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Ah, Sonntag. Fühlt sich an wie ein Samstag. Und ist der dritte Tag ohne Lisa. (Verdammt Fire, zählst du die Tage wirklich?) Immerhin ist es jetzt nur noch eine Woche. Ja, nur noch.
Kommen wir zu intressanteren Dingen. Freitag habe ich mir Van Helsing angesehen, und die Kritk gibts hier. Desweitern den letzten Schultag vor den Ferien gehabt, was immer wieder ein zweifelhaftes Vergnügen ist, besonders wenn der Tod vor der Klassentür steht und den Mathelehrer erschreckt, der daraufhin mit seinem übergroßen Geodreieck auf den Tod losgeht.
Dann gestern, ich war im Wald. Es war wunderschönes Wetter. Und ich wurde Opfer eines hinterhältigen Angriffes eines blutsaugenden Insektes auf meinen Unterarm. Weshalb dieser nun geschwollen ist. Und nicht zu knapp.
Ah ja, gestern Abend. Der Kaisertrohnsall wurde mit einigen technischen Rafinessen, vorallem aber einem ausfahren fußballfeldgroßen Dings ausgestattet, in dem wir alle möglichen Arenen, Felder und Themenparks hochfahren können, sowie einem Käfig in dem asoziale Rhesusäffchen gegen Windowsfreaks kämpfen. Ich bin nun mal der Kaiser und der Kaiser kann sich so etwas leisten. Genauso wie er sich Wachen leisten kann, denen die Platinrüstung angeschmolzen wird.
Yeah, lassen wir den Quatsch. Wer End of Eva gesehen hat, errinert sich sicher an die Szene, wo Rei auf Shinji sitzt und beide miteinander verschmolzen sind, an der Hüfte und Rei auch mit ihren Händen _in_ Shinji ist. DAS ist Sex mit Lisa. Oder das, was in meinem Kopf als Bild kommt, wenn ich daran denke. Sehr merkwürdig. Aber ja, so bin ich nun mal.
Findet euch damit ab, the fuck.

Donnerstag. Tag der merkwürdigen Schulstunden und – heute – des Abschiedes. Lisa ist bis nächsten Sonntag in Japan. Also die ganzen Pfingstferien. Und wir sehen uns die ganzen Pfingstferien nicht. Ist das nicht furchtbar traurig? Na ja, es geht. Trauriger ist, dass Comme uns zwar sagt, dass sie keine goldbraunen Männerbeine ansehen war, aber nicht wieso sie dies nicht tat.
Ich wollte Lisa noch etwas sagen, aber ich weiß beim besten Willen nicht mehr, was. OK, da ist diese Sache mit der Unterwäsche, aber das ist immer noch ihre Sache und geht mich nun wirklich nichts an. Ich mache mir ja auch nicht wirklich Gedanken drum. Es war etwas anderes, aber ich weiß nicht mehr weiß. Wahrscheinlich fällt es mir morgen an, und ich bringe dann mit meinem Anruf den Flieger nach Japan zum Absturz und das letzte, was sie in ihrem Leben hört, ist irgendeine Dummheit, die ich ihr umbedingt noch mitteilen musste.
Die Welt braucht Gedärme. Und dass wusste schon Alice Cooper. Sie werden gebraucht für Kraft, für Power. Zeig mir Blut, Gedärme und Narben, und alle Welt ist glücklich. Aber die Welt braucht Gedärme. Und wir sollten ruhig Gebrauch machen von Spezialeffekten wie Augenzertreten, Gedärmerausreissen und Gehirnschleimmatschen. Die Welt braucht Kunstblut und gute Gewalteffekte. Dann braucht sie nämlich keine irakischen Gefangene auf Guaternma-dings.
Dann fallen mir so Dinge ein wie, dass ich nicht unbegrenzt Gebrauch von Insidergedanken machen sollte, da sonst niemand mehr es versteht, oder ich sie auf irgendeinder Stelle so erklären sollte, dass man sie versteht. Wäre vieleicht eine Idee für die Ferien. Aber in den Ferien macht man ja sowieso immer alles und hat nachher dann doch überhaupt nichts getan.
Gehet dahin in dem Gefühl, noch etwas wissen zu wollen, was ich euch aber nicht gesaaah-gt habe.

