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In eloquenter Art und Weise uncool sein kann zu Blinddarmkrebs führen oder: “Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage!” (Teil 35)

Wieso kann man all diese Radiosender, mit Ausnahme der Bluesender von Shoutcast eigentlich nur ein Lied lang hören und dann klingts endweder nach Kindermusik (bei Chill-out) oder nach weichgespülten Sülz-MTV-Metal (bei „Alternative“)? Wo bleibt der wahre Indie-Nachgeschmack?

Anderseits weiß man dann wieder, wieso man es eigentlich nicht mag, wenn man unaufgefordert der Wilkür eines anderen ausgeliefert ist, was die Musik angeht. Vielleicht sollte man doch nur noch das hören, was man hat und kennt. Und für den Rest selbst Radio machen.

Dann noch The Ring und The Ring two gesehen, wobei letzterer einen gänzlich anderen Aufbau hatte als sein Vorgänger. Ingsesamt hatte dieser Marathon ein sehr gemischtes Publikum, auch wenn Fire eine Konzentration von weiblichen Dreadheads festellte – mit Vernügen, übrigens. Tierisch genervt wurde er nur von seinem Nachbarn, der seiner Begleitung mit gelangweilter und schleppender Stimme zu erklären versucht, wieso er Filme lieber auf Englisch schaute und wieso Filme mit deutscher Synchronisation deshalb immer und von Anfang an scheiße wären und ausserdem auf einer grausamen Tonart sprach, so dass Fire die Lust hatte, ihm eine in die Fresse zu geben, nur um sicherzugehen, dass er nichts mehr sagte.

Jedenfalls wurde mir bestätigt, dass der Typ ein Idiot ist: Sein Handy klingelte während des Films.

Im weiteren Programm:
logische Propädeutik? Ist Propädeutik nicht einfach nur Vorbildung?
TI ist ein merkwürdiger Begriff, und Fire ist froh, dass niemand ihn zu nennt, so dass er sich über eventuelle Hintergedanken keinen Kopf zu machen braucht. Allerdings vermisst Fire auch gewisse Privilegien, die mit dem Titel in seiner abgewandten Form verbunden sind. Wobei, immerhin gibt es Leute, die sich Fire als TI ausleihen bzw. deren TI sie ihm ausleihen ohne das erwähnte Tonneninhalte davon wissen. Ehm ja, das muss jetzt niemand verstehen.

Wer hört den Schmerz tief im Inneren? Wer spürt den Schrei aus der Dunkelheit? Wer stimmt mit ein in den Klageschrei? Wer sieht mich sterben wenn ich lache? Wer sieht mich lachen wenn ich blute? Wer hört den Schrei des Unbekannten in das ich hineinstürze? Ja, wer, sag mir, wer ist das? BLUTE!

I'm Finding It Harder To Be A Gentleman

Fire auf der Suche nach Kieselerde.
Man läuft also nichts Böses ahnend durch die Fußgängerzone, sucht verschiedenste Geschäfte auf, und in keinem gibt es das gewünschte Produkt. Also entschliesst man, in eine Apotheke zu gehen, wo man in Sachen Nahrungsergränzungen, die man sich als Matsch in die Haare zu schmieren gedenkt, ja wohl fündig werden müsste. Dachte ich jedenfalls, aber auch hier gab es das gewünschte Produkt nur in Kapselform. Fire, gutgläubig und naiv wie er auf der Suche nach Kieselerde nun einmal war, fragte nach.
Prompt schaute die vermeintlich unschlüssige Apothekerin in ihrem Computer nach – das gab sie jedenfalls vor. Fire weiß, was sie in Wirklichkeit tat.

Sie alamierte den Geheimdienst.

Wahrscheinlich sind alle Apotheken des Landes angewiesen, sofort den Geheimdienst zu verständigen, wenn sich jemand nach Kieselerde in losener Form interessiert – denn wieso sollten die Kapsel dem normalen Verbraucher nicht genügen?
Und Leute, die sich Substanzen in losner Form aus der Apotheke besorgen, benutzen diese sicher zum Bombenbau, oder aber wenigstens um ihre als biologische Waffe zu betrachtende Frisur zu einer noch tödlicheren Waffe zu machen.

