Falls ich morgen bei dem versuch, L. oder sonstwen zu fragen, ob sie mich mal „mitnehmen“ kann, sterben werde, möchte ich zufor gebeichtet haben. Nicht vor Gott, aber um mit mir selbst im Reinen zu sein. Zuerstmal: Ich bin ein Wichser.
Dann, das was sich am Samstag, dem 11. Oktober 2003 abgespielt hat, ohne Zensur, zusammengeschnitten aus einer Pm an Susi, einem Gespräch mit Gordon und so an Reba geschickt, die ich heute „quasi verlassen“ (vergib mir!) habe.

Alsooo: Samstagnachmittag: Zuerst Generalversammelung vom Schwimmen. Laura besuchte sie nicht, obwohl ihre kleine Schwester anwesend war. Na ja, ist eigentlich egal. Sie ist für mich eh unereichbar – und wahrscheinlich ist das gut so. Direkt im Anschluss daran war ne Jugendmesse und dann das „Abschlussessen“ meiner Firmgruppe. Als alle gegangen sind, wollte ich eigentlich nach Hause schleifen lassen, was ich Voldy erzählt habe. L. hat das mitbekommen und fragte, wieso ich denn nicht gerne rausgehen würde. Sie meinte, ich sollte es einfahc einmal versuchen, wenn ich nicht wisse, wie es sei, könnte ich mir ja auch kein Urteil an. Wir fingen an zu diskutieren, sehr sachlich allerdings [ l: „tu irgendwas verrücktes“ ich: „voldy, geh, schwimm in der alzette! [zu l. gewandt: ] war das gut?“ ] Auf dem Rummel angekommen, habe ich mich zu einer Runde autoscooter mitreissen lassen, danach wollte ich L. noch sagen, dass ich nach Hause gehen würde, redete über Ruhe, die ich zu Hause nicht hätte, und liess mich abermals mitschleifen – diesmal zum cafe Nun, ich trank nichts – wenn ich Geld dabei gehabt hätte, hätte ich wohl ne Cola genommen, nun, ich konnte L. dazu überreden, sich mit mir an einen Tisch zu setzten – wie saßen als einzige an einem kleinen Tisch, die anderen(wir waren ca. 20 zusammen) sassen an einem großen Tisch zusammen. Nun, das sah natürlich merkwürdig aus, jedenfalls in den Augen von Voldy, was er uns auch mitteilte. [v: „habt ihr was miteinander?“ ich: „nein“ (dann, zu l. gewandt:) „oder?“ (l. verneinte es, wie ich.. aber meine frage war auch eher scherzhaft gemeint.) das war ein teil meines samstagabends. und ich denke, das genügt fürs erste. Wir diskutieren noch einige zeit lang über musik, weltanschaung, internet, usw. Dann ging sie mit ca. der Hälfte der Gruppe, irgendwo rein, wo man Eintritt bezahlen musste. Ich kam nicht mehr mit, hatte ja kein geld mit. Ich setzte mich zu dem Rest, der sich auch bald auflöste. Nun waren bloss noch adeline, nadine und ich da. wir hatten alle drei ein stück weg zusammen. adeline sah traurig aus, nadine meinte, es läge wohl daran, dass ihr großvater gestorben sei – was adeline verneinte. wir trennten uns bald von nadine, und waren wieder auf dem rummel angekommen, wo wir beschlossen, nochmal die fussgängerzone auf und ab zu gehen (ettelbrück ist sehr klein, wenn man „normal“ geht, braucht man ca 20 minuten durch die fussgängerzone und wieder zurück. und sie vertraute sich mir an, währnedessen – was mich ein wenig schockierte. Nun, wir haben sehr viel geredet, sie hat Prüfungsansgt wegen matheprüfung, usw. War nett. Hab mich selbst überrascht, wie viel angst ich normalerweise habe, mit mädchen zu sprechen, und wie einfach es geht, wenn man alleine ist und es dunkel ist. Na ja, das war es eigentlich schon auch. Aber ich glaube, ich werde L.s Aufforderung nachkommen, mich aktiver am Nachtleben zu beteiligen. Und sie hat gesagt „ey, cool, ich werde zeroist“ als ich ihr vom Grundprinzip „du darfst alles und musst nichts“ erzählt habe. Womit der grundstein zur weltreligion gelegt wäre ;-)

Das war soweit alles. Ach ja, ich halte einen gewissen Lehrer für einen Idioten und einen anderen für mindenstens einen Diaboliker. Ich bin heute in der Englischstunde vor die Tür geflogen und musste das Ende der Stunde an eben jenem Ort abwarten. Ich schäme mich nicht hierfür.
Lang lebe der Zeroismus!

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