Mittwoch. Tag der Folter und des Grauens. Und Mitte der Woche, dh. es kann nur noch besser werden, besonders in Aussicht der Ferien.
Desweitern Lustlosigkeit, Hunger, Durst, Tod, Blut, nackte Körper, unsinnige Wortfolgen. Hah, hereingelegt :-P
Sehnsucht. Sehnsucht nach Stella, Sehnsucht nach Lisa. Ja, beides existiert, und beides ist so unterschiedlich. Ich meine, bei Sehnsucht nach Lisa ist es schon quasi der Wunsch, mit ihr zu „verschmelzen“, ein einziges „perfektes“ Wesen zu werden. (Ob das gut wäre, sei dahingestellt, aber das wäre nen cooler Spezialeffekt in nem Popcornkinofilm und es fühlt sich so an.) Bei Stella hingegen bleibt im Gefühl der Sehnsucht die Individualität bestehen. Was merkwürdig ist, denn so wären beide Dinge zu gleichen Zeit möglich,wenn…(ja, eben,wenn!)
In meinen Augen sehen Bluttropfen wie Rosen auf weißer Spitze aus. Oh, Cooper-Texte können richtig poetisch sein. Noch immer makaber, aber makaber-poetisch.

Ne Zwei Mitte. 45. das ist frustrant. Ok, möglicherweise verdient, aber ich wage zu behaupten, dass bei einer anderen Lektüre als Wir Kinder vom Bahnhof Zoo meine Note um wenigstens 5 Punkte höher gewesen wäre, vor allem, da ich dann keine solchen Fehler wie „die Glieder dieser Kette“ anstatt „die schwächsten Glieder der Gesellschaft“ geschrieben hätte. Obwohl, das ist son typischer „der Lehrer sagt was und Fire ist fürn Augenblick dekonzentiert“-Fehler. Oder was, was über dem Schreiben passiert, wenn man sich keinen Plan macht. Vieleicht sollte ich mir doch einen Plan machen, bevor ich loslege. Und vieleicht…
sollte ich weniger Cappuchino trinken. Auch wenn es fair gehandelter Cappuchino ist, es ist immer noch Kaffee drinnen, und Kaffe schmeckt an sich mistig. Vieleicht sollte ich dieses Mix-Getränk, das ich mal in einem Anflug von Müdigkeit erfunden habe, mal wieder ausprobieren, das scheint einen wenigstens wach zu machen.
Das Ende. Ich weiß nicht, wie es enden wird. Wahrscheinlich liegen alle tot am Boden, oder aber es gibt nen laaaangen Zungenkuss zwichen dem Helden (hab ich so etwas?) und der sexy Hauptdarstellerin (hab ich so etwas?), oder die Erde wird von einem Amerikaner, der 2 Kinder (ein Junge und ein Mädchen) und ne bildhübsche, blonde Frau hat, und vor dem Finale betet und die amerikanische Flagge in einen Haufen kommunistischer/arababischer/islamistischer/bärtigen/jedenfalls warns Terroristen und die Bösen und hassten Amerika bis aufs Blut(unzutreffendes durchstreichen) Leichen steckt, (habe ich so etwas?) in heldenhafter Aufopferung seines Lebens gerettet. Vieleicht hör ich auch einfach vor dem Ende auf und behaupte, es sei ein Romanfragment. Geht das einfach so, oder muss man dafür Hesse, Mann, Brecht oder Lessing (gnihihihi) heissen?
In the garden of Eden von Iron Butterfly. Lustiges Lied. Besonders, wenn die Organistin in Springflied es in der Kirche spielt. Aber so ist es auch ganz nett. Passt irgendwie auch zum Thema Dämonen, Satanistenmessen und einem Trottel mittendrin.
übrigens, Wetter war heute wieder herrlich. Aber irgendwie, dass muss niemand wissen. Ich meine, es gehört einfach nicht hier hin. Wenn wer wissen will, wies Wetter bei mir ist, soll er mich fragen. Aber ich kann ja mal annehmen, dass es im Osten nicht neues gibt und es bei Comme noch immer schlechter ist als hier, und das ist ein Grund, um mit Sonnenschein anzugeben :-P