Schlussendlich endete Fires Odyssee durch Ettelbrücks Geschäfte damit, dass er in einem Supermarkt, den man nicht verlassen kann, ohne etwas zu kaufen (Was eine Verletzung der Menschenrechte ist! Wo ist Amnesty International, wenn man sie braucht?) zwei Packungen Kieselerde-Kapseln erwarb, um diese schlussendlich zu Hause in das gewünschte Pulver zu verwandeln.

Got the blues? oder: Dark grey clouds above Luxembourg-City

Als ich von ihr kam, erreichte mich ne SMS von Anne, und so ging ich, gebückt unter dem grauen Himmel der trostlosen Hauptstadt, wegen dem Feiertag unbelebt wie ein ausgebrannter Ameisenhaufen, zu ihr, bzw. zu dem ausgemachten Treffpunkt.

Wieder einmal eine düstere, verrauchte Bar und wieder einmal bot sie mir eine ihrer selbstgedrehten Zigaretten an, und wieder nahm ich einen Tee. Mir war nicht danach zu Mute, mich zu betrinken, auch wenn es in dem Lokal, das in dunkelen Blau und Grautönen gehalten war und dunkele Holztische und -stühle als Einrichtung besaß, offenbar populär war, langsam einen Whiskey zu geniessen.

Sie erklärte, die Musik gefalle ihr, ich nickte und fragte, ob ich erzählen könnte.
Anne meinte, nur zu, dazu wären wir doch teilweise in dem Laden, wenn auch nicht nur.
Und ich erzählte alles, was ich mit ihr gemacht hatte, das gemeinsame Schmusen, das Fummeln, das Nebeneinander Schlafen, das gemeinsame Frühstück und all die anderen mehr oder weniger unmoralischen Dinge.

Auf der kleinen Bühne, zu der die meisten Tische gedreht waren, stand, halb im Schatten, was bei der sowieso düstern Beleuchtung der Bar nicht viel Unterschied machte, ein etwas dickerer Mann mittleren Alters, der den Blues wirklich beherschte. Er spielte auf der Mundharmonika und sang dazu, während ein anderer, den ich nicht sofort erkannt hatte, auf dem Saxophon dazu improvisierte. Es war herrliche Musik, und irgendwie traf sie genau meine merkwürdige Stimmung zwichen Fröhlichkeit und einer sich aus unbekannten Beweggründen anbahnenden Depression – oder sollte ich es „den Blues“ nennen?

Was bliebe denn, fragte Anne.
Ich wusste nicht, ob ich wirklich eine Schlussfolgerung ziehen sollte, aber mir fiel etwas ein, das mir in den Sinn gekommen war, als ich über die Brücke gegangen war, die über den Luxemburger Hauptahnhof führt:
Es bleibt, das Gefühl, jemanden besiegt zu haben, und das auf in allen Berreichen. Einmal durch dieses Lied und einmal durch die Dinge, die ich mit ihr gemacht hatte.
Letzendlich war es auch der Sieg über mich selbst gewesen, über mein früheres Ich. Und deshalb sei es egal, was Wünsche, Träume, Vorstellungen und dessen Mischformen gewesen seien, denn das was zählte, sei das hier und jetzt.

Anne lächelte, nahm einen Schluck des Tees und ich dachte daran, dass Stella und Anne auf eine gewisse, merkwürdige Art und Weise untrennbar miteinander verknüpft waren. Und auf die gleiche merkwürdige und seltsame Art und Weise war ich froh darüber.

