Dinner with strangers – oder: Die zweite Tasse Tee

Erstaunlich, dass niemand gepostet hat. Okay, das man lange schläft, kann ich ja verstehen, auch, dass man gewisse Raubtiere versorgen muss, aber dass man an Neujahr etwas besseres zu tun hat, als vor dem PC zu hängen und sich über die geilste Party des Jahres auszulassen?

Krisengebietsstimmung in Ettelbrück. Lassen wir den Himmel einmal weg, allein die Geräuchskullise klingt nach Straßenschlacht. Überall johlen Leute, es knallt, wir öffnen die Augen und sehen den dichten Rauch, dahinter grimmrig dreinblickende Leute, die einen mit „Bonne Année“ anbellen.
Nächstes Jahr werde ich fliehen. Oder ne Privatparty veranstalten, mit Absinth und Käsekräckern. Deren gabs nämlich viel zu wenig, bzw. sie waren ganz abwesend.

Da ich den ersten Tag des Jahre mit völligem Nichtstun geglänzt habe, werde ich mir nun irgendwas aus den Fingern saugen.

Ich pulte mir den Dreck unter meinen Fingernägel mit einem Messer raus und hörte aufmerksam zu, was sie mir sagte. Ihr Worte schmeichelten mir, einmal wurde ich sogar rot. Trotzdem habe ich keine Ahnung, was sie eigentlich gesagt hat. Es war, als würde sie mir ein süßes Geele in die Ohren füllen, der in meinem Innenohr einen Orgasmus auslöste, und zwar jede Sekunde einen. Vor meinem geistigen Auge sah ich sie, wie sie nackt vor mir lag und meine Hände streichelte. In diesem Moment erkannte ich : Sie konnte nicht das Pendel sein, aber sie war meine Muse, die mich inspirierte. So ergriff ich mein Schwert, band mir ein Tuch um den Kopf und machte mich auf den Weg, das Pendel zu besiegen, denn ich war erleuchtet worden von dem Gedanken, den sie in mein Hirn gepflanzt hatte und der dort zu einer stattlichen Eiche herangewachsen war.

Let's write a story together.

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