Mhmm, Das Pendel und Fire. In einer riesigen, weißen Kapelle mit Gold und einer gigantischen Kupel, in der einst das Pendel in seiner Pendel-Form hing, der Boden verziert mit einem Mosaik, das alle Rätsel der Welt lösen könnte, kämpfen sie beide. Fire in menschlicher Form mit ausgestreckten Flügel, ein schwarzes Schwert führend, das Pendel in Rüstung veriert mit den Buchstaben der alten Sprache, ein goldenes Schwert führend. Und es ist ein total gleicher Kampf, es gibt niemanden, der stärker ist, keiner von beiden wird früher müde, das Licht ist immer gleich und in einer gewissen Art und Weise ewig. Und sie kämpfen, weil das Schicksal es so will, dass der Wächter und das Pendel kämpfen müssen. Und überhaupt, das Pendel, der Wächter, eine dunkele Bedrohung, Fledermausschwarm, dunkele Wolken, bedrohliche Musik, Flashbackbilder von kömpfenden Dämonen, eine alte Legende, urzeitliche Mächte, unvorstellbar groß für die heutigen Magier, noch bedrohlichere Musik, vor-dem-endkampf-dialog-Auschnitte, Zwischeneinblendungen, Datumseinblendung, letzte Dämonenkampfflashbackszene, Titel und diese zusammengedrückten Credits. Yeah, cool. Trailer für Bücher. Verfilumunen von meinen Geschichten. Ich sollte weiterschreiben, um das irgendwann zu sehen. Oder?
Ach ja, das Wetter war heute Morgen kalt, heute mittag gut warm. Also so, dass ich meinen dicken Pulli ausziehen musste, damit ich nicht vor Hitze starb. Strahlend blauer Himmel. Pixies-Wetter.

Clockwork Orange. Muss dran denken, wenn ich mir irgendwann mal wieder nen Film reinziehen will. Das kommt selten vor, aber es kommt vor.
In der Schule läuft wirklich nichts mehr. Und man fragt sich, wieso man überhaupt gekommen ist, wirft Veganern hässliche Dinge vor, aber es ist lustig. Na ja, so witzig wie Blondinenwitze ohne Blondinen in der Nähe. Ich höre saublöde Lieder von den ärzten, und manche find ich sogar noch toll. Steinigt mich mit veganen Gummibärchen. Bitte. Dann musste wenigstens für meinen Tod niemand sterben, der gelitten hat oder so. Wenn man solche Lieder toll findet, sollte man nicht weiterlieben.
Argh, was schreib ich überhaupt für nen Mist heute? Ich meine, es gibt Leute, die essen keine Tiere, und ihre Argumente dafür sind gut. Ich meine, besser als meine, Fleisch zu essen. Aber ich hab irgendwie das Gefühl, das is für Leute, die für sich selbst kochen und sich Sorgen um sowas machen. Ich meine, generell ist der Tod nicht soo negativ. Immerhin wissen wir nicht, was danach kommt. Als Christen könnte man behaupten, die Tiere kämen ja in den Himmel und da seien sie eh besser aufgehoben. Aber mit der Logik kann man Morde an Menschen ebensogut legetimieren.
Wie wärs mit nem „weniger-Fleisch“ Kompromiss? Oder wie wärs direkt mit ner perfekten Welt? Wo man alle Probleme mit nem Samuraischwert aus der Welt schaffen kann und das Publikum danach klatscht?
Ach, ach, ach… die Welt ist ein eine Passionsfrucht. Man muss sie aufschneiden und aussaugen.
ORANGENMARMELADE!(Aufruf, dies nicht allzu ernst zu nehmen, ich höre minderwertige ablenkende Musik und ich habe keine Argumente dafür, dass ich schwach, ein weißer und ein Kapitalist bin. Aber das kann man ändern. Jedenfalls das Meiste.

