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Alles ist wieder in Ordnung. Sprich nur ein Wort, und…
Ich bin aus dem Meer des Verderbens rausgestiegen und wandele am Strand. Es ist schön. Es ist wunderschön.
Ich schaue mir die Limonenbäume an, die hier stehen und ziehe tief an meiner Zigarette. Ich höre auf mit Rauchen. Ich sollte anfangen mit trinken. Oder meinen klaren Kopf als Droge verkaufen.(Obwohl, das wäre dann ein sehr „baaad trip„)
Blog the world, fire!
Alles ist wieder in Ordnung, morgen ist wieder Schule und ich fange langsam an, aufzutauen. Und ich hatte das erste ernste Gespräch in den Ferien. Tout est bien, comme disent les francais…
VAMOS!

Ach ja, heute ist dieser Schaltjahr-dingsbums-Tag. Wer hat heute Geburstag? Ist ne merkwürdige Sache, das ganze.
Wie lang ist eigentlich eine Sekunde? Steht alles hier. Dafür ist ein Blog ja da. Um Antworten auf Fragen zu geben, die niemand gestellt hat.
Ich hasse mich selbst – und vieleicht sollte ich mal wieder ne CD brennen und Briefe dazu schreiben. Obwohl, langsam wird das ein langweiliger und alter Trick.
Ich errinere mich an Träume…
Sie haben mich mit einer Spitze gestochen, und sie haben die Ader nicht getroffen – es hat so wehgetan – und ich weiß nicht, ob sie mir etwas eingespritzt haben oder Blut genommen haben.
Und immer wieder Lisa. Lisa in der Schule, wenn du aus der Tür gehst. Lisa auf der anderen Straßenseite, dich anschauend, aber du kannst nicht weg.
Was geht in dir vor, Fire? Du solltest nicht bloggen. Schreib, schreib wie ein irrer, wie Belbo, die ganze Nacht durch und dann flüchtest du nach Paris, um dich vom Pendel aufspiessen zu lassen!

Über eine Woche nicht gebloggt. Nun, wir wissen ja, woran es liegt. Und mittlerweile sehe ich mich selbst mit einer Zigarette im Mund, wie Spike Spiegel durch die Staßen ziehend. Alleine, denn am Ende ist man immer alleine. Habe ich auf dem Bahnhof herausgefunden, als ich ins Kino war. Aber was noch viel schlimmer ist, ist dieses ständige „an-Lisa-denken“ – ohne dass irgendwas ist. Trotzdem, man könnte sich einbilden, dass da was wäre. Und noch grausamer: was macht sie? Hat sie irgendwas am Laufen? Der Gedanke wäre nämlich noch viel unerträglicher, als der, in sie verliebt zu sein. Ich bin offen, offner als sonst. Ich sollte weniger rauchen.
Die Playlist, falls doch was gelaufen ist und ich es nicht von ihr erfahre: (ich werde meinen Mp3-Player damit ausrüsten und diese Lieder laut mitsingen – es wird mehr Tote geben als bei der Pest und der spanischen Grippe zusammen!)

* Puddle of Mudd – She Hates Me
* Fools Garden – Lemon Tree
* The Pixies – Bone Machine
* Alice Cooper – Poison
* Guns N' Roses – November Rain

Grausam. Unmenschlich. DAS ist schlimmer als der Engel des Todes.
Aber da war nichts. Und wenn da was war, dann ist es gut so und ich muss mich damit abfinden. Oder ich bringe mich um. Kartenhausprinzip hin oder her, wenn ich mich umbringe, sind mir die Anderen eh alle Scheißegal.
Ich rede schon wie wenn ich sprechen würde. Grausam. Unmenschlich. Die Vorhölle der Webloggrausamkeiten. Hören wir auf!

