen Mist. ich fühle Angst. Angst vor etwas neuem, angst vor fremden, angst vor…angst vor mir selbst.
Ich fühle den Wunsch, alles zu vergessen, nichts mehr zu wissen und dann nur noch auf meinem Bett liegen zu bleiben und den elfengleichen Gesang von Sigur Ros zuzuhören, wie der Sänger „yusaidalo“ singt.
Ich hab gestern an Susi gedacht. Ich weiss nicht wieso. Es erschien mir vergangen, vergessen wie „Hate Me“ Wie wenn sie nicht mehr da wärst. und dabei wusste ich, das es nicht stimmt. Ich wollte alles vergessen. Einen Moment lang war alles weg. Für einen kleinen Moment lang das vollkommene Glück. Dann falle ich wieder zurück in das Meer der Hoffungslosigkeit. Ich nenne es so, ein ort in einer imginären welt, in denen sich meine Gefühle wiederspiegeln. Ein ort zum Nachdenken, um sich selbst zu finden. Ich wünschte, ich könnte andern diesen Ort zeigen, aber es ist wohl unmöglich, das Bild auf seinem kopf in die Köpfe anderer zu bringen. Obwohl, vieleicht liegt in meinen Wörter, in der Art wie ich micht ausdrücke, der Schüssel drin. Vieleicht, vieleicht sieht ihr das gleiche wie ich. Und dabei ist es nur ein Bild in unserm Kopf, von einem orangeroten, gefärbten Ozean. Und wir wissen, das es am Strand schön ist.
Und weiter geht es. Ich fühle mich in gewisser Weise gekreuzigt. Stigmatisiert von meinem Schmerz, gekreuzigt von meinem Hass gegen mich selbst und meine Umgebung. Ich frage mich, was ich noch liebe, was mir noch Spaß macht, und die Antwort lautet: NGE, schreiben, und die leute, von denen ich glaube, sie verstehen mich. ich weiss nicht, wieso ich das hier alles schreibe. Ich habe eigentlich etwas anderes erwatet, als ich sah, dass es ne Pm gab. Zuerst irgendeine Frage von einem Newbie, der schon keiner mehr ist. Als ich dann sah, das es von dir ist, dachte ich, der übliche Vorwurf, ob sie mich die Sachen, die sie magt, hassen lässt, was irgendwo stimmt. Vieleicht, weil ich sie nicht hassen will, so hasse ich halt Wood und Matrix. Dann stand doch etwas ganz anderes in der PM.

Der Plan wird fortgesetzt.
Man liegt auf seinem Zimmer, hört diese Musik, den ewigen Gesang, der nur ein einziges Wort auspricht, endlos wie es scheint, in seinen Variationen, yusaidalo, die Musik fast endlos, die Zeit nur an den Pausen ausmachend, und man versucht, alles zu vergessen, zurückzukehren ins Nichts. Man versucht, alles um sich zu vergessen, das was man sieht wie ein Bild wahrzunehmen, die Musik versetzt einen in eine Art bewusste Trance, eine endlose Zeit vergeht, obwohl sie nur eine Sekunde andauert. Ich jenseits des Meeres, oder über ihm. Das Meer der Hoffungslosigkeit, für einen Moment lang scheine ich nicht in ihm zu wohnen.