Wochenende. Nun schon das zweite dieses Wochenende. Wobei das erste reichlich vertelefoniert, besoffen und vernebelt war. Und Freitag war so kurz, das man um 12 Uhr glaubte, es sei erst 9 Uhr. Dann bin ich in das Schülerocmitee gekommen (Ja, Croky, ja Steffi, ICH_TUE_etwas!) und dann wars auch schon wieder vorrüber mit der Woche. Und, wie anzunehmen ist, wird die nächste Woche ebenfalls kürzer getreten werden, da Woche vor den Pfingstferien.
Und dnan, ich lebe mein Leben in Zügen, und deshalb beginne ich ein neues mit der Jumbo-Karte, mit der ich im ganzen Land für lau herumtouren kann – mit Zug und Bus. Und wenn das kein offensichtliches Vorteil gegenüber Erwachsenen ist, will ich – nee, ich weiß nicht, wie der Satz weitergehen soll.
Veganes Essen gegessen. es schmeckte gut, auch wenn der Reis micht anfänglich eher an Kus-Kus als an Reis errinert – aber an sowas muss man sich wohl gewöhnen, wenn man sich in der alternativen Szene bewegt. (Hey, das klingt verdammt cool…“die alternative Szene„) überhaupt, es war alles sehr locker und sehr cool.
Mhmm, wie heisst der Film nochmal, den ich mir ansehen solle, Comme? Und Stiller ist ein gutes Buch, auch wenn ich gerade nicht weiß, wo die Handlung bei Seite 100 dran ist – wenn man überhaupt von ner Handlung im normalen Sinn sprechen kann. Es liest sich gut, auch wenns nicht so gut für den Sommer geeignet ist wie das Herumtouren in Süd- oder Mittelamerika in Homo Faber. Ich les übrigens gerade das Glasperlenspiel von… Herman Hesse, und das klingt schon leicht nach Eco, was wiederum extrem cool ist.
Dann bleiben mir so komische Errinerungen wie Unterwäsche (yeah, I mean you,blue eyed girl :-P), ja, Züge, viele Züge, Orientierungslosigkeit am Bahnhof, das merkwürdige Gefühl, nichts in Lux/City zu wollen und trotzdem da zu sein, Gilles auf die Füße treten, Stimmen in der Nacht (hab ich das geträumt oder nicht? kA.), Träume in denen es ne Matrix Forsetzung namens „Q Matrix“, die ein Roadmovie mit Neo, Morpheus und den Händen von Seven of Nine zu sein scheint, Träume in denen Freunde mit unserem Auto fahren und mich abholen, css-versuche, die Pixies-webseite und ein dichter Nebel voller Errinerungen..

Ladies and Gentleman, dürfte ich ihnen vorstellen:

Mrs. Dancing Zombie und Lisa. Man sieht eine Zeichnung von Fire, auf der zwei Frauen/Mädchen zu sehen sind. Erstere hat einen toten Gesichtsausdruck und sieht aus als würde sie tanzen.
Mrs. Dancing Zombie und Lisa – oder nen Mädel, das nach Lisa aussehen soll, es aber nicht tut. Kommentare sind erwünscht.

Ich weiß, wie ich sterben will, sollte ich je sterben müßen. Jung, neben Lisa, telefonierend unterm Sternenhimmel liegend. Es gibt nicht, das was besser sein könnte. Ah, ich habe vergessen, das man dabei Stairway to heaven spielen muss.

Beerdigung meines Großvaters. Bill aus Kill Bill ist der Cousin meines Vaters, in Wirklichkeit. Und der Onkel meines Vaters hat eine zweifarbige Iris. Bzw. zwei zweifabrige Iris, er hat ja zwei Augen. Also nen blauer Ring, und nen brauner Ring. Und das sieht cool aus. Wieso bekom ich immer nur die die schlechten Gene?
Ich fühle mich nicht traurig. Vieleicht taub. Oder schlecht, weils mir nicht schlecht geht. Ich weiß nicht, wieso. Aber ich weiß, das bestimmte Dinge helfen.
Ah ja, Luxemburgisch im Deutschuntericht. Und weil unserer Deutschlehrer aus Köln kommt, klingt sein Luxemburgische extrem merkwürdig, um nicht zu sagen, belustigend. Aber wir haben luxemburgische Geschichte gemacht, bzw. das war seine Beschäftigungstherapie für heute. Weil es ist nicht mehr. Und ich will endlich meine Prüfung zurück, ich mag es nämlich, ausnahmsweise auch mal gute Noten zu bekommen. Auch, wenn es besser wäre, wenn ich keine Noten bekommen täte.
Ah, histen wir eine Serviette, die wir mit merkwürdigen Symbolen bemalt haben, und wedlen wir damit herum. Und dann schaffen wir Beschäftigungsmaßnahmen wie „U-bahntür Zudrücker“ und „Resozialisierungshelfer für ARAs“