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Aach, ich hatte ein wundervolles Wochende (Samstag Kinobesuch und überhaupt nen toller Chatabend *schnurr*, Sonntag abends RPG). Montag war nicht soo dolle, besonders da kleine Kinder ne Aufmerksamkeitspanne von ca. 2 Minuten haben, was das Schwimmen lernen deutlich erschwert. Ausserdem erhärten sich die Zeichen dafür, dass die meisten Kunstlehrer Diaboliker und überhaupt verrückte Wissenschaftler sind, die sonst nichts tun als haben, als in ihrer Freizeit Raumschiffe zu haben, die ganze Welten zerstören.
Heute dann Entfernung meines Milcheckzahns links unten, womit ich nun beide linke Eckzähne los bin und über ahnsehliche Lücken zwichen den Zähen verfüge, wovon eine noch mit einem teuflichen, diabolischen nervtötenden DING gefüllt ist, das hoffentlich bald rausfindet, da ich sonst wahsinnig werde und mir die Haut vom Leib reisse und sie aufesse oder sowas…
Desweitern habe ich heute einen persönlichen Sieg (jedenfalls empfand ich es danach so) über eine gewissen PERSON, die mich einmal Penner genannt hat. Sie hat mich sehr freundlich drauf hingewiesen, dass wir die Stunde darauf im Biosaal sind und ich habe unfreundlich erwiedert, dass ich es wusste. Ich weiß nicht wieso, aber irgendwas in mir hat das als gut empfunden. Ich muss doch ein Idiot sein.

We're chained
Oh ja, wir sind angekettet an uns selber, von der Gesellschaft zuerst missbraucht, dann vergewaltigt und schlussendlich ist es unsere Schuld, wenn wir zu gefühlslosen Monstern ranwachsen und die Musik drogensüchtiger Selbstmörder hören.
Wie ich euch alle hasse, ihr mit euren Augenklappen und euren Nirvana-Tshirts…
In Heaven, everything is fine…
into the withe…

Nein, nichts von dem wo ich hin will…
Ich will zurück ins Nichts.
Und so beten wir die Litanei derjenigen, die zu schwach sind, um zu sterben:
WOULDN'T IT BE NICE
IF EVERYONE WOULD
JUST DIE.
..
ocean of hopelessness
fragile souls
replacement of the opposite sex
wish for nothingness
imprisoned ego
fear for seperation
onesided mistakes
fright of strangers
dangerous thoughts
scars from the past
lonely people
return into the womb
needless me

beginning of fabrications
continuation of reality
that's the end of the dream
THEN,
WHY ARE YOU HERE?

(von einem Kinoplakat für „End of Evangelion“)

Und wir alle wünschen uns, zu vergessen und zurückzukehren
In das Nichts, von dem wir kommen
Und so erflehen wir von niemanden die Macht, dies zu tun
Weil wir sie nur von uns selbst bekommen können
aber dafür sind wir zu schwach
Aber wir vergeben uns selbst unsere Schwäche
denn sie bedeutet Schmerz
den wir so lieben
den wir so hassen
den wir verfluchen
und nach dem wir süchtig sind
Und in Ewigkeit verdammen wir uns selbst
denn für uns gibt es nur das Nichts
das wir schmerzlich vermissen
denn für uns gibt es kein zuhause
wir wohnen nirgendwo
wir haben keine Freunde
wir haben keine Feinde
ES GIBT NUR SCHMERZ UND HASS!

29. Schüler in der Klasse. Davon mehr als genung Idioten und Dumme.
Aber du kannst es ja nicht ändern. Wie sehr wünschst du dir, zu leiden,
mit andern zusammen, was aber niemals wahr werden wird?
Wie sehr wünschst du dir, dass du mit Leuten in der Klasse bist, die dich nicht „Penner“ nennen, wenn sie dir nachgehen und du dann den Biosaal nicht findest, was nicht mal deine Schuld ist, weil du neu in dem Gebäude bist.
Aber sie wissen ja immer alles besser, im wirklichen Leben.
Glaubst du, sie haben dir zugehört, mit wenigstens etwas Bewunderung für dich, als du deine Seite Personenbeschreibung vorgelesen hast?
Du weisst, dass sie nicht sehr gut im Deutschen ist, das sie von dir lernen könnte – was sie sicherlich nicht will, und überhaupt, la ferme!
Ich liebe meinen Schmerz und meinen Hass, ich ernähre mich von ihnen. Da endlich sah ich das Pendel, das mich nicht erschlug, knüllte den Zettel zusammen und wollte anfangen, zu schreiben…

