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Gestern wurde in Berlin der Womens World Awad verliehen.
Wozu das auch immer gut ist, aber der Layouter der SVZ online hat nen peinlichen Abschnittfehler begangen, und peinlicherweise ist der Artikel auf Google News als erster verlinkt. Na ja, bleibt die Frage, wieso da offenbar einen Preis für die Erhaltung antiker sterotyper Frauenrollen in Hollywoodfilmen. Wo sich Diane Kruger für Frieden und Toleranz eingesetzt hat, bleibt zumindestens mir schleierhaft. Aber niemand von uns ist allwissend.Wobei, irgendwie scheint laut stern jeder da dabei zu sein, der sich auch nur Unicef-Botschaftler ist. Na ja, wir feiern uns selbst ist immer nett.
Dann wäre da noch der Fakt, dass in einer bestimmten luxemburgischen Schule noch immer die Heizung läuft, und so Lehrer und Schüler in den Wahnsinn getrieben werden. Und man fragt sich, ob das öl wirklich noch nicht teuer genung ist, um es so aus dem Fenster zu schmeissen. Na ja, das ist vieleicht so wie Geld verbrennen, wenn man reich genung dazu ist. Aber dann hitzt doch bitte die Wahlkampfbüros!
Was gibt es sonst noch so an Nachrichten? Ich habe die Suchwörterliste wieder vergrößert, allerdings nicht so viel wie beim letzten Mal. War ja auch nen kleinerer Zeitabschnitt. Und weiter?
Arabella Kiesbauer will in den Dschungel und das intressiert nur leider niemanden. Mittlerweile fungiert die Sendung eh nur noch als Vorher/Nacher-Styling Show oder als Push-Mittel für „reality soaps“. Irgendwie kann man nachmittags nur noch Anime auf RTL2 schauen, das hat wenigstens eine nach unten festgelegte Grenze fürs Niveau.
übrigens, ich fühlte mich heute einen Moment lang wie in einem Anime. Muss am Wetter und an der ständig knapper werdenen Mode liegen. Es wird immer später, ich schwitze immer mehr, und fürchte, mein T-shirt wird sich irgendwann in seine Bestandteile verlegen. (Ist Schweiß ätzend? Kann Baumwolleschmelzen?)
Wer weiß. Vieleicht ist es besser, schlafen zu gehen. Gute Besserung, Comme, btw.

Selbstmordgedanken

für Lisa, in der Erkentniss dass es gut ist, sie zu kennen…

Du sitzt da und betrachtest deine Hände, du siehst die Adern, die du durschneiden musst, um zu sterben.
Du siehst die blauen Adern, und dein Blick bohrt sich wie ein Messer durchs Fleisch. Das Blut läuft aus dir heraus. Das Leben verlässt dich durch deine Arme.

Und du fragst dich, wieso eigentlich. Wieso bist du des Lebens müde? Was hat dich soweit getrieben, dass du sterben willst?
Aber geht es überhaupt ums Stebren. Willst du überhaupt, das ses zu Ende geht?

Es ist egal – es gibt kein zurück mehr. Du spürst den Schmerz, der dich von den Leiden des Lebens erlösen wrd. Du wirst schwächer, immer schwächer, dein Leben hört bald auf.
Freudig begrüßt du den Tod, der dich holen kommst.
Und dann fällt dir ein, dass du noch immer deine Adern betrachtest und lässt das Messer aus der anderen Hand fallen.

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