Bald sind Ferien. Fastnacht. Kölle Allaf, usw. Und eigentlich is die ganze Clique im Wintersport – aber was solls, ich werde die Woche schon noch überstehen, und so wie ich mich kenne, wird es lustig werden. Hoffe ich jedenfalls. Und wenn nicht, ich habe ein Weblog und kann die Welt damit zubloggen.Blog the world! halt. Und so schwingt die ganze Welt, wir mittendrin, um das Pendel, das selbst schwingt, und dann dreht sich mal wieder alles um einen herum. Ich lese Bücher über Drogenkonsum und frage mich, was für eine verschissene Psyche man haben muss, um seine ganzen Drogenerlebnisse immer noch cool zu finden. Und ich frage mich, wie brainfucked man sein muss, um nachdem man das erste Mal anschaffen war, den Tag immer noch cool zu finden.
Are you standin' in line?
Are you Believin' the lies?
Are you bowin' down to the flag,
Ya got a fuckin' bullet in ya head!

Mhmm, mir gehts wieder gut. Es wird Frühling, ich merk's, ich bekomme Lust, Leute umzubringen. :-)
Die Luft ist herrlich – so herrlich frisch und schon warm. Und die Musik – es müsste verboten sein, so gute Musik zu spielen…
(Nein, ich habe keine Drogen genommen und tippe nicht im Rausch. Ich habe weder getrunken, geraucht, gekifft, gesnifft oder sonst irgendwas genommen. – Mir geht es einfach nur gut!)
Gestern war das anders. Gestern sah ich einen Arm, übersäht mit Narben, die, je weiter nach unten man kommt, immer frischer werden. Tief hat sich das Messer ins Fleisch gebohrt. Egal, alles ist egal. Nothing really matters, we're all born to die and are spinning round on this ball of hate, clones, we're all!
Aber habe ich vorgestern wirklich „Werde ich sterben, ohne zu wissen, ob ich das Licht je gesehen habe?“ geschrieben? Schande, das hätte man viel besser formulieren können. zB.: „Werde ich sterben, ohne zu wissen, ob ich je das Licht das von der Spitze des schwingendens Pendels in Saint-Martin-sur-les-Champs reflextiert wird, gesehen habe?
Na ja, was solls? Ich werde es nicht ändern, auch wenn ich die MACHT dazu habe. Die Fehler der Vergangenheit sind getan, man kann sie nicht rückgänig machen.

