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Ich glaub nicht an die Hölle,
doch wenn du meinst, du musst sie sehn,
werde ich an deiner Seite sein,
wenn du nicht allein gehn willst.

Manchmal habe ich das Gefühl, tot zu sein.
Doch, das habe ich. Und wenn ich daran denke, dass ich morgen wieder Schule hab, fühle ich mich noch viel toter als tot.
Allein dieses Gefühl, dass morgen der Alltagstrott wieder beginnen wird, und dass er 6 Wochen lang anhalten wird, das ist grausam. Und ich wünsche mich zurück in die Zeit, an der ich jeden Morgen sehr früh aufgestanden bin und eine Tasse warme Milch getrunken habe und das Ende der Ferien noch so weit weg schien.

Wie dem auch immer sei, Fire ist immer noch untröstlich, weil niemand bloggt, und ihm eigentlich keine schönen, lustigen oder bemerkeswerten Dinge passiert sind, weil er den ganzen Tag das Haus nicht verlassen hat, weil es drinnen schön warm und gemütlich war und draussen sicher kalt und nass und überhaupt, ich hatte keine Lust, raus zu gehen.

Weine nicht um mich, Argentinnien.

Ich frage mich allerdings, wer bei meinen Großmüttern zum Tee erscheinen könnte, mir fällt aber nichts ein, was mich annährend so zum lachen bringen würde, wie Alanis' Beispiele. Oh, Schmerz und Pein, wie grausam kann das Leben sein, wenn man keine Ideen hat.

fingerlose androgyne Handschuhe. That's for you, Geschmackverstärker Joe!
Oh, errinert sich niemand mehr an Geschmacksverstärker Joe?
Benutzt die Suchfunktion, damn.

Ich erwachte nackt neben ihr…
Und bemerkte, dass ich ihren Namen vergessen hatte. Bzw. ich hatte vergessen, welcher der vielen möglichen Namen, die in meinem Gehirn umherschwirrten, ihrer war. Da sie vermutlich nicht ihren Namen auf dem Schildchen in ihrer Unterwäsche stehen hatte, war meine Lage relativ ausichtslos. Ich würde also heute noch sterben…
literatisches Kotzen. Oh mein Gott, Fire, hör bitte auf!

Dinner with strangers – oder: Die zweite Tasse Tee

Erstaunlich, dass niemand gepostet hat. Okay, das man lange schläft, kann ich ja verstehen, auch, dass man gewisse Raubtiere versorgen muss, aber dass man an Neujahr etwas besseres zu tun hat, als vor dem PC zu hängen und sich über die geilste Party des Jahres auszulassen?

Krisengebietsstimmung in Ettelbrück. Lassen wir den Himmel einmal weg, allein die Geräuchskullise klingt nach Straßenschlacht. Überall johlen Leute, es knallt, wir öffnen die Augen und sehen den dichten Rauch, dahinter grimmrig dreinblickende Leute, die einen mit „Bonne Année“ anbellen.
Nächstes Jahr werde ich fliehen. Oder ne Privatparty veranstalten, mit Absinth und Käsekräckern. Deren gabs nämlich viel zu wenig, bzw. sie waren ganz abwesend.

Da ich den ersten Tag des Jahre mit völligem Nichtstun geglänzt habe, werde ich mir nun irgendwas aus den Fingern saugen.

Ich pulte mir den Dreck unter meinen Fingernägel mit einem Messer raus und hörte aufmerksam zu, was sie mir sagte. Ihr Worte schmeichelten mir, einmal wurde ich sogar rot. Trotzdem habe ich keine Ahnung, was sie eigentlich gesagt hat. Es war, als würde sie mir ein süßes Geele in die Ohren füllen, der in meinem Innenohr einen Orgasmus auslöste, und zwar jede Sekunde einen. Vor meinem geistigen Auge sah ich sie, wie sie nackt vor mir lag und meine Hände streichelte. In diesem Moment erkannte ich : Sie konnte nicht das Pendel sein, aber sie war meine Muse, die mich inspirierte. So ergriff ich mein Schwert, band mir ein Tuch um den Kopf und machte mich auf den Weg, das Pendel zu besiegen, denn ich war erleuchtet worden von dem Gedanken, den sie in mein Hirn gepflanzt hatte und der dort zu einer stattlichen Eiche herangewachsen war.

Let's write a story together.