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Wieder einmal keine Geschichte, wieder einmal Infosaal. Und wieder einmal bloggt Fire aus der Schule aus, und es ist schon recht spät um noch viel gescheites zu bloggen…
Jedenfalls, Anne hat heute Geburstag, Naru hat Bloggeburstag (so, wie ich das sehe jedenfalls), herzlichen Glückwunsch an alle…
Irgendwelche Klassenkameraden endecken gerade meinen FBI-Steckbrief, und ich sehe ja soooo lustig darauf aus, nich?
Was solls… in zwanzig Minuten habe ich noch eine Stunde Franze, und ich habe überhaupt keine Lust darauf, und überhaupt, was soll das ganze?
Ich komm für lächerliche drei Stunden in die Schule, und die vierte verbringe ich im Infosaal.
Na ja, ehe sich jemand Sorgen macht, ich habe Thunderbird morgen wieder hingebogen bekommen, und an sich ist das eine schöne Sache, und ich bin momentan unkreativ.
Wenn ich heimkomme, backe ich ein Brot. Denn Brot backen, dass ist eine Metapher für das Leben an sich, eine geheime Lehre für die Suche nach dem Endgültigen, dem Sinn und dem Ziel von allem…
Ja, backen wir Brot.

Thunderbird will im Moment nicht wirklich, was aber nichts machte, weil die einzige Person, die gebloggt hat, war Naru und die hat eh kein RSS-Feed. Ich weiß, ich bin grausam faul, wenn ich schon keine Lust mehr habe, auf sechs Blogs nachzusehen, ob was neues da steht. Aber so bin ich nunmal.
Habe heute einen Aufsatz geschrieben, und endweder wird das Ding saugut oder es wird abgrundtief schlecht, aber kann man nicht anders als polarisieren. Es ist merkwürdig, „schreiben“ zu müssen, und vor allem, sich ein Thema aussuchen zu müssen. Ich meine, die Plotbunnies kommen nicht wirklich angehoppelt, und das ändert sich auch nicht wirklich, wenn man sich für ein Thema entschieden hat. Na ja, anderseits merke ich, dass ich alles schreiben könnte, wenn ich mich nur dafür entschliessen würde, die meisten Themen erscheinen mir nur zu langweilig oder zu leicht. Da habe ich das schwierigste gewählt, bin gespannt, wie meine Interpreation des Themas ankommt.
Mhmm, Naru könnte sich ja für ein anderes T-shirt aus der Kollektion entscheiden. Eins, wo keine intime Beziehung zu mir andeutet. Ausserdem, man kann ja ruhig zwei Drachen haben. Es geht eigentlich nur um den Fangirl-typisches Auspruch „Meinaaa!“
Dann habe ich heute meine Schwäche für gebratene Bananen endeckt und herausgefunden, dass dies wahrscheinlich die einzige Art und Weise ist, wie man Bananen geniessbar machen kann. Jetzt muss ich mir bloss nochmal das Rezept schicken lassen.
Ich leide übrigens nicht an Kälte oder Erkältungen und sitze gerade im T-shirt hier. Diese geradezu sommerliche Frische werde ich wohl auch nicht mehr allzu lange halten, dann wirds kalt, ich brauch ne Heizung wickel mich in meine kuschelig warme Wolldecke und trinke Glückstee und bekomme Lust auf Plätzchenbacken. überhaupt, ich werd mir dieses Jahr eine ganze Kiste für mich alleine backen, denn ich bin Weihnachtskeks-Fanatiker und brauche das einfach. Die Emanzpation des Backens! Freiheit für Brote!
Böse Zungen würden behaupten, ich würde das Leben eines Jungesgesellen leben, bevor ich überhaupt von zu Hause raus wäre…
And if i'm wasting my time
then nothing could be better
than hanging on the line
and waiting for an honest word forever