Pisa Test. Die Würde und den guten Namen, was rede ich, das Land retten.
Um 8 Uhr fängt es an. Erstmal dauert es lange genung bis alle die mit mir im Saal waren eingetroffen sind, dann bekommen wir diese Hefte ausgeteilt, Ringbüchlein in grünlicher Fabre. Ach, und auf dem Tisch liegt schon das Bestechungsgeschenk der Regierung an uns: ein dunkelblauer Kugelschreiber mit der Aufschrift „PISA 2003 Merci“
Nach einer Stunde hatte ich die meisten der zugegenermassen wirklich leichten Aufgaben bewältigt. Nach einer weitern Stunde, die ich mit herumsitzen und aus dem Fenster schauen verbrachte (weil wir ja nicht eher abgekonnten) gab ich ab und hatte Pause, wo ich großzügigerweise ein weiteres Bestechungsgeschenk der Regierung erhielt: eine Schokoladenmilch und einen Croissant. Nach dieser kruzen Pause musste ich mein Familien, Schul und Lernleben auf einem weitern Frageheft ausfüllen. Um 20 vor 12 war der Pisa Test dann beendet. Ich frage mich, wie man da so schlecht abschneiden soll. Die Aufgaben waren ohne Taschenrechner leicht zu bewältigen (besonders in den 2 Stunden) und mit ein wenig Nachrechnen konnte man ganz einfach das richtige Rsulat herausfinden. Für manche Dinge musste man etwas überlegen, aber auch noch nicht so stark, dass 2 Stunden Testzeit angemessen gewesen wären.
Na ja, allons-voir, was daraus wird. Immerhin 4 Stunden Befreihung vom „normalen“ Unterricht, einen Kugelschreiber und einen Croissant hab ich durch die ganze Sache ja gewonnen. In diesem Sinne: Bon Appetit!

Es gibt seit neustem ein Mädchen, das etwas von mir will. hat sich eigener ausage nach in meinen charakter verknallt. allerdings geht *mir* das alles viel zu schnell. sie sagt, ich wäre ihr ein udn alles, dabei kennt sie mich kaum Na ja, ich hab ihr gesagt, wir müssten uns besser kenenlernen, wegen vertrauen und so, sonst könnte das nicht werden. Sie tötet mich quasi. Zu viel zu berichten. Fahre morgen fort.

Busfahrt

approximativ zurückdatiert

gewidmet allen Liebespaaren dieser Welt die sich vor mir umarmt/geküsst/ect. haben…

Gefangen im Sumpf der Depression stehe ich hier und weiss nicht weiter.
Ja, ich habe mich selbst hier rein bugsiert, ich war es selber, auf dem Weg ins versprochene Land.
Oder nicht?
Wer weiss noch was war, wenn er nichts mehr weiss? Wie soll ich euch sagen, wie ich hierher kam, wenn ich nicht mal mehr weiss, wieso ich überhaupt hier bin?

Aber ich weiss noch, wie es angefangen hat. Ich sass im Bus und schloss die Augen. Ich wollte das, was ich vor mir sah, sowieso nicht sehen. Ein küssenden Pärchen. Ich wollte sie beide töten, nur aus dem Grund, weil sie sich küssten, jeder von ihnen berauscht von der Schönheit seines Gegen übers.

Und jetzt? Wohin gehe ich, oder soll ich überhaupt noch gehen? Ich kann nirgends mehr hin, und keiner kann mir mehr sagen, wohin ich soll.. Ich bin verloren, verloren in diesem Sumpf, und wenn ich den letzten Ausweg wähle, werde ich danach nur noch tiefer versinken.

Was nützt es zu sterben wenn man nicht glücklich sein kann? Glaubt ihr, danach wird es besser sein? Ja, euch vielleicht, aber mir sicher nicht. Da oben wird es doch auch von Pärchen nur so wimmeln, und in der Hölle? Wollust ist eine Todsünde, also werde ich dort Leuten begegnen, die sich zügellos ficken.

Und ich wollte sie töten, ja. Vielleicht habe ich es ja getan und sitze im Gefägniss? Nein, das wüsste ich, und es ist nicht so lange her. Vielleicht sollte ich meine Augen öffnen, um zu erkennen, wo ich bin. Um dann festzustellen, das sie immer noch vor mir sitzen und ich immer noch unglücklich im Bus sitze?

Wo bin ich nur, wo bin ich nur und was mache ich hier? Ich will weg von diesem Ort, wo ich doch so unglücklich bin, aber ich kann es nicht. Ich sitze bis zur Hüfte im Schlamm fest und kann nicht weiter.

