Bahnfahrt

Landschaft zieht an mir vorbei
Graue Woken kontrastieren zu grünen Weiden
Iche Wege dich gerne erkunden würde
doch sie sind zu fern von mir

Nie kann ich es berühren
was ich durch die Scheibe sehe
ratternd trägt mich das Ungeheuer
daran vorbei

Ich verliere meinen Blick
in den Grautönen der Wolken
keiner wie der andere
und mich durchzückt die Sehnsucht

In meinem Innern bin ich
der Drache der ich erinst war
flieg mit den Wolken
über die wundervollen Wiesen

Ich tauche in das Wolkenmeer
spüre wie mein Körper
ein Loch in sie reißt
durch das ein schmalzer Sonnenstrahl scheint

Ein warmer Strahl erhelt die Erde
ich muss wieder landen
selbst ein Drache kenn nicht ewig fliegen
das Grau der Wolken holt mich zurück

6 Kommentare “Bahnfahrt

  1. Hab ich ja auch nie behauptet.
    Aber ich denke eh nicht, dass du den Sinn von dem Spruch verstanden hast, also hat es nicht viel Sinn, mit dir darüber zu diskutieren.

    Das Leben ist kein Ponyhof.

  2. Ich will nicht groß an deinem Gedicht herumkritteln, denn es spiegelt sicherlich auch das wieser, was du fühlst, aber ehrlich gesagt finde ich es schade, dass du im letzten Vers nocheinmal Bezug auf die grauen Wolken nimmst – ein Ende im "warmen Sonnenstrahl" wäre sehr viel positiver, findest du nicht!

  3. Scheint Gedicht, spiegelt iergendwei also lo mol menger bescheidener Interpretatioun no, bessi daat Gefill rem waat ech och hun wann ech am Buss oda am Zuch setzen
    Fannen et wirklech gudd beschriwwen, zumols dei Tatsaach, dass een sech oft einfa wenscht en Deel vun deenen Biller ze sin dei een geseit, dran ze sin, se erforschen ze kennen, an een en net nemmen flüchtegen Bleck schenken kann.
    Ech stellen mer oft fir iwwert dei Bescher an Felder ze fleien an se sou ze erliewen an net nemmen ze gesin. Okee, klengt vleit rem immens kitscheg argh :P

    Mä, kann jo sin dass ech daat lo och falsch opgeholl hun, mä trotzdeem.
    Wei gesoot ech fannen d'Gedicht immens schein an trotzdeem geif et mer besser als klengen Text gefaalen, well den Gedanken net gezwongen ass en gewessent Schema anzehaalen, waat en hei och net sou ganz propper -bon bei mengen Texter nach manner- anhällt. Mä heinsdo huet een och d'Gefill, dass et einfach nemmen an en Gedicht passt an net an en einfachen Text, mä daat misst an hues du jo och entscheedt.

    mix

  4. nachtrag:
    Den leschten Saatz ass secher symbolesch gemengt, ne ;P

    Bon hun d'Gedicht lo just nach eng Keir gelies.

    Nie kann ich es berühren
    was ich durch die Scheibe sehe
    ratternd trägt mich das Ungeheuer
    daran vorbei

    Dei dooten Stroof fannen ech am scheinsten.

    Hmm.. das grau der Wolken..
    Duerf ech eng Iddi lass gin?
    Ha, ech hun et gär hei kann jo keen widerspriechen- hächsten den Kommentar läschen.
    Egal, lange Rede, kurzer sinn:
    Das grau der Wolken holt mich zurück =
    D'Realiteit bremst dein Gefill vun der Freiheet/den Flug an hellt dech rem op den Bueden wou dei Freiheet mei erdreckt gett, oder sou.
    So mol, weis du daat gemengt huet, well wann daat hei uewendriwwer net stemmt, dann well ech dech drop opmierksam man, dass wanns de lo en groussen Autor gess an dest Gedicht veröffentlichs daat secher eng Interpretatioun ass dei een machen kann.

    Majo maja, ach wann den Daach laang ass schreiwen ech och rem vill, also gin ech mech lo einfach.

    Äddi

    mix

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