Beim Zahnarzt gewesen, bzw. bei der Zahnärztin. Sie hat mehr über meine Haare gesprochen als über meine Zähne, was ich durchaus positiv fand. Nein, ich war richtig glücklich, weil mir eine eigentlich fremde Person gesagt hat, sie fände meine Dreads toll, so wie sie seien. Was mich dazu verleitete, mit all meiner Energie zwei Kilo Mehl und Glückstee im Bioladen zu besorgen.
Na ja, Bioladen ist gut gesagt, das Ding ist ja schon ein kleiner Supermarkt, und überall, auf jedem Produkt steht Bio drauf, und ich wundere mich, was es alles für Sachen gibt, und dass man Nudeln in so kleinen Portionen verkauft. Und überhaupt, wer ist potentieller Kunde in so einem Laden? Leider war kaum jemand da, den ich hätte charakterisieren können.
Dann habe ich, in meinem frischen Elan, mich auf mein Bett gesetzt und alle die Dinge aufgeschrieben, die sich vor einem Monat abgespielt haben. Und diese Dinge fast alle nocheinmal erlebt. Ich bin erstaunt, wie klarer eine Errinerung wird, wenn man sie aufschreibt. Und jetzt habe ich Gewissheit, dass ich sie quasi nicht mehr verlieren kann. Ach, und ich werde sie euch nicht abtippen, weil, sie a) zu intim fürs Blog is und b) ich nicht weiß, wie andere Leute damit einverstanden sind. Mit einer abgespeckten Version hätte *ich* keine Probleme, aber ich weiß nicht, wie andere Leute das sehen.
Niemand blogt. Dh. ausser Ntess, aber auf Schminksachen-Dinger kann ich wenig erwiedern, und überhaupt, Männer sind in solchen Sachen benachteiligt, obwohl, wir „dürfen“ ja anderseits Falten, graue Haare usw. haben. überhaupt, wo wir schon bei Emanzipation sind: Ich glaube, wirklich gleichberechtigt in den Köpfen sind wir erst, wenn *nicht* mehr darauf geachtet wird, ob ein Mädel und ein Junge Klassensprecher sind, und ob auch alle Arbeiten schön aufgeteilt sind zwichen den weiblichen und männlichen Anwesenden. Nein, erst wenn niemand mehr auf sowas achtet, dann können wir uns wirklich gleichberechtigt nennen.
Und über Fußball und Fahrlehrer kann ich mich (noch) nicht auslassen, aber ich habe das Gefühl oder die Hoffnung, damit besser zurrecht zu kommen. Ist das jetzt Selbstüberschätzung oder männliche Arroganz? Und wieso klingt „männlich“ mal positiv, mal negativ, dann wieder neutral?
Ach ja, ich habe endlich Dinkelmehl gefunden. Weiterlesen

Ich blogge aus der Schule heraus. Merkwürdig, dass ich hier auf ein FTP-Programm zugreifen kann.
Aber die Tastaturen und Computer hier sind wirklich cool – schwarz ist einfach eine Farbe, die wirklich sehr viel Stil hat.
Ich weiss allerdings nicht wirklich, was ich hier noch so schreiben soll, ausser, dass ich diese Daten nachher alle löschen muss, und ich gerade WordPad zum HTML-editieren benutze. Okay, Dreamweaver ist hier installiert, aber ich fürchte, Dreamweaver zerstört mir meinen Code.
Was solls?
Ich bin in der Schule und blogge. Und ich blogge am PC und muss es nicht mal nachher abtippen.
Wäre an sich schö, wenn sie uns die PC-Räume auch in den Pausen benutzen lassen würden – aber ich glaube, da tät ich eh keinen Platz kriegen.
So, mehr sinnfreihes Bloggen gibt es heute nicht, ich muss das hier ja noch hochladen!

Sieh in den diesen Spiegel und
erkenne dich selbst, Reisender,
der du auf dem Pfad des Lebens wandelst,
erkenne dich und lerne
wer du bist
und WIESO du hier bist…

Mandala
Gefährlich ist der Pfad der Erleuchteten
für jene, die sich leicht blenden lassen…