Ich sitze im Bus. Ich spüre die Vibration des Motors und der Scheibe, gegen die mein Kopf gelehnt ist. Seid ich die Augen geschlossen habe, ist fast keine Zeit vergangen, höchstens eine Minute. Ich weiss, sie sitzen immer noch da und küssen sich. Ich hasse sie. Nicht aus persönlichen Gründen, einfach nur weil sie küssen. Aber ich will nicht. Ich bleibe einfach hier sitzen und lasse meine Augen zu, bis ich raus muss.

love is k i l l i n g me…
I a m…
stigmatized by my pain,
cruzified by my hate…

Wäre ich tot, wäre ich vieleicht glücklicher.Aber ich muss weiter leben, nur um zu schreiben, die einzige Freude die mir noch bleibt. Nur dazu lebe ich noch, eine Geschichte zu erzählen.

Ist Kapitalismus die Weltreligion des 21. Jahrhunderts?

Einige Gedanken von Joel Adami und Gilles Baatz

Seit vielen Jahren regiert nur noch der Gedanke an der Geld die Menschheit – oder zumindest die Menschen in den so genannten Industrienationen (jene in den Entwicklungsländern scheinen für uns sowieso nur dann zu existieren, wenn die Caritas zu Spenden aufruft.)
Rückt nach Gott und dem Menschen nun das Geld in den Mittelpunkt unserer Denkens, unseres Weltbildes? Oder ist dies bereits lange passiert – und sind wir in Wirklichkeit schon lange Anhänger einer neuen Religion, deren Gott das Geld ist?

Geld – ein Gott mit vielen Namen

Dollar, Euro, Yen – dies sind nur wenige Namen eine einzigen „Gottes“. In den traditionellen und antiken Religionen haben viele Götter oder Heilige mehrere Namen oder Beinamen. Ebenso stellen in polytheistischen Religionen mehrere Götter die Gesamtheit der Religion dar, repräsentieren die gleiche Botschaft.
Kann man das Geld in seinen vielen Formen und mit seinen vielen Namen nun schon mit einem Gott vergleichen? Sicherlich nicht, aber wir wissen, dass die Menschen einer Sache, die ihr wichtig ist, viele Namen oder Bezeichnungen geben.

Geld – ein göttliches Zeichen?
Doch befassen wir uns näher mit einer Strömung des Christentum, nämlich dem Calvinismus, welcher seinerseits wieder ein Ableger der Protestanten ist. Johannes Cauvin, Begründer dieser Strömung, wurde 1509 in Nordfrankreich geboren und musste wegen seiner evangelischer überzeugung zuerst nach Basel, dann nach Genf flüchten.
1559 gründete Cauvin, auch Calvin oder Calvinus genannt, eine Akademie, wo er seine Lehre verbreitete. Diese beinhaltet, dass Gott allmächtig ist und die Menschen schon vor ihrer Geburt zum Guten oder zum Schlechten prädestiniert sind. Dies bedeutete aber für Sünder keine Entschuldigung, auch sie sollten Gottes Herrlichkeit anerkennen. Calvinisten sahen in ehrlich erwirtschaftetem Reichtum ein Zeichen Gottes, zu den Guten, den Auserwählten zu zählen. So wurde also schon im 16. Jahrhundert Geld in Europa zur Glaubenssache, und diese Glaubensrichtung währt bis heute an, besonders in Amerika.
Wenn Geld, Reichtum, ein hoher Rang im kapitalistischen System zum Zeichen von Gott, wie weit ist der Schritt dann noch, bis Geld zum Gott selbst wird?