Und da trat ein achter Engel hervor, herrlicher und schrecklicher als alle vor ihm, und er spielte auf einer von göttlicher Energie angetriebenen Gitarre

Ich saß in einem dunkelen exotischen Cafe und rauchte eine selbstgedrehte Zigarette und schaute Anne an,während ich den Duft dieses merkwürdigen Getränkes einatmete. Das Sonnenlicht des sich dem Ende neigenden Nachmittages wurde von den roten und orangen Vorhängen abgehalten, und so enstand eine warme Atmosphäre, die düster genung war, um mir nicht freundlich zu erscheinen. Und dennoch mochte ich diesen düstern, verrauchten Ort.
Der Tee roch sehr exotisch, aber gut. Ein bittersüßer Duft, wie wenn man in einen Laden mit Räucherstäbchen geht. Solche brannten auch und vermischten sich mit den dicken Rauchschwaden die von den in kleinen Ecken gestellten Tischen kamen, an denen die Gäste saßen.
Wie bereits gesagt, ich schaute Anne an und nahm einen Schluck Tee, dann schaute ich wieder in ihre Augen. Ich weiß nicht mehr, wie lange, aber es muss länger als eine Minute gewesen sein. Dann erst fing ich an zu sprechen und erzählte ihr von dem Tag, den ich in einer anderen Stadt verbracht hatte. So schien es mir jedenfalls, denn ich wusste nicht wirklich, wo genau ich jetzt war. Es wirkte unendlich weit entfernt, das „Jetzt“ damals.

Ich war also damals aufgestanden nach diesem Traum, in dem ich mich im Spiegel gesehen hatte und ausgesehen hatte wie ein Taliban in spe, also mit nem 35-Tage-Bart.
Es war spät im Morgen gewesen, oder früh im Nachmittag, jedenfalls, blieb mir nur noch Zeit, ein Glas Orangensaft zu trinken und mangels Fernbedienung Pipi Langstrumpf zu sehen, bevor es zu essen gab.
Danach war ich mit einem Freund, den Anne mit einem Lachen „der Baum“ nannte, weil er von weitem wirklich aussah wie ein von Kindern gemalter Baum, ins Kino gefahren und wir hatten usn Karten gekauft für einen Filmmarathon und hatten uns dann einen Horrorfilm angesehen, der mich ein paar mal erschreckt hatte.

Anne nickte und erzählte mir von ihrem Tag. Es war schön, ihr zuzuhören, mich an dem Klang ihrer Stimme zu erfrischen. Zwichendurch nahm ich immer wieder einen Schluck des stark gesüßten Tees. Der Zucker darin hatte sich noch nicht ganz aufgelöst, also baggerte ich ihn mit dem Löffel herauf und lutsche ihn ab. Ich mochte das Knistern des Zuckers zwichen
Im Hintergrund lief merkwürdig ruhige Musik. Exotisch und doch modern, also mit dem, was man „Techno-Beats“ nennen könnte, aber unendlich langsamer. Chill-Out Musik, aber orientalisch angehaucht, was angesichts dem Laden, in dem wir uns befanden, auch gar nicht wunderte.

Dann fiel mir noch ein, dass ich vergessen hatte, zu erwähnen, dass an dem einen Dienstag wie prophezeit die 100% ungenutzte Zeit Wirklichkeit wurden, wobei ich den Vorteil hatte, eine Stunde mit meiner Deutschleherin zu diskutieren. Anne lächelte, als ich das sagte, denn sie kannte die Frau.

Der Blogdienstag und andere Krankheiten der sogenannten Informations- und Kommunktionsgesellschaft

Es gibt Leute, die finden solche Titel genial. Meiner Meinung nach tragen sie zur allgemeinen Diskordionation bei, was keine schleche Sache sein kann. Desillumination der Gesellschaft. Make the right choice!, usw.

Wo wir schon beim Wählen sind: Es kam diese Woche ein recht nutzloses, da kaum Informationen enthaltendes Propagandablatt der Regierung für die EU-Verfassung in jeden luxemburgischen Haushalt. Ich bin ja mal gespannt, wie es mit dem Versprechen, jedem Haushalt eine Verfassung zu schenken, steht, und vorallem, ob sie die Anhänge dieser Verfassung mitverschenken werden, denn da stehen ja die Punkte drin, die von vielen kritisiert werden.

