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Ach, ist es nicht toll, aus dem Bett heraus zu bloggen? ich habe Musik, mein handy (die einzige Verbindung zur digitalen Welt – aber momentan halte ich es noch ohne WWW aus) – eigentlich könnte ich auch meine Schwester oder so rufen, dann bekäme ich das Essen auch noch hier hoch, dann bräuchte ich nur noch ein Blasenkatheder und ich könnte das Leben im Bett verbringen. Da ich aber nicht Lust dazu habe, mein Leben in einem französischen Bett (das nicht mal ein echtes fr. Bett ist!) irgendwo am Arsch der Welt (la presqu'ile de Ruhys, was ist das überhaupt für ein Name? Die Beinahe-Insel von Ruhys“ – toll, was?) und Seiten über Seiten eines Heftes mit schwarzer Tinte vollzukritzeln, und da ich letztgenannten Gegegenstand nicht beseitze, werde ich wohl irgendwann aufstehen müssen – jetzt bleiben mir noch 4 Tage, denn morghen ist schon (oder eher „erst“) Mittwoch. Und am Samstag fahren wir heim, Richtung Luxemburg, Richtung Herbst, Richtung PC und Internetzugang, Richtung Kaputzenpullis, Richtung Tee in ordentlichen Tassen, Richtung Schule. Das meiste davon (eigentlich alles ausser Schule) vermisse ich. (dann sollte ich vieleicht noch jemanden auf die Liste setzten, die Richtung ist ja net soo „falsch“ *schnurr*) Jedenfalls – ich bin froh, wenn ich wieder nach Hause kann, hier ist nicht das Paradies. Hier ist mehr Hölle als in Luxemburg. Alles wirkt weiter weg. Und die Sterne verblassen so schnell…