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Ich habe gestern (dh. gestern morgen, dh. in der Nacht von Sonntag auf Montag) wieder von ihr geträumt.
Alles war weiß, mit schwarzen Konturstrichen, und rot, für die Haare. Wir aßen zusammen, bei ihr zuhause. (Was mich an eine RL-Szene vn vor über 6-7 Jahren errinert.) Dann sollte ich ihren Vater irgendwas merkwürdiges Fragen, worauf es eine noch merkwürdigere Antwort gab. Dann noch einige Eindrücke von Schulranzen, das wars auch schon. Mir fiel erst nach einer halben Stunde auf, dass ich das geträumt hatte, da in meinem Gedächniss keine vernüftige Zeitangabe dazu zu finden war.
Gilles deutete das heute so, dass ich mir ein bestimmtes Pc-Spiel kaufen soll, in dem es auch nur Konturen gibt. (Verrückte Sache, das)
Dann bekam ich noch gesagt, ich würde meine Talente nicht ordentlich einsetzen und der Kapser und der Philsoph sein. Ich halte das für Schwachsinn. Hier ist ein Weblog. Hier ist mein Leben. Ich diskutiere nicht, ich proklamiere. Ich bin der Herscher über dieses virtuelle Blatt Papier, ich schaffe das hier Kraft meiner HTML-Kentnisse. Ich habe es nicht nötig, die Welt über ihren Sinn aufzuklären, meine Gedanken sind das, was ich schreibe. Aber irgendwie hat diese Anfeindung (besonders „Holzkopf“ fand ich toll!) mich dazu aufgestachelt, doch mal etwas langes über ein philosophisches oder pseudo-philosophes Thema zu schreiben.
Desweitern hat mir mein Kunstleherer heute gesagt, ich sollte meine französichen Verben lernen, wenn ich durchfallen würde, würde ich mein Talent vergeuden.(Zusammengefasst) Ich denke, er hat Recht. Obwohl ich nicht gerne gelobt werde, hat er Recht. Ich sollte alles dran setzten, nicht durchzufallen.

Mhmm, schon wieder telefoniert. So langsam wirds Alltag ;-)
Und ich denke, solange man sich nicht allzusehr dran gewöhnt, ist es in Ordnung. Gewöhnung wäre schlimm.
Man hätte ja gar keinen Spaß mehr dran ;-)
Ich habe einen neuen Song reingestellt, den ich irgendwann nach meinem ersten „Baal“ geschrieben habe, die Idee dafür ist mir auch darauf gekommen. Irgendwie find ich ihn nicht so gut, deshalb auch die ironische Bemerkung „uha…deck beis!“ am Anfang.
Was gibt es sonst noch so?
Ich trinke gesüßten grünen Tee, anstatt Früchtee. Inspiration pur. Man wünscht sich, Musik machen zu können und Massen zu begesitern. Vieleicht, irgendwann mal, in einer gloreichen Zukunft, kann ich alle Joker dieser Welt auf einer einzigen Stelle versammeln und zusammen eine gigantische Party feieren, die ihren Höhepunkt in einem gecoverten „Where is my mind“ findet. (Oder in einem Riesenhaufen Gras das verbrannt wird und alle sind high und glücklich – je nachdem, was wann legalisiert wird *ggg*)
Die Welt ist ein Kuchen, der aussen etwas angebrannt ist. Innen ist er etwas trocken, aber es sind Rosinen drin. Die Kunst des Lebens ist es, die Rosinen zu finden.

Hab gestern mit ihr telefoniert. War merkwürdig, aber dann doch wieder so wie immer. Vieleicht noch persönlicher als sonst. Aber na ja, dazu hat man das gute Recht, auch, oder?
Dann haben wir heute in Reli einen Film namens „Der Schrei des Schmetterlings“ gesehen, der wunderbar melancholisch war, und trotzdem ein passendes Happy-End hatte.
Na ja, die Melancholie färbte dann auch auf mich ab, was aber nicht sehr tragisch war – Melancholie war noch immer ein guter Ausgangspunkt, zu arbeiten. Wor wir beim Arbeiten sind: Ich habe ne nen neuen Song geschrieben.
Aber intressiert das noch jemanden im Anbetracht des Pendels, das so dicht vor unserer Nase seine Kreise macht, bis in alle Ewigkeit, denn es hängt an dem einem Punkt, an dem einzigen Fixpunkt des sich bis zur Unendlichkeit ausbreitenden Universums. Fürwahr, es ist ein Hohn und dennoch sind wir welche von den ganz großen in dem Universum, denn wir sind und mit unserer Existenz haben wir das Recht, groß zu sein.