Hängt so in meinem Zimmer. Tage vergehen viel zu schnell, besonders wenn man 7 Stunden Schule und danach noch Schwimmen hat. Die Kleinen sind übrigens putzig, manchmal hat man sogar als Trainer nen Erfolgserlebniss, denen wirklich die Angst vorm Wasser genommen oder was beigebracht zu haben. Aber halt nicht so oft, wie ich mir es wünsche. Und zuguckende Eltern sind nervig, ich würds keine Stunde in dem stickigen Vorraum aushalten (musste ich als Kind, als ich nicht mit Schwimmen gehen konnte, weil ich was am Ohr hatt, oft genung.) – an sich fehlt da ein Schild „Fische füttern verboten“.
Ich frage mich gerade, ob es gut war, dem ganzen Religionsunterricht zu erklären, ich sei Atheist (was ja eigentlich nicht stimmt, weil ich römisch-katholisch erzogener athetischer Zeroist bin) und „wenigstens die halbe Klasse“ als ungläubig zu bezeichnen.
Ich habe in dem letzten Monat irgendwie sehr viel über mich selbst herausgefunden, einige sehr schöne Erfahrungen gemacht und diesen Monat sehr bewusst erlebt. Mal sehen, wie es weitergeht.

I love to say FUCK when I'm driving in my car,
And FUCK when I'm walking in the fucking park.
FUCK you! If you don't like what I say.
I love to say fuck every fucking day,
Oh yeah!
F-U-C-K – every fucking day

Ich hab schon wieder vergessen, zu erwähnen, dass ich gestern beim Aufräumen in alten Papieren gestöbert habe, und dabei so lustige Dinge wie ein Bild von einer Merendenhexe (Füller auf Karopapier, 2002), einen ausgedruckten, aber nie abegschickten Brief an Albus, eine völlig in der Unordnung versunkene Version von NEON ODED, ein altes Neoimpressiosmusbild auf dem ich den Untergang Pompeiis in lauter kleinen Punkten dramatisiert habe, noch mehr Merdenden-Zeugs, ein Bild von „Lord of the 5 evil elements“, wo selbiger eine extrem lange Schnauze hat und ähnliche leicht peinliche Dinge zu Tage gefördert habe.
Es ist lsutig, in alten Papieren zu stöbern, und ich kann solche Dinge unmöglich wegwerfen. Aber ich bräuchte vieleicht ein weiteres Regal, ein paar Ordner und ein gescheihtes Archivierungsystem
Und Dekoration. Ich muss mir irgendwas in mein Zimmer hängen, das mich charakterisiert. Wie wärs mit meiner eigenen Mode?

Mädels, wär sowas nichts für euch? Oder eher das hier?.

Wie Mastrubiere ich richtig?
*wartet, bis der Krankenwagen Teile des seinem eigenen Lachen beinah erstickten Publikums abgeholt hat*
Ich mag das Internet. Nicht nur wegen solchen Dingen, aber auch deshalb. Ich habe diesen Satz nie geschrieben, ich habe wohl das Wort „Mastrubiere“ benutzt, aber nie den Satz „Wie Mastrubiere ich richtig?“. Trotzdem werde ich gefunden.
Für alle die Leute, die ein auf der Gecko-Rendering-Egine aufbauendes Produkt(Mozilla, Mozilla Firefox, Camino, ect.) zum Browsen einsetzten: View -> Page Style -> Negativ. Fun, isn't it?
Für alle anderen:Get Firefox and take back the web! ;-)
Comme sucht ne Wohung. Hat denn niemand eine Wohung für Comme? Verdammt, es muss doch irgendwelche Idioten in der Nähe von Comme geben, die nicht wissen, wie man mastrubiert… meldet euch, schenkt Comme eure Wohung und ich erklär es euch!
Und wieso fliegen hier solche kleine Scheißmücken gegen den Bildschirm, und ich töte sie und habe Mückenleichenteile am Finger, was soll das? *wütend ist, und der Meinung ist, dass es nur an der Musik liegt, und daran, dass er seinen Tee heute noch nicht hatte*
*Tee machen geht*
So, besser.
Hab mir „Der Krapfen auf dem Sims“ bestellt. Ich leide momentan unter Lesestoffmangel, bzw. Unlust, das Pendel abends zu lesen und ansonsten auch keinen gescheiten Ideen, welches Buch aus dem Regal ich mir nehmen soll. Und ehe ich bei Brecht lande, kauf ich mir lieber ein Max Goldt-Buch, was laut comme zu Entzücken bei ihr und Naru und Taru führen wird.
Comme sucht nach einer Wohung, ich suche nach dem Sinn und überlege, ob er nicht darin besteht, mit den Leuten auf irgendwelchen Orgien oder Tanzveranstaltungen über den tieferen Sinn von verschrumpelten Paprikas, Neutronenbomben, Brot backen und Teekochen zu reden, bzw. sie damit zu bequatschen, und da der Alkohol sie gefügig gemacht haben, glauben sie es.
Und überhaupt, ich werde in etwas mehr als einem Jahr eine gemeinnützige Organisation zur Förderung des Zeroismus gründen und das Manifest massenhaft verbreiten.
Ich habe nicht mehr das Gefühl, ein death man walking zu sein, sondern ich fühle mich lebendig. Ich weiß nicht, woher das kommt, wieso es so ist, aber ich bin froh darüber. Vieleicht ist der Kokon aufgeplatzt, in dem ich mich zu befinden glaubte, und nun fliege ich wie ein fertig entwickeltes Insekt durch die Welt, lerne neue Möglichkeiten, vergesse die alten jedoch nicht, nutze meine Talente, erlebe die Welt immer wacher und so, als ob mein Geist ein sechstes Sinnesorgan geworden wäre, mit dem ich, gleichsam einer gewaltigen Maschine, ständig vergleiche, berechene, nachdenke, entscheide. Und ich spüre, dass Großes kommen wird, und ich weiß, dass mein Gefühl richtig ist, und ich weiß, dass wir gewappnet sind.
Oder aber es wird sich alles nur um die Frage drehen, wie man richtig mastrubiert und vor allem, wer nach so etwas sucht.
Eine Woche liegt vor uns, eine andere hinter uns. Aber das einzige, was wir verrändern können, ist die Gegenwart, jener kurze Moment, den wir „jetzt“ nennen. Wenn ihr das liest, ist mein „jetzt“ schon wieder vorbei, und allein während ich das schreibe, vergeht so viel Zeit, dass ich schon von „vor 20 Sekunden“ sprechen muss. Was soll's… es kostet ja nichts!?
Orangenmarmelade.