Als die Jugendlichen weitergezogen waren, huschte er aus seinem Versteck und ging schnellen Schrittes weiter – bis er in eine dunkle Seitengasse einbog, wo er in ein Lokal ging.Er hatte ein starkes Verlangen nach Alkohol. Noch immer spürte er seine Haut sehr leicht brennen. Er bestellte sich einen Drink, den er raussuchte, indem er mit dem Finger blindlings auf die Karte tippte und sich das bestellte. Er wusste, dass er nicht mehr viel Zeit hatte, also trank er mit einem schnellen Tempo – bei dem offensichtlich hohen Alkoholgehalt des Drinks wahrscheinlich keine gute Idee, aber Immanuel schätze sich selbst als relativ trinkfest ein. Bei jemanden, der an seiner rechten Hand nur vier Finger besaß, schnorrte er etwas Tabak, den er sofort in seine Pfeife stopfte und rauchte. Nach einigen Zügen erschien ihm die Welt weniger trostlos und es offenbarten sich ihm mehr Farben, als er je wahrgenommen hatte. Ausser seinen Augen arbeiten alle seine Sinne normal. Er begriff, dass er keinen normalen Tabak rauchte, sondern eine von der Sorte, die in Magieläden verkauft wurde un dem Raucher einen harmlosen Rausch verschafften. Er fragte den Wirt nach der Uhrzeit, da er sein die Zeiger vor lauter Farben auf seinem Zifferblatt nicht erkennen konnte. Nachdem er die Antwort zweimal überdachte hatte, fiel ihm auf, dass es Zeit war, das Lokal zu verlassen und zu der Versammelung zu gehen. Als er aufstand, merkte er, dass er seine motorischen Fähigkeiten durch den Drink – es war wahrscheinlich irgendwas viel zu starkes gewesen, sehr eingeschränkt waren. Er verließ taumelnd das Lokal, nachdem er den Wirt gebeten hatte, ihm seinen Drink aufschreiben zu lassen. Dabei hatte er eine große Standuhr angeschaut, was ihm jedoch erst ein wenig später klar wurde, als der Wirt ihm sagte, er solle gefälligst die Leute ansehen, wenn er mit ihnen redete.
Alle Farben leuchteten. Sogar das Schwarz des Nachthimmels leuchtete mit den den Sternen, die wie große Scheinwerfer wirkten, um die Wette.
Dieser verdammte magische Tabak! Wenn es überhaupt Tabak gewesen war, denn bei näheren überlegungen wurde Immanuel klar, dass bei Gras eine ähnliche Wirkung verkommen konnte. Er dachte nach, versuchte sich an den geruch zu errinern, den der Tabak gehabt hatte – hatte er nach Gras gerochen?
Es klappte nicht. Er konnte weder mit dem Geschmack auf seiner Zunge noch mit dem Geruch in seiner Errinerung etwas anfangen. Das Problem lag aber eher daran, dass er noch nie Gras geraucht hatte – aber es war auch nicht sehr wahrscheinlich, dass einem einfach so welches geschenkt wurde, wenn man nach Tabak fragte. Ohne sich weiter über die Ursachen seiner Probleme Gedanken zu machen, stolperte Immanuel in das Gebäude neben der Taverne. (Etwas was noch keinen Namen hat)

Wir wandern durch die Dunkelheit unseres Kopfes, stossen uns an. Alles ist so traurig. Werde ich sterben, ohne zu wissen, ob ich das Licht je gesehen habe? Hatte ich meinen Moment, den Belbo so verzweifelt suchte, die Gelegenheit, schon? Oder werde ich unwissend sterbe, indem ich mich von meiner eigenen Dunkelheit verschlingen lasse? Ich saß gestern schon im Gefängniss und schrieb Briefe an die da draussen, über das scheißsystem, die scheißgesellschaft und das scheißessen. Niemanden intressierte das. Wie kriegt man solche Gedanken? Wieso denke ich so viel? Es ist ein Fluch, und ich weiß nichts, mit was ich ihn umgehen kann. Ich fühle mich nun nicht reifer, sondern ärmer. Und doch habe ich Hoffnung. Alles wird gut!

Wir bekamen heute unsere Deutscharbeit zurück. Ich bin nur der Zweitbeste der Klasse, was mich irgendwie niedergeschlagen hat. Oder war es die Nummer? (Nur eine Zwei Oben?). Aber eigentlich bin ich ein Schwein, mich darüber zu ägern. Andere Leute haben Ungenügende. Andere Leute wären froh, wenn sie ne Drei unten hätten, und ich beschwere mich, nicht der Allerbeste zu sein?
So bin ich halt. Jedenfalls im Deutschen. Vieleicht auch noch in Reli oder in Kunst.Aber sonst? Ich rede über Schule. Nicht Auszuhalten. Ich wollte beschreiben, wie schlecht es mir ging, als ich nachause kam, über die Diddlblättersammelung meiner Schwester stolperte (im figurativen Sinn), mir mein Essen warmmachte, mich dann erfolgreich gegen einen Babysitterauftrag wehrte und dann vor den PC sank, um mir ne Stunde später zusammen mit ein paar Keksen eine DVD anzusehen. Wieso erzähle ich euch das eigentlich alles? Es gibt keinen Grund, mich schlecht zu fühlen. Ich hatte nur schlechte Laune. Vieleicht hatte ich schlechte Laune, weil ich merkte, dass ich schlechte Laune hatte, aus einer pubertären Stimmung heraus? Und weil ich irgendwas gegen pubertäre Stimmungen habe? Und anderseits fürchte, dann könnte es mit meinem „out-standing Mind“ vorbei sein? Was solls… lasset uns graben und Rosinen suchen!

