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Sweet. Hast du wirklich sweet gesagt, Naru? Das würd ich mir in deiner Stelle noch ein wenig überlegen. Ja, der Bart macht mich älter, ich weiß. In einem gewissem Alter ist es sogar on Vorteil, älter auszusehen. Find ich.
Lisa, ich brauch Perlen. Oder muss sehen, dass ich Commes irgendwie rein krieg. Genügt es nicht, wenn ich sie am Kopftuch trag?
Was wolltest du denn immer schon tun, Nora? Und will ich das wirklich wissen? Join me in Death…
Nen Waldspaziergang… ja, das wäre ne Idee.Aber ich hatte in meinem Leben schon genung Waldspaziergänge, um in dem Leben danach, falls es so etwas geben sollte, mir nen idellen Waldspaziergang zusammenzusetzten. Ausserdem ist der Tag vor dem Weltuntergang sicherlich gutes Wetter und es ist nicht wert, sich von Mücken zerstechen zu lassen.
Ausreiten klingt auch gut, jedenfalls, wenn man Pferde mag. Und zu dem Pferde-mögen fällt mir nur nen dummer Witz ein, mehr nicht. Obwohls schöne Tiere sind.
Gestern hattest du Kontrastmittel im Arm, die Zug-Diskusion war vorgestern,blue eyed girl…. Und deine Antwort kenn ich net wirklich. Also, ich kann mir beides vorstellen, besonders da es der letzte Tag ist, und alles was danach passiert, egal ist. Wo findest du in Ettelbrück nen Hochhaus? Okay, da ist eins, aber da haste von deinem Dach aus ne bessere Aussicht als davon.
Was ich tun würde?
Ich würd mich nicht umbringen, weil, auch wenn dann die Welt über mein Leben entscheidet, ich aber noch wenig weiter leben will und mir das Schauspiel ansehen will. Blutregen und so, wenns ne Akopalyse gibt.
Dann gibt es nen Ding, das ich Lisa bzw. Stella fragen täte, und das mir zwar nicht so wichtig, aber sicherlich nen würdiger Abschluss vor dem absoluten Ende wär.
Was würde ich tun? Alles würde zerstört werden, also hätte es keinen Zweck, noch irgendwas zu beenden. Ich würde diese eine Sache tun, vieleicht auch noch ne andere, aber eher nicht, für den Weltuntergang sollte man bei vollem Bewusstsein sein. Ja, die letzten werden die ersten sein, was Lisa? *eg*
Gute Musik hören. Ein letztes Mal die Sonne beobachten, wie sie untergeht, ein letztes Mal das Blau oder das Grau des Himmels geniessen. Ein letztes Mal so schnell wie möglich rennen, um jede Zelle in meinem Körper nochmal zu spüren. Ein letztes Mal bewusst sehen, bewusst hören, bewusst atmen, den eigenen Herzschlag spüren, ein letztes Mal den Blick zum Himmel richten. Irgendjemandem ein Lächeln schenken, in dem Bewusstsein, dass es vieleicht das letzte ist, was er zu sehen bekommt. Mich mit Freunden oder mit nur einer Person irgendwo hin setzten oder stellen, um mir das Spektakel anzusehen, ein letztes Gespräch über den Sinn des Lebens. Und dann miteinander sterben, die Augen in den herbeinaheden Tod gerichtet, mit dem Gedanken, dass alles wundervoll war, und dass es schlussendlich doch gut war, dass die Erde existierte, dass man selbst exsisiterte, und dass noch ein paar andere Leute exisitierten.
[TRASH METAL-MODE ON]
Gehirn auf der Tapete,
Blut auf dem Bodem,
Gedärme überall…
WER MACHT DIESE SAUEREI WEG?<
RAUMPFLEGERIN ERIKA BERGMANN…
Sie putzt, sie scheuert, sie krazt ab
[TRASH METAL-MODE OFF]
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