Das Zeroistische Manifest

approximativ zurückdatiert,

Das Zeroistische Manifest

von
Joël „Fireball“ Adami

1. Erklärungen
1.1 Definition Zeroismus
Zeroismus ist eine neue Religion oder ein neuer Weg zu denken und sein Leben zu leben.
1.2 Worterklärung Zeroismus
Zero = Null. Die Null ist die einzige Zahl, die positiv und negativ zugleich ist. Sie ähnelt meiner Auffassung dem Menschen am meisten. Außerdem steht die Null im Namen gleichzeitig für die Hauptregel des Zeroismus.

2. Zeroismus
2.1 Grundregel
Die Grundregel steht über allen Regeln oder Wegweisern. Sie lautet wie folgt: „Der Zeroist muss von sich aus nichts tun, aber er sollte gewisse Dinge tun und darf alles“
2.2. Wegweiser zum Erleichtern des Lebens.
2.2.1 Der Zeroist sollte in bestimmten Abschnitten über sein Leben nachdenken. (Manche Menschen meditieren gerne oder benutzen andere Entspannungstechniken, um zu sich selbst zu finden. Wenn der Zeroist dies tun will, so darf er dies gerne.) Wenn er herausgefunden hat, wie er gerne leben möchte, sollte er sein Leben nach seinen Möglichkeiten so ausrichten, dass er so Leben kann, dass er zufrieden wird. (ob er ein glückliches oder unglückliches Leben führen will, ist dem Zeroisten freigestellt – wie alle seine Taten.
2.2.2 Falls mehrere Zeroisten sich kennen und die Möglichkeit dazu haben, sollen sie sich regelmäßig treffen und miteinander über ihre Probleme reden. Das kann in kleinen Gruppen passieren, aber auch unter 4 Augen, ganz wie die Betreffenden wollen. An solchen Versammelungen muss natürlich nicht nur diskutiert werden. Das Diskusionsthema ist frei wählbar und muss nicht immer um Probleme der Einzelnen drehen. Im Allgemeinen sollen die sozialen Kontakte gefestigt und neue geknüpft werden. Das Hauptthema dieser Versammelungen sollte jedoch die „Seelsorge“ sein. Vielen Menschen hilft es, über ihre Probleme mit anderen zu reden. Dies kann ein guter Weg sein, glücklicher zu leben.
Es ist meiner Meinung nach wichtig, miteinander über allgemeine und persönliche Probleme zu reden!
Das Teilnehmen an Treffen ist jedem Zeroisten freigestellt – wie alle seine Taten.
2.2.3. Der Zeroist soll die Gesetzte seines Landes und die Menschenrechte der UNO achten. In den meisten Ländern garantieren die Gesetzte ein geregeltes Zusammenleben. Sollten die Gesetzte eines Landes nicht mit den UNO-Menschenrechten übereinstimmen, sollte der Zeroist alles dran setzten, die öffentlichkeit darüber zu informieren und diese Gesetzte zu ändern. Das Tatsächliche Halten an die Gesetzte und die Menschenrechte ist dem Zeroisten freigestellt – wie alle seine Taten.

3. Spirituelles
3.1 Götter
Der Zeroist muss, wenn er nicht will, an keinen Gott glauben. Sollte der Zeroist, um seinen inneren Frieden zu finden, einen Gott, Götter und/oder Heilige/Propheten/ect. Brauchen, so darf er diese gerne anbeten.
3.2 Andere Religionen
Der Zeroist sollte alle anderen Religionen achten.
Ein heiliger Krieg im Interesse des Zeroismus ist NICHT in meinem Interesse. Ich will mich von sämtlichen kriegerischen Handlungen, die je im Namen des Zeroismus gemachten werden sollten, distanzieren und jedem, der solche Aktionen in Erwägung zieht, mitteilen, das ich derartige Gedanken nicht schätze.
Jede Handelung – und dazu gehören auch alle Gewalttaten sind dem Zeroisten freigestellt. Es sei jedoch bemerkt, das Gewaltaten und ähnliche Verbrechen in den seltensten Fällen zu einem erfüllten Leben führen.
3.3 Leben nach dem Tod
Der Zeroist sollte oder darf, vielmehr, die Vorstellung von einem Leben nach dem Tod haben, dass man in ein materielles Nichts kommt, in dem seine Seele oder sein Ich, wie er es gerne nennen mag, sich frei bewegen, mit anderen kommunizieren und seine Gedanken so kräftig sind wie die Realität hier. Dies ist meine Vorstellung vom Leben nach dem Tod. Jeder Zeroist darf natürlich seine eigene Vorstellung von einem eventuellen Leben nach dem Tod haben – so wie alle seine Vorstellungen frei sind.

4. Schlusswort.

Ich lade jeden Menschen dieser Welt, jedes Alters, jeder Hautfarbe oder Rasse, jeder Religion oder Glaubensform, und mit jeder erdenklichen Meinung dazu ein, Zeroist zu werden. Jeder kann und darf seine „alte Religion“ behalten. Die Haupteigenschaften eines „guten“ oder „gläubigen“ Zeroisten sollen die folgenden sein:

* Respekt bzw. Toleranz gegenüber seinen Mitmenschen und deren Eigenschaften, Meinungen und Aussehen.
* Die Bereitschaft, über Probleme zu reden und anderen zuzuhören.

Ich danke jedem, der sich die Zeit genommen hat, dieses Manifest durchzulesen. Dieses Manifest darf überall verbreitet werden, allerdings möchte ich gerne darüber informiert werden. Die übersetzung in andere Sprachen ist ausdrücklich erlaubt und erwünscht, die änderung des Wortlautes des Manifestes jedoch nicht.

Joël „Fireball“ Adami

Edit:
5. Hiermit löse ich die zeroistische Religion auf. Alle Zeroist_innen können sich an diese Auflösung halten, müssen das aber nicht.

4 Kommentare “Das Zeroistische Manifest

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