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Zwei Tage noch. Noch 51 Stunden.
Fire ON AIR
Obwohl, vieleicht nicht ganz so. Aber ich geb euch schon mal den Link zum Live-Stream, den ihr euch natürlich alle anhören müsst:
Da! Der ARA Livestream
ss und ß ist gar nicht so schwer, es ist nur schwer, einen Text vorzulesen, in der eine Schlange sssssprissssscht. Besonders, wenn man sich für solche Witze zu alt fühlt.
Bisher gabs bei Fire zu Hause noch keine bemehlte Geschwister, anderseits kann das gar nicht mehr so lange dauern. Rezept werd ich dann wohl noch irgendwo auftreiben müssen, evt. einfach mal die erfahrene Hausfrau, die zufälligerweise auch meine Erziehungsberechtigte ist, fragen. Weihnachtskekse bis Sylvester find ich gut, Kekse für eine lange Nacht sind nichts schlechtes, anderseits kann obengenanntes Phänomen bei uns daran liegen, dass erwähnte Hausfrau der Meinung ist, Weihnachtskekse dürfte man erst nach Weihnachten verzerren, was obengenanntem Problem natürlich Vorschub leistet.
Inspirierende Musik? *gerade Trash-Metal hört*
Oh. *headbang*
Muse, Air, Dirty Three (Dirty Three! Der musikalische Orgasmus eines Cellos! Hyperboerisches Avalaon, ich komme!), Pink Floyd, vor allem die früheren Pink Floyd, das in Narus Kommentaren erwähnte „Alans psychadelic breakfast“, und Sigur Ros. Besonders das unbenannte Album von Sigur Ros, auf dessen Titel nur zwei geschweifte Klammern zu sehen waren, mehr nicht. Und gesungen wird nur ein einziges Wort, yusaidalo, was auch immer das heissen mag.
Kuschelige Lampen, oder Lampen, die ein warmes, beruhigendes Licht ausgeben, gesehen, und 15 Euro für nen Salzstein mir ner Lampe drinn zu teuer gefunden. Das passierte übrigens auf nem Weihnachtsmarkt, auf dem ich mir „Gromperekichelscher“, was man wohl am ehesten mit Reibekuchen vergleichen könnte, obwohl es ne luxemburgische Spezialität ist, gekauft habe, und die Verkäuferin hat dem Mann vor mir ans Herz gelegt, bei jedem Bissen an sie zu denken. übrigens gab es auch dem Weihnachtsmarkt eine erstaunliche Dichte an Glühweinständen, die anscheinend auch noch alle wirtschaftlich funktionierten. Keine Mütze gefunden, was daran liegen mag, dass ich nicht lange genung gesucht habe.
Pixies DVD geschaut und erneut bemerkt, dass das Video zu „Debaser“ genial ist. Oh, ja, die Pixies als inspierende Musik? Yeah.
*luxemburgische Newcomer-Bands hör und überleg, wieviel von denen in den Interviewn zu hören ist*
Vieleicht nicht genung. Aber hey, dafür spielen wir ein Lied von ihnen. AIRTIME!
Um zu erklären, wer Stella ist, müsste ich ne lange Geschichte erzählen. Aber hatte ich das nicht eh vor?
Es war ein Karfreitag. Und ich sündigte. Vieleicht ist das die engültige Loslösung von einem Glauben, wenn du wissentlich gegen ein Paganismus zu verstossen, und sich auch noch daran zu erfreuen. Vieleicht ist es aber auch gar keine Sünde gewesen.
Der Himmel war grau, so wie er eigentlich ständig ist, wenn nicht gerade Sommer ist. Ich hatte diese alte, grüne Frühjahrjacke an, und da sie frisch aus der Wäsche kam, hatte ich eine Socke in der Tasche. Ich glaub, sie hat es nicht verstanden, als ich es ihr erzählt habe.
Wir sind zu ihr nach Hause, und ich habe sie angestarrt betrachtet. Wir haben die Katze gefüttert, die notgeile Katze, von der sie mir erzählt hat, vieleicht noch am Tag davor. Das Telefonat war eine nebelige Errinerung, vieleicht hatte ich Dinge gesagt, die ich normalerweise nicht gesagt hätte, aber ich hatte ja keinerlei Drogen genommen, mit denen ich mich hätte herausreden können.
Wir saßen auf ihrem Bett, und sie zeigte mir ihre Bilder. Sie kann wunderbar malen, und wir saßen ganz nahe beinander, ich mache eine Bewegung, und sie sagt entsetzt zu mir, ich solle sie nicht kitzeln.
Ich konnte nicht anders… Was hätte ich anderes tun sollen, als das, wozu sie mich mehr als aufgefordert hatte?
Es war ein Karfreitag.
Und nachdem wir uns wieder beruhigt hatten und Musik hörend aus dem Bett lagen, da nimmt sie meine Hand und beginnt sie zu streicheln. Es ist ungewohnt, aber nicht unangenehm. Irgendwann streichele ich zurück, und irgendwann liegen wir aufeinander. Es vergeht unendlich viel Zeit.
Wir machen eine Pause und essen Kuchen, reden ganz normal, und dann fangen wir wieder an.
Ich meine, ich müsse gehen, und wir umarmen uns. Eine Stunde lang. Ich glaube nicht, dass ich stehen je einmal so angenehm gefunden hatte.
Wir gingen zum Bus und redten wieder ganz normal, als ob nichts wäre. Vieleicht lag darin das Geheimniss.
Es war ein Karfreitag.

Stella? Stella ist eine gute Freundin.
Fire ist diese Woche im Schlamm ausgerutscht, darüber hat aber niemand gelacht. Nur ist mein Rucksack immer noch dreckig. Sollte was dagegen tun.
Keine weiteren Dimensionslöcher. Radio machen.