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Irgendwas kreatives in mir wurde geweckt. Ist es schon der Frühling, oder nur der Ruf des Pendels.
Es schwebt über uns allen, und doch, habe ich manchmal das Gefühl, dass es mitten durch uns durch geht. Als eine Person, der wir bisher immer nur anders betrachtet haben. Und nicht als die Person, von der man vermuten könnte, dass sie der einzige Fixpunkt des Universums sei. Aber jeder im Universum hat seinen Platz, und nichts passiert zufällig.
Ich kann mir sonst nicht erklären, was ihre Aufgabe sein könnte. Sie ist dazu auserwählt. Merkwürdig, aber kann schon sein. Es gibt vieles, was merkwürdiger ist. zB. dass sich Viertklässler in Mädchen verlieben, mit denen sie im Teenangeralter stundenlang herumphilosophieren und sich schwören, sie niemals in jenes Mädchen zu verlieben. Die Welt ist merkwürdig, aber alles hat seinen Sinn und Zweck. Und wenn nicht, bekommt es seinen. So einfach ist das.
Es gibt keine Liebe. Liebe ist nur ein Mittel zum Zweck. ich habe viel darüber geredet, letztes Wochenende. Oder wie ich gestern geschrieben habe: Wichenende. Was eine Wiche ist, weiß ich nicht, aber ich werde versuchen, es herauszufinden. Oder ich sage nur, ich werde dies tun, habe es in Wriklichkeit aber überhaupt nicht vor. Beautiful World. Aber ich war dabei, über die Liebe zu sprechen. Meine Einstellung mag deprimirend wirken, aber sie ist keinesfalls depressiv. Sie ist nur ein Erkennen der Wahrheit und eine den höheren Geisten angeborene Abneigung gegen den eigenen Körper. Er ist schmutzig, stinkt, und hällt einem vom Arbeiten ab. Und doch benötigen wir ihn. Oh, oh, monde cruel!