Ansonsten findet Fire „Emanuela“ den schlimmsten Ohrwurm den er je gehört hat, da sehr nervig, und von wem ist das überhaupt? Fettes Brot? Sido? Irgendwelche merkwürdigen deutschen „Gangsta“ jedenfalls, die Fires Bruder hört. Glaubt er jedenfalls. Er kennt das Lied auch nur als das, was desöftern durch die Wände dringt.

Ein hügeliges Gewächshaus, den man mit Plfanzen beschossen wird, klingt wie der neuste feuchte Traum eines EA-Spielentwickelers, der sich für „Harry Potter: das 4. Videospiel“ etwas ganz besonders einfallen lassen will. Vielleicht sollte Naru sich die Idee patentieren lassen. Und der Welt somit einen großen Dienst erweisen.

Comme hört übrigens definitiv den falschen Sender, aber den richtigen wird sie wohl kaum kriegen. Aber gibt es nicht „Weltenempfänger“? Kann man damit Kurzwelle auch noch in Afrika empfangen? Und wer sendet überhaupt auch Lang und Mittelwelle? Fragen über Fragen, und niemand ausser Wikipedia, auf die ich gerade keine Lust habe, da es so schön ist, rhetorische Fragen zu stellen, wird sie mir beantworten.

Vielleicht wäre es einfach besser, ne CD zu hören. Oder einfach die liebliche Melodie des Schlagbohrers zu lauschen, wie er sich durch Betong und Stein frisst.

Fire beritt die Halle der Erkentniss.
Die Frage, wer an deiner Seite liegt, während du einschläfst, beschäftigt dich.
Ist dies real?
Du fragst dich, wen du dir beim einschlafen vorstellen kannst, damit du schöne Träume hast.
Was ist hier wirklich? Bin ich es?
Und die Antwort lautet: SKF²
Was bedeutet dies? Was bedeuten diese Zeichen? was heißt es, the fuck?

Bored to distraction
With your comedy action
I wish you'd get up and leave
Out of my face
And into the shit
Long may you rot in peace
When you live like a fucker
You die like a motherfucker

(Therapy – Die like a motherfucker)

Das komplizierte Innenleben eines mit einem Geistesblitz durchzuckten Blindarms

Heute morgen ist die ganze luxemburgische Armee an mir vorbeigefahren, als ich unschuldig und nichts Böses denkend auf der Bushaltestelle auf meinen Bus wartete, der mich planmässig verspätet in die Schule bringen sollte.
Ein Bus, 4 Geländefahrzeuge und 6 Lastwagen, davon 2 mit dem roten Kreuz drauf. Das sieht ganz so aus, als würde Belgien bald eine luxemburgische Invasion erwarten – damit hätte unser Premierminister die totale Macht über Brüssel und wir endlich einen Zugang zum Meer.

Trotz dieses merkwürdigen Zwichenfalls haben unsere heldenhaften Heimatschützer in grüner Uniform mich nicht als potentiellen Hobbyterroristen erkannt und so konnte ich – mit einer Verspätung, wie immer – betrachtet als stummen Zeichens meines Ganzkörperprotestes gegen das System, die Schule und das völkerrechtlich wahrscheinlich unerlaubte Einsperren in Klassenräumen ohne eine geignete Beschäftigung zu geben, in mein Klassenzimmer eintreten, wovon aus wir direkt ins Videozimmer geleitet wurden, um uns „Traumschiff Surprise“ anzusehen, also, die erste Stunde davon, denn länger als eine Stunde bekamen wir den Saal nicht. (Was für ein Glück! Je länger der Film wird, desto schlechter wird er. Die Anspielungen in der ersten Dreiviertelstunde sind ganz okay und sogar witzig, aber danach wirds einfach nur noch lächerlich.)