Mhmm, Bert meinte, ich schriebe kafkaesk, was, so habe ich herausgefunden ist, nicht dasselbe ist wie „wie Kafka“. Fire schreibt übrigens nen Mix aus Stilen, den er sich von überall ein wenig abgeschaut hat und eigentlich ist, das er tippt, nur ein Echo seiner Gedanken ist, die das Diktat vorgeben.
Ich hör gerade „Unrockbar“, was ich nur tue, weil Naru das irgendwann mal getan hat, als sie eins ihrer ersten, nun, ich nenn es einfach mal „echten“ Blog-Einträge geschrieben hat. Sind übrigens bloss noch 5 Tage, dann haben Naru und Taru Blog-Geburstag. Bei mri sinds nicht sehr viel mehr, weniger als ein Monat, als ich damals bei blogger angefangen habe.
Es folgt ein Schwall ungefilterter Gedanken, die Fire vor einigen Stunden auf Papier kritzelte:
Setzten wir uns in ein Cafe und beginnen zu schrieben…
einfach so, weil wir sonst nichts zu tun haben und da sonst noch niemand da ist… ich weiß nicht, wann „sie“ kommt, obwohl es nicht mehr allzu lange dauern kann. Ben meint, ich würde der „perfekte Writer“ werden, wir reden kurz über einen Geschichtslehrer und dann diskutiert er mit seiner Begleitung über Nabelpiercings – wieso auch nicht? Nun blogge ich, ohne je mit dem Bloggen angefangen zu haben, aus dem Cafe heraus, werde es abtippen, tippe wie ein Verrückter, weil mein Geist es mir befehlt, so wie Jacobo Belbo vom pendle besessen ist, so bin ich vom Schreiben besssen, trinke meine Cola und fülle die Seiten, strenge nur meine Hand an, meine Gedanken diktieren ihr – vieleicht denke ich schon in den Wörtern, die bald auf dem papier stehen, meine Hand führt das Echo jeder beunruhigender Gedanken.

