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ch hätt dem Typen die Stiefel um die Ohren gehauen bzw. mit dem Absatz seine Augen ausgestochen/zermatscht bzw. seinen Schädel eingeschlagen.
Und dann hätte ich seine eigene Kotze in das eingeflösst, was mal sein Gesicht war.
Ngk. Zu viele Tarrantino-Filme gesehen. (Alle, glaub ich.)
Langweiligen Tag gehabt. Dh. im Klartext, ick hab mir ne Folge NGE reingezogen, dazu meinen obligatorischen „Gute-Morgen-es-sind-Weihnachtsferien-Kakao“, hab gechattet und mein Zimmer aufgeräumt.
Bzw. umgeräumt.
Jeder, das das schon mal ernsthaft gemacht hat, also nicht nur einige Dinge so umgelegt, damit es aufgeräumt aussieht, weiß, was das heißt – man findet tausende von Dingen, von deren Existenz man höchstens noch eine vage Errinerung hatte und die man unmöglich wegwerfen kann. Mangels Ordner und Klarsichtfolien geht man die Häufchen mal durch und legt sie in ein Regal. Aber grausam, wie viel Errinerung in manchem steckt. Okay, das meine Notizbücher voller Errinerungen sind, darauf hätte ich auch früher kommen können.
Es geschah alles an einem Dienstag.
Ich wusste, dass sie in S. Heimatstadt sein würde, und S. war halt immer da. Beide hatten sich schon zwei Mal kurz gesehen, aber sich nie wirklich kennengelernt.
Sie hatte gerade den Zug verpasst und war auf der Suche nach einem nettem Lokal, als sie S. über den Weg lief. S grüßte sie, und sie war erstaunt und grüßte erfreut zurück.
Nach dem üblichen „Was machst du denn hier“ und der darauf folgenden Erklärung beschlossen die Beiden, gemeinsam etwas trinken zu gehen – zu S. nach Hause. Sturmfreihe Bude, und zu S.s Leidwesen war es im Haus leerer, als sie es sich erhofft hatte. Ihr Freund hatte gerade Schluss gemacht, und es tat irgendwie gut, mit jemandem reden zu können.
S. erzählte ihr die ganze Geschichte, und als sie fertig war, fragte sie S., was damals mit mir gewesen sei. Ich hatte es ihr nie genau erzählt.
S. blickte in ihre Augen. Sie konnte ihrem Blick nicht ausweichen und blickte in die gleichen hellbraunen Augen, in die ich einst gesehen hatte. Es war das erste Mal, dass sie jemanden so lange in die Augen sehen konnte und sich dabei wohl fühlte.
Langsam schob S. ihre Hand auf ihre…
Na ja, wieso auch nicht? Wäre sicher lustig, auch wenn *ich* wohl eifersüchtig wäre.
Ach, Happy Birthday Alanis. Nun bist du älter als ich. Ich meine, auch der Zahl nach.
übrigens, ich bin fast vom Stuhl gefallen, als ich das Alter von Johanna Ö. gelesen habe. Wie kann man so jung aussehen und so alt sein? (Also, so alt wie sie halt ist, nicht „soooo alt“, denn nachher verletzte ich noch Gefühle.)
Wie alt würdet ihr Fire denn schätzen, wenn ihr es nicht besser wüsstest? Die meisten Leuten glauben ja auch, ich sei so Mitte Zwanzig, was eigentlich Mist ist, denn ich bin 4000 und ein paar Zerquetschte. Also, nicht wirklich, aber es klingt besser als Siebzehn. (Bah, üah, siebzehn, hattest du eigentlich schon Sex? Wann haste deinen letzten Pickel ausgedrückt? Schäme dich, du sitzt den ganzen Tag vorm Pc!)
Ich habe neulich ernsthaft mit dem Gedanken gespielt, Religionslehrer zu werden. Also, ohne gläubig zu sein, das ist sicher ein lustiger Beruf, und man verbringt seine Zeit damit, durch die Schule zu wandern und Transfairprodukte anzupreisen. Vieleicht sollte ich Ethiklehrer werden, das ist ungefähr das Gleiche, nur das man nicht so geht, als wäre man auf einer Wahlfahrt, sondern ganz normal. Weiterlesen