Es ist furchbar einsam und kalt hier. Ohne Reba, ohne Susi.
Ich merke, dass es mir wieder schlechter geht und ich frage mich, ob ich das nicht selbst will. Und tief innendrin wünsche ich mir doch nur neben Reba einzuschlafen. Du sehnst dich nach Liebe, so sehr, dass du wilst, dass es dir schlecht geht – damit dich jemand trösten kann.
Armer Fire, du tust mir leid.

yeah, der Drache fliegt wieder…
Ich machs kurz für heute, habe schon viel zu viel getippt, wenn ihr mich fragt. Wie mein urlaub wahr, könnt ihr hier nachlesen. Viel Spaß dabei, Fotos folgen…

In 2 Tagen bin ich wieder zuhause, in drei sitz ich wieder vorm Pc und bin glückseelig. Aber nun sitz ich hier, verdammt nochmal und wäre gerne bei Jemand bestimmten, würde sie „Maus“ nennen, mich trösten lassen und sie in die Arme nehmen, wenn sie traurig ist. So, Fire, das hat dir deine Mutter immer gesagt, aber aber ich wollte ja nicht hören und jetzt höre ich mich an wie die besoffenen Iren in Frank McCourts „Ein rundherum tolles Land“ !
Verdammt, ich les wohl zuviel in diesem Buch, wieso auch immer, und an der kasse, wo man alte Frauen mit Blumenmütze und Blusembhose vor lässt, gibt es Küss-Bonbons für den frischen Atem. Super, was? Da hab ich net nur die Wahl zwichen Cassis, Erdberren, minze und Xtrafresh, nein, am besten kaufe ich diese Bonbons gleich zusammen mit Gummies so vor dem Wochende und dnach geb ich mit nem Schild umher, auf dem steht, was ich am Wochenende tue. Heureke, wo bleibt der versoffende Ire, der mit sagt, ich solle jemanden von den Meinigen heiraten?
Amen!

Ach, ist es nicht toll, aus dem Bett heraus zu bloggen? ich habe Musik, mein handy (die einzige Verbindung zur digitalen Welt – aber momentan halte ich es noch ohne WWW aus) – eigentlich könnte ich auch meine Schwester oder so rufen, dann bekäme ich das Essen auch noch hier hoch, dann bräuchte ich nur noch ein Blasenkatheder und ich könnte das Leben im Bett verbringen. Da ich aber nicht Lust dazu habe, mein Leben in einem französischen Bett (das nicht mal ein echtes fr. Bett ist!) irgendwo am Arsch der Welt (la presqu'ile de Ruhys, was ist das überhaupt für ein Name? Die Beinahe-Insel von Ruhys“ – toll, was?) und Seiten über Seiten eines Heftes mit schwarzer Tinte vollzukritzeln, und da ich letztgenannten Gegegenstand nicht beseitze, werde ich wohl irgendwann aufstehen müssen – jetzt bleiben mir noch 4 Tage, denn morghen ist schon (oder eher „erst“) Mittwoch. Und am Samstag fahren wir heim, Richtung Luxemburg, Richtung Herbst, Richtung PC und Internetzugang, Richtung Kaputzenpullis, Richtung Tee in ordentlichen Tassen, Richtung Schule. Das meiste davon (eigentlich alles ausser Schule) vermisse ich. (dann sollte ich vieleicht noch jemanden auf die Liste setzten, die Richtung ist ja net soo „falsch“ *schnurr*) Jedenfalls – ich bin froh, wenn ich wieder nach Hause kann, hier ist nicht das Paradies. Hier ist mehr Hölle als in Luxemburg. Alles wirkt weiter weg. Und die Sterne verblassen so schnell…