Mein Brot fand reissenden Absatz und ich wurde von meinem Vater zum offiziellen Brotbäcker der Familie ernannt. Wäre mein Vater der Großherzog, wäre ich jetzt „Fournisseur de la Cour„.
Kirchweihrauch? Prinzipiell wäre ich intressiert, aber da es zu viele Umstände macht, soll sich Naru keine Umstände machen. :-)
Ein Hanfbedarfladen nennt sich, soweit ich weiß, Headshop, und ich finde das irgendwie verwirrend, genau so wie Coffeeshops ja nichts mit Kaffee zu tun haben (oder?) und ich letztens in einem Bericht über Mitnehm-Kaffee in Berlin genau diesen Begriff für die Mitnehmkaffeerestorants gehört habe.
Und Wikipedia hat mich gerade darüber aufgeklärt, dass es dochdas Blog ist. Obwohl das ja nie jemand angezweifelt hat, Ntess und ich hatten nur eine Diskusion über das Geschlecht des Wortes „Posting“ bzw. „Post“.(das Posting, aber „der Post“).
Es gibt wüste Orgien und es gibt Massentanzveranstaltungen, und ich stimme dem zu, dass wüste Orgien besser und intressanter sind als Massentanzveranstalungen, da man wüste Orgien zu meheren feiert, aber da kennt man sich, auf Massentanzveranstalungen kennt man die Mehrzahl der Leute nicht. Und da tanzen mehr eng umschlungen und kotzen. Oder tanzen kotzend eng umschlungen. Wir spielen mit Sprache ein Spiel, ein Rollenspiel spielen wir mit Sprache spielen wir ein Spiel aus Rollen fallen wir.
Ich glaub, das ist mir gestern nachmittag eingefallen, als ich von der Schule kam. Jedenfalls an der Stelle der Fußgängerzone, wo sich zwei der drei bis vier Unterwäschgeschäfte gegenüberliegen und man(n) nach vorne blicken muss, besonders als Jugendlicher, weil sonst wirkt man ja direkt lüstern, wenn man sich da die Unterwäsche anschaut. Das errinert mich übrigens an den Wühltisch voller String-Tangas, den ich letztes Jahr im Urlaub gesehen hat, und der mir in meiner Errinerung so vorkommt, als sei er mindentens 3 Meter hoch gewesen.
Und es errinert mich daran, dass es eine Frau gewesen sein muss, wie diese labberigen Zwei-in-Eins Schwimmhosen erfunden hat, die man genausogut als kurze Hose tragen kann. Weil, die Dinger können ganz schön scheueren und sind viel zu locker und werden sehr schwer. Und überhaupt, der Tragekomfort lässt zu wünschen übrig. Und wenn man am Strand damit liegt oder am/im Schwimmbad damit herumläuft, fühlt an sich so unangzogen, weil man nichts unter seiner Hose an hat. Aber ja, sie sehen gut aus, das stimmt schon. Man sollte keine Kleidungsstücke für das andere Geschlecht erfinden.
Ich krieg immer nur Ohrwürmer von Liedern, an die ich mich errinere und dann summe ich die die ganze Zeit, ohne sie gehört zu haben.
An eye for an eye
And a truth for a truth
And anyway I told the truth
And I'm not afraid to die.
And the mercy seat is waiting
And I think my head is burning
And in a way I'm yearning