Ein Tempel eurem Gotte
Sehen wir uns die heute, kapitalistisch geprägte Gesellschaft an und vergleichen sie mit der christlich geprägten Gesellschaft und Kultur. Zahlungsmittel sind heute wie damals Geld gewesen, jedoch wurde das Geld im Mittelalter oft als Tauschwert übergangen und man tauschte die Materialien direkt, während das Geld heute in vielen Währungen, als Münzen, Papierscheine, Wertpapiere und Aktien, über Kreditkarten und Transaktionen, bei denen nur noch Zahlen auf Konten geändert wurden, seinen Besitzer wechselt.
Im Mittelalter waren die höchsten und prächtigsten Gebäude die Kirchen und Kathedralen. Die Arbeiter bekamen, wenn überhaupt, nur wenig Lohn, und sahen bei der Mithilfe zum Bau eines Gotteshauses ihren eigentlichen Lohn, bzw. glaubten, dass sie diesen Lohn im Leben nach dem Tod von Gott erhalten würden.
Heute sind die höchsten und schönsten Gebäude keine Gotteshäuser mehr, sondern Prestigegebäude, Wolkenkratzer und Bürogebäude der Banken und mächtigen multinationalen Firmen. Kann man diese schon als Tempel für den Kapitalismus, bzw. für das Geld betrachten?
Früher gab es viel mehr Messen als Heute, und nicht nur im Christentum, sondern auch in anderen Religionen glaubten die Menschen, dass ihr Gott bzw. ihre Götter ihre Zukunft, ihr Glück, ihr Schicksal bestimmten würden.
Heute machen wir unser Glück vom Geld abhängig. Aber es geht noch viel weiter: in unzähligen „Zeremonien“ suchen wir das Glück um „das große Geld“. Die täglichen Gewinnspiele im Radio, Quizsendungen, die wöchentliche Ziehung der Lottozahlen, das „Glücksrad“, und viele weitere mehr.
In Kasinos suchen die Menschen ihr Glück an Automaten, an Spieltischen, Videoleinwänden, beim Kartenspiel und beim Würfeln. Kann man diese vielfältigen „Geldmaschinen“ als eine Art Reliquien der neuen „Geldreligion“ ansehen? Sind die neuen Wallfahrtsorte Kasinos, suchen wir heute in einer bunten Spielwelt unser absolutes Glück, versuchen unser Geld auf „wundersame“ Weise zu vermehren?
Im Mittelalter wurden sehr viele Heilige verehrt – und nicht nur das Christentum kennt die Verehrungen von gläubigen und besonders frommen Menschen. Priester, Mönche, Bischöfe und der Papst waren respektiere Persönlichkeiten. Wie ist es heute? Die größten Stars sind die, die das meiste Geld haben. Täglich werden sie uns vorgeführt, in Fernsehshows, Büchern und Zeitschriften erfahren wir jedes Detail über ihr Leben, können ihnen zusehen, wie sie ihr Geld ausgeben und uns wird ständig bewusst gemacht, wie viel Geld sie haben, wie reich sie sind und wie toll es anscheinend ist, so viel Geld zu haben.
Eine düstere Episode im Mittelalter waren die Kreuzüge, welche aus religiösen Grunde geführt wurden. Heute werden Kriege des Geldes wegen geführt, wie das neuste Beispiel, der Irakkrieg, welcher wohl die unersättlichen Kassen des ExxonMobile-Konzerns (in Europa „Esso“) weiter füllen wird.
Tempel, Aberglaube, Reliquien, Wunderglauben, Heilige, Kriege – alles nur wegen dem Geld? Haben materielle Dinge wirklich so viel Macht über uns Menschen, dass wir den Schlüssel zu ihnen schon beinahe anbeten und verehren?

Ist Geld nun wirklich eine Religion?

Ich glaube, diese Frage können wir mit einem „zum Glück noch nicht“ beantworten. Jedoch sollten wir nicht zu schnell urteilen, denn nur, weil niemand etwas explizit als seine Religion bezeichnet oder es anbetet, kann es noch immer der Mittelpunkt seines Lebens, den Dreh – und Angelpunkt all seines Schaffen sein.
So würde ich das Geld heute zwar als allgegenwärtig und vielen, vielleicht viel zu vielen Menschen zum absoluten Lebensziel und -Sinn geworden bezeichnen, jedoch nicht als „richtige“ Religion. Einfach aus der Ursache heraus, dass niemand wirklich das Geld als Gott anbetet. Nichtsdestotrotz ist der Vergleich mit einer Religion oder einer Lebensphilsophie nicht unsinnig es ist die Mühe wert, genauer betrachtet zu werden.
Wir müssen uns jedoch bewusst machen, was im Leben wirklich zählt – ideelle Werte oder materielle Besitztümer, die wir immer nur für eine bestimmte Zeit haben können. Aber ich denke, diese Entscheidung muss jeder für sich treffen. Weiterlesen