Da ich mich nicht über unerfreuliche Erfahrungen mit Windows XP, falschen Recovery CDs, richtigen Recovery CDs, dem W32.Blaster bzw. Lovesan aufhalten will – das sollen doch lieber die Leutchen auf Heise machen, fange ich mit erfreulichern Dingen an. Wir wärs mit angenehmen überraschungen?
Ich fühlte mich, als müsste ich sterben. Ich lief vor einem Schatten davon, der plötzlich neben mir stand. Und mich antipste. Ich bekam einen fürchterlichen Schrecken und danach nen nettes Gespräch. Heute ging es mir ähnlich, auch wenn ich sie diesmal auf mich zukommen sah – damit gerechnet hatte ich auch nicht.Trotz allem, wir freuen uns über jeden gespräch. Wir?
Na gut, sicher kann ich das nur von mir sagen. Aber würde sie sonst mit mir reden, wenn es ihr nicht wenigstens angenehm wäre, mit mir zu reden?. Na also!

Es ist ein Wunder geschehen. Lobet den Tag, streicht ihn rot im Kalender an oder tätowiert ihn euch unter die Innenseite eurer Augendeckel. Mit phloreszierender Farbe.
Ich habe Feedback bekommen. Noch dazu von nem schönen em…Mädel.(Ich hoffe der Ausdruck ist weder beleidigend noch sonst irgendwie verletzend – wenn doch, es war nicht so gemeint!)
Ach, was könnte man noch so bloggen? Nein, es nutzt nichts, sich sein Zimmer anzusehen. Ist alles nur eine Metapher für das universum. So wie alle jene, die du je geliebt hast, nur eine Metapher für sich selbst waren und allesamt eine von Rei – und die war eine von Sophie, denn in Wahrheit liebst du keine Menschen, sondern das Wissen. Es gibt nichts größeres für dich. Das Wissen, dass du gigantisch bist, und das einzige Wesen, das sich mit die messen kann, das Pendel wäre, wenn das Pendel ein Mensch wäre.
Wir sind alle nur Batterien der Matrix, so hat man uns angelogen. Wir beständen alle aus einem orangefarbigen Saft, das könnte noch wahr sein. Aber die gesamte und endgültige Wahrheit werden wir nur durch Anagramatisierung des Universums herausfinden. Wenn wir jedes Molekül kennen, müssen wir alle möglichen Andordnungen durchgehen, dann haben wir den wahren Namen von einem Wesen, das nicht mal exisitiert – und nur noch das Pendel wird schwingen.

Ich wurde neu geboren. Ich kann es mir nicht erklären, aber so fühlte es sich an.
Mir wurde schlagartig bewusst, dass ich sehen kann, dass ich hören kann, dass ich fühlen kann.
Ich begriff, dass in der Woche meines Geburstages und dem Samstag davor meine Wiedergeburt stattfand. Dass ich bergiff, dass ich mich änderte, dass ich starb und mit der Errinerung an mein früheres Leben neu geboren wurde.
Ich sah viel klarer.
Ich spürte den Wind bewusster.
Ich hörte die Musik ganz.
Ich war blind und nun sehe ich, ich war taub und nun höre ich, ich war gelähmt und nun fühle ich wieder!
Denn dies ist der Tag an dem mir meine Wiedergeburt bewusst wurde, so wie einem Menschen bewusst wird, dass er auf der Welt ist.
Ich erfuhr von Neuem, dass ich bin.

„Lisa, nimm deinen Arm da weg, bitte!“
*dreht sich in die Richtung aus der Arm zu kommen scheint*
*sieht die weiße Wand seines Zimmers, gegen der sein Bett steht*
das schlimmste ist ja, dass Fire in dem Moment den Arm noch immer spürte. Nicht gerade angenehm. Auch nicht eklig oder so, aber ein wenig gruselig. Halt nicht das, was man sich normalerweise erwartet, wenn man einschlafen will.
Aber na ja, mehr als nen Arm wars ja nicht. Und Getrunken hast du auch nichts, Fire.
Dein Gehirn hat zu jedem Moment hundertprozentig funktioniert. Ok, während des Headbangens vieleicht nicht. Aber das ist nicht so schlimm. Es war real. Du hättest dich an dem Ziel deiner ehemaligen Träume fühlen können. Aber du hast es nicht so angesehen. Es hat einfach nur Spaß gemacht. Du bereust nichts, und du wirst es nicht bereuen. Jeder deiner Gedanken war klar und deutlich, vieleicht nicht ganz so laut wie sonst, aber sie waren klar. Deine Errinerung ist nicht vernebelt. Du weisst, was passiert ist!

Ein neues Jahr hat begonnen.
Die Welt ist im Wandel, wie Albus nur allzudeutlich in seiner Neujahrsansprache deutlich macht.
Ich weiß nicht, wie es dieses Jahr mit mir weitergehen wird, ich denke jedoch das es ein gutes Jahr werden wird. Ich werde die Ziele, die ich mir setzte, ereischen, wenn ich alles dran setzte, sie zu ereichen. Ich werde hart arbeiten um nicht unterzugehen.
Everthing can change on a new years day!
Euch allen ein schönes Jahr 2004!