Jeder redet über sein Zimmer. Okay, wenn man ein Gespräch darüber anfängt und Comme dann auch noch ihre Gardinen wäscht, ist es normal, sich wie in einer Manie zu fühlen. Wahrscheinlich löse ich gerade eine solche aus, von daher soll ich mich nicht beschweren.
Ich habe ein selbstgedrucktes Warnschild mit der Aufschrift „CAUTION – CONTAMINATED AREA“ an meiner Wand kleben, darüber nen Spruch auf Tengwar, den ich nicht mehr entschlüsseln kann und nen selbstgemalter Drache von Anno Tubak.
Und einige halbabgekratze Flugesellschaftenaufkleber. Das liegt daran, dass ich früher einmal in dem Wahn war, Flugesellschaften anzuschreiben, sie sollten mir bitte Marketingmaterial senden, ich würde des sammeln. Komischerweise klappt das sogar, ich hab ne recht schöne Postkartensammelung von Flugzeugen.
Mein Zimmer ist mittlerweile aufgeräumt, aber so richtig wohl fühle ich mich nicht, ohne Chaos. Ohne mein Chaos, wohlverstanden. Solange alles seinen Platz hat, finde ich mich zu recht, aber wenn mir das jemand aufräumt, ist es wirklich ein Chaos. Das wird jeder nachvollziehen können, und wenn nicht, dann räum mal wieder auf.
Ich sollte mich um Dekoration kümmern. Und zusehen, dass ich irgendwas zu den Rei-Bildern klebe, die sehen irgendwie so nach Wichsvorlage aus, was sie aber nicht sind und nie waren. (Sie is einfach viel zu sehr Rei dazu.)
Dann irgendwelche depressiven NGE-Texte und Lyrics von hier und von da, die eigentlich nur da hängen, um sie beim Telefonieren zitieren zu können. Mal sehen, was ich mache. Ich habe den Entschluss gefasst, „irgendwas“ zu machen, und das ist schon was wert.
Paracetamol macht süchtiger als Cannabis. Und ehe wir uns öffentlich zu unseren Drogenmissbräuchen äusseren, schliesse ich dieses Thema doch lieber wieder, in dem ich Comme eine gute Besserung und Lisa schöne Ferien wünsche.
Ich bekam noch immer keine Karte aus Kroatien, ich will nirgendwo hin, ausser vieleicht in ein Raumschiff (Da ist es wieder, dieses Weltraum-Gefühl), oder zu AVALON, zwar dann als Halbverrückter, aber in den Armen von einer Freundin, und ich brauche einen eisgekühlten Orangensaft. Wie merkwürdig, dass meine eigene, selbst geschaffene Welt, die eigentlich voller Schmerzen und Schrecken steckt, doch so anziehend auf mich wirkt!
Hebt Heroin die Aufnahmefähigkeit der Lunge, und who the fuck ist eigentlich Nick Cave?

Heute morgen fand ich mich in meinem Bette zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt. Dann merkte ich, dass es nur meine Haare waren, und keine Fühler, die mich da kratzen. Wobei es wahrscheinlich nur deshalb so kratze, weil es mal wieder an der Zeit war, mich zu rasieren.
Schulkollegen kommentieren. Hey, das ist cool. Alle bedauern mich in meiner unglücklichen Lage. Ich hätte mehr lernen sollen, fertig. Das ist eine Tatsache, und dazu brauche ich kein Bedauern.
Trotzdem ist es nett, wenn sie mich bedauern. Aber vieleicht sollte man mich lieber bedauern, weil mein Genie, wenn man es denn so nennen will, in der Schule verkümmert und ich nach der Schule telefoniere und Brot backe (Ich wollte das als Familienaktivität aufzuziehen, aber niemand hatte Lust, mir dabei zu helfen, so buck ich alleine mein Brot.), anstatt zu schreiben. Wobei natürlich nichts gegen Telefonate einzuwenden ist.
Ich gehe heute abend nicht auf ne Tanzveranstaltung. Ich habe einfach keine Lust auf Alk und schlechte Musik und jede Menge merkwürdiger Leute, die eng umschlungen tanzen oder kotzen oder beides machen. Und es ist mir egal, wenn ihr mich deswegen als Waschlappen bezeichnet, ich mags halt einfach nicht. Oder halt nicht so oft.
Heute gabs wieder Fisch. Und heute mittag wieder Käsebrote. Ich finde es langsam echt unheimlich. Vor allem bleibt die Frage, wieso man Fisch in nen Nudelauflauf werfen muss, wenn der Nudelauflauf auch so gut ist? Und die Frage, ob Naru wirklich nicht mehr posten kann. Und welche Farbe sich Comme ihre Haare nun färbt. Und ob ich ihr verraten soll, dass Bert auch Kafka-Fan ist.
Setzten wir uns auf einen Sitz aus Quecksilber – ein neuer Gegenstand für den kaiserlichen Thronsaal! – und essen unsere Käsestulle. Wir herschen über das ganze Universum, mit einem Gedanken erschaffen und zerstören wir neue Sterne, lassen Kulturen entstehen, die Atombombe erfinden und sich gegenseitig ausrotten! Auf dem Quecksilbersitz sind wir allmächtig, denn wir haben keine Marmelade auf dem Brot, sondern das einzige Element im Universum, das für den Fortbestand der Zeit verantwortlich ist, der Käse!
Das Pendel, das Pendel! Es schwebt über allem! Weiterlesen