MANUAL WEBLOG – “Brasserie Ester's”, Kirchberg, Luxembourg/City

Ntess blogt, sie sei ein Wochenende in Luxemburg, Fire blogt daraufhin das Wochenende über nicht – aufmerksame Beobachter werden nen Zusammenhang vermuten und damit gar nicht mal so falsch liegen. „En plus“ jene Leute, die sowieso wissen, was läuft (Cysta? Liest du mit?). Ich glaub, es wird eh kein Geheimniss bleiben, dass wir uns getroffen haben.
Am Freitag bin ich also Ntess am Bahnhof in Lux/City abholen, dh. mein Adrenalinpegel war den ganzen Tag schon besorgnisseregend hoch. Dazu noch das Chaos der packenden Familie, und Fire war total genervt und fürchtete, an einer überdosis Steßhormonen zu sterben. Solange, bis mir jemand versicherte, dass ein Tod zwichen Bahnsteig und und Gleisen nicht umbedingt das ist, was mn ehrenvoll oder „heroisch“ nennen würde.
Wir haben dann die ganze Nacht lang… (Trommelwirbel – gespante Musik – wieder Trommelwirbel…)
gequatscht.
Nachdem dann zuerst Ntess, dann ich 24 Stunden auf waren, suchten wir uns ne andere Beschäftigung. Irgendwann wird Sprechen, Trinken, Schweigen und Essen nämlich langweilig. Wir schrieben Briefe an die Expertenrunde, die alle irgendwie den gleichen sinnlosen Inhalten hatten.
Merkwürdigerweise hatten wir keine Briefmarken mehr – bzw. drei Briefe konnte ich noch bestücken, davon einer mit 8 0,7 Cent-Marken. Ja, ich musste auch an Mrs. Weasly denken, aber das ist echt die Schuld der luxemburgischen Post, meiner Mutter (na ja, sie is eh so ne halbe Mrs. Weasly in Muggelform). Dann schliefen wir irgendwann während dem Quatschen aufm Sofa ein.
Na ja, der Rest ihres Aufenthalts war irgendwie so ähnlich. Wer umbedingt alle pikanten Details wissen will, muss sich halt per AIm oder sonst irgendwie privat melden.
Ich sitze übrigens gerade in nem Kaffee in nem Einkaufszentrum neben dem Kino, da ich keien Lust hatte, direkt nachdem ich Ntess verabschiedet hab, wieder nach Hause zu karren (Es wäre möglich gewesen, ich wäre innerhalb von 25 Minuten wieder in meinem leeren Zuhause gewesen.) und der Film erst um 16:30 läuft. Ich war so gegen 14:40 im Kino, und „I, Robot“ lief schon um 14:30 und ich hab mir dann ne Karte für die Vorstellung um 16:30 kaufen wollen, wobei ich tatsächlich gefragt wurde, ob ich ne Karte für 14:30 wolle. Ich meine, der Film wurde wurde nicht mehr aufm Monitor angezeigt. Okay, bis ich rausgefunden hatte, wann und wo die nächste Vorstellung läuft, hat es halt ein wenig gedauert, davor schon noch. Ich hätte theoretich am Schalter nicht mal WISSEN können, dass der Film „jetzt gerade“ lief. Und das dieser Typ mich beobachtet hat, wann ich ins Kino gekommen bin – is unrealitisch und dann auch noch egal, wer kauft sich ne Karte für nen Film der schon 20 Minuten läuft? (Ich bin gespannt, wer sich jetzt alles meldet!)
Jetzt sitze ich wie gesagt, wieder einmal wo zu warten, und ich hab schon bezahlt, was vielecht nen Fehler war, wenn ich bedenkte, dass der Film erst in 50 Minuten läuft. Ich könnte jetzt endweder nen Franze-MTV-Verschnitt oder die Formel 1 schauen. Merkwürdigerweise laufen hier zwei verschiedene Sender – beide übrigens so leise, dass sie nicht stören.
Wrtend sass ich auch am Bahnhof Luxemburg, wobei ich da auch schrieb und daher meinen Rucksack dabei hatte. Hatte den auf den Sitze neben mich gelegt [der Kellner legt mir übrigens gerade nahe, nicht zu viel zu arbeiten, es sei schliesslich Sonntag!] und dann kam er, Kurt Cobain, in Farbe, alive, mit seinem Kopf und – wen wundert's? – total drauf oder halt auf Turkey – jedenfalls sah er sehr verpeilt aus.
Er fragte mich, zu meinem Rucksack greifend, ob das meiner sei. Ich bejahte, er meinte, das wäre schade und ging irgendwie übern Bahnsteig. Nach 2 Minuten ungefähr, ich hatte den Rucksack mittlerweile unter eminen Sitze gelegt, fragte er mich, ob ich wirklich sicher wäre, dass es meiner sei.
Es muss wirklich Kurt gewesen sein.
Hätte ich ihn um ein Autogramm bitten sollen? Obwohl, er hat ja sicher ne neue identität.
Mittlerweile sind's bloss noch 35 Minuten bis der Film anfängt, und ich wär froh, wen zum Reden zu haben. Irgendwie glaubte ich vorhin, meinen nun ex-Deutschlehrer zu sehen, und hätte ihn zum was Trinken eingeladen, wäre er es gewesen. Irgendwo is das sicher s ne Entzugs-Erscheinung, weil ich das Wochenende über bis jetzt eigentlich nur gequatscht habe – unterbrochen von einigen anderen Dingen. Anderseits isses halt auch das Bedürfniss, mich mitzuteilen. Ehm, Okay, das gibt jetzt keinen Sinn.
Auf diesem französichen Musiksender is gerade ne neue Version von „Time of my Life“ oder sowas gelaufen – jedenfalls nen neues Video zu nem Klassiker. Sieht merkwürdig aus. übriegns, in Franzeland isses nicht besser mit der Handy-Werbungen. Und ich frag mich gerade, wie es in Japan damit aussieht.
Hebt Heroin die Aufnahmefähigkeit der Lunge? Ich hab vergessen, Kurt zu fragen…

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