Die Revolution hat begonnen: Gleichzeitig mit dem neuen Namen proklamiert Mozilla Firefox (früher Mozilla Firebird) sein Ziel: „Take the Web back!“
Lisa wird Texte von mir auf ihre Webseite setzen. Ansonten gibt es ein paar Updates bei:

* LinkS
* About mE

Ich kann nicht mehr schreiben. Ich hatte einen schönen Tag, alles was ich wollte und noch viel mehr. Du bekommst das, was du dir wünschst. Immer, und du bekommst es so, wie du es dir wünschst. Die Dinge kommen, aber die kommen anders als man denkt. Vieleicht sind unsere Wünsche nur ein wager Blick in die Zukunft? Oder verändern wir die Zukunft durch unsere Wünsche?

Irgendwie fühlt man sich nicht so, als wäre das Wochenende schon zuende. Doch es ist es, morgen wird wieder ein anstrengender Schultag sein, und wir freuen uns wieder auf das folgende Wochenende. Aber na ja, who tf cares?
Rauchen. Ist sone Sache. Ganz nebenbei, und irgendwann fragt man sich, wieso man es überhaupt tut. Gut, wenn man dann eine Antwort parat hat, die halbwegs vertretbar ist. Und es schmeckt besser als Bier. Wie kann man nur etwas trinken, das aus Getreide gemacht ist? Ich meine, das sie wie verfaulter Müsli ohne Rosinen. Sowas gibt man ja nicht mal Vögeln zur Winterfütterung. Aber wollte ich nicht übers Rauchen sprechen? Oder über TetraHydroCannabinol? Oder doch über Bier?
Die Nacht umhüllt uns, wir befinden uns alle in einem Spiel, und das Pendel schwingt unablässig. Es ist der einzige Fixpunkt im Universum. Laura. Wer ist sie? Wo ist sie? Wieso ist sie? Will ich das wirklich wissen?
Gibt es für mich einen Sinn in ihrer Existenz? Das ist eine merkwürdige Frage. Ich frage nach dem Sinn der Existenz eines Anderen für mich. Wir sollten das irgendwann vertiefen. Aber nicht jetzt. Ich trink meinem Tee und sehe auf den Grund eines roten Sees. Viel Spaß noch, Fire.

Langweiliger Samstag. Nichts los. Rein gar nichts. Fangen wir an, uns selbst zu hassen und uns Narben zuzufügen. Und dann ziehen wir uns Pornos rein, bis wir keine nackten Frauen mehr sehen können und ertrinken in unserer eigenen Kotze.
Irgendwie habe ich das Verlangen nach einem eigenen Fernseher mit DVD-Player, weil, so scheint mir jedenfalls, der gemeinsame ist viel zu oft besetzt und ich würde abends gerne noch die eine oder andere DVD schauen. Na ja, wieso erzähle ich das? Ich sollte von Leuten sprechen, die ja soooo ehrlich sind, und andere heruntermachen, die dann sowas von falsch sind und jedem „Scheiß übere Andere“ erzählen. Na ja, das kommt ziemlich oft vor, besonders beim weiblichen Geschlecht, bei dem ich eine höhere Empfänglichkeit für „Tratsch“ erkannt haben kann. Ob dies zutrifft, lasse ich offen. Ich will auch keineswegs verallgemeinern, aber diese Leute sind dann meistens erschreckt, wenn man ihnen sagt, dass sie in dem Moment, wo sie über andere lästern, nicht besser sind als die, über die sie lästern. Ja, ich bin auch nicht besser. Who tf cares? Ich sage ja nicht von mir, nicht zu lästern.