Nach einer weitern unsinnigen Freistunde, die sich die Leute mit Auf-dem-Schoß-von-Anderen-sitzen-und-sich-auf-den-so-entblössen-Hintern-oder-ins-Dekoltee-schauen-lassen, Kartenspielen auf Sich-auf-die-Hände-malen vertrieben haben, gab es dnan zwei Stunden lang Handballspiele gegen eine Parallelklasse, was hauptsächlich ein Ausdruck des gegenseitigen Hasses war, jedenfalls auf den Zuschauerränge, auf denen ich die allermeiste Zeit verweilte – was sich mitunter in solchen und ähnlichen Lautäußerungen ausdrückte:
Die Tussen da spielen überhaupt nicht mit, die schauen bloss, dass ihre Titten richtig sitzen und freuen sich dann, wenn sie den Ball einmal bekommen
Ich denke, ich muss mich dazu nicht mehr äussern.

Alles in allem haben wir heute sagenhafte 3,5 Stunden von Sieben „etwas gemacht“. Ich denke, meine prophezeiten 100% „Nichts-Tun-Stunden“ werden sich morgen bewahrheiten, jedenfalls stehen die Zeichen dafür alle gut. Was Mist ist, denn man fühlt sich absolut nutzlos und bekommt bloss nochmal bewiesen, dass man dahin gehen „muss“ – jedenfalls, wenn man ne Schulbildung haben will und sich seine Entschuldigungen noch nicht selbst schreiben kann. Oh, Verfall aller Werte, oh schöne neue Welt, quo vadis?

Desweitern hat Fire Erfahrung in der Neugestaltung von Kellerräumen, aber kennt das Tapzeieren noch aus Kindstagen, wo seine jetztige Wand tapeziert wurde. Übrigens hat Fire laute bunte Punkte auf seiner Tapete, die waren allerdings drauf, und er hat keine dazugemalt, obwohl die Dame im Geschäft damals meinte „Die ist gut, nicht wahr? Da kann man drauf malen und niemand bemerkt es.
Fire fand den Kommentar ziemlich dämlich, denn er glaubte, dass seine Eltern es wohl merken würden, wenn er auf die Tapete malen würde, denn das sähe noch niemals so aus wie das Tapetenmuster. Ausserdem hatte er einmal auf seine Tapete gemalt und gehörig Ärger dafür bekommen, er hatte überhaupt keine Lust, auf die Tapete zu malen.
Damals entschied sich Fire, der noch nicht Fire war, für eine Dino-Banderole, die auf Kopfhöhe durch sein Zimmer rollt, das ewig gleiche unrealstische Urzeitmotiv wiederholend.

Das bringt mich auf die Bemerkung, das das Schöne an dieser Dino-Manie war, dass ich bereits als Kindergartenkind so 15 Namen von Arten längst ausgestorbener Riesenechsen kannte und fehlerfrei aussprechen konnte – ausserdem wusste ich über ihre Nahrungsgewohnheiten und ihre „Waffen“ Bescheid.
Ich meine, all die verlorenen Generationen danach, was haben die gelernt? In was sich Pikachu entwickeln kann? Wie man die Punkte auf Yu-gi-Oh-Karten zusammenzählt?
Dann lieber Dino-Manie.

Gefangen in einem Käfig voller Narren

Anzahl Schulstunden heute: 7
Anzahl Schulstunden in denen gearbeitet wurde: 3
Verschwendete Zeit heute: 4 Schulstundne +1 Stunde Mittagspause = 5 Stunden.

Nur noch Montag und Dienstag, dann wird diese beindruckende Statistik noch wesentlich höher ausfallen – für Dienstag rechene ich mit 100% verschwendeter Zeit-, dann darf ich mich für 3 Wochen lang zurücklehnen und mein Leben geniessen und mich völlig auf die Erkundung der Horizonte meiner Selbst konzentrieren.

Eine weitere Stunde zwecks Ehrenwein in der Schule verbracht. Immerhin werde ich in der Zeitung zu sehen sein, das ist doch eine schöne Sache. Ausserdem gabs für lau Orangensaft zu trinken, das ist doch immerhin schon etwas, was man nicht verachten sollte, besonders wenn eine ganz und gar illustre Runde zu dieser Veranstaltung eingeladen war.

Bewerft den Kaiser mit Muffins! Brecht aus, ihr asozialen Rhesusaffen! An die Macht, ihr Rebbellen des Dschungels!

Hobbyterrorismus

Muffins

Fire hat heute, nach einem wundervollen Rezept von Comme, Muffins gebacken.
Genau 6 Stück. Okay, Monstermuffins, aber es waren nur sechs anstatt der prophezeiten Zwölf.
Immerhin sind sie überhaupt etwas geworden, nachdem Fire, auf Geheiß seiner helfbedürftigen (sie hat Bedarf danach, zu helfen) Mutter so ziemlich alles verkehrt gemacht hat, bzw. nicht so wie angeben.
Sehr lecker sind sie geworden, trotzdem.

Desweitern ist gelb anscheinend die Farbe der Psychopaten, wieso, weiß auch Fire nicht. Fire will später jedenfalls eine sonnengelbe Küche, vielleicht so in Tupftechnik mit orangen Tupfern.
Ausserdem will er ein Badezimmer mit einer Massagedusche mit eingebautem CD-Player und „Lichtdusche“, der dann ein multimediales Duschvergnügen bietet.

Stellen wir uns kurz vor, ich würde so etwas besitzen.
Fire steht also um 6 Uhr in der Frühe an, bei der momentanen Verhältnissen dürfte er da die ersten Strahlen der aufgehenden Sonne sehen.
Fire schnappt sich die „Sisters of Mercy“ CD, seine Kleidung und wandert ins Bad, wo sie Massagedusche bereits auf ihn wartet. Fire Stimmung ist nach einer orangen Lichtdusche mit allem Drum und dran der Massagenduschentechnik.
Und nun die alles entscheidene Frage:
Kann man während dem Duschen Heavy Metal hören? Und wie steht es mit Headbangen?

Hab einige Gedichte und Geschichten auf die Stories-Seite gepackt, damit man sie leichtet findet.

Ich habe heute ein furchtbar aufklärendes Gespräch über mögliche Flugbahnen von Radiergummies mitbekommen. Schenk mir doch jemand einen Ipod!

Bald sind Ferien. Also, noch ganz genau 7+7+4 = 18 Schulstunden + 2 Stunden Mittagspause und Busfahrt hin und zurück, 3 * 45 Minuten = 2,25 Stunden, im ganzen also 22,25 Stunden noch, die Fire für die Schule verplempern muss bis er endlich erlöst in die Osterferien hopsen kann. (Wie ein liebes kleines Osterhäschen, jawohlgenossewhy!) Weniger als ein Tag. Let's rock 'n' roll!

Werde von merkwürdigen/lustigen deutschen Nummernschildern verfolgt. Vor einem Monat oder so „BIT/CH“ und heute „AC/DC“.
Very strange.

In the temple of love: shine like thunder
In the temple of love: cry like rain
In the temple of love: hear my calling
And the temple of love is falling
Down

Während der Geschichtstunde wartete ich sehnsüchtig darauf, dass der Lehrer “Genosse Adami” anstatt “Kollege Adami” sagte…

In der Hölle sind wir alle beide schon gewesen
doch wir haben überlebt
wir haben die neun infernalen Kreise durchwandert
und sind gestärkt wieder herausgekommen
verletzt aber lebendig
Narben sind stumme Zeugen die laute Bilder hervorufen
Bilder der Qual Errinerungen an das Dunkel das uns umgab

Trauer und Melancholie sind die Mahnmale der Unsterblichen
der Kopf der einzige Ort wahrer Freiheit
blühend wie ein Kirschbaum im Frühling auf saftiggrüner Wiese
Der Kampf wird blutig geführt hinterlässt aber keine Toten
gegen Dummheit ist kein Schwert scharf genung
und sie der größte Feind der Unsterblichen
ihr Geist fliegt frei so hoch er will

Und wenn du zurück willst, wenn es dich dahin zieht
an diesen unwirtlichen Ort den wir Hölle nennen
sei dir sicher,
ich werde an deiner Seite stehen dich zu beschützen oder stützen
lass mich die Phiole des Lichtes tragen strahlend hell in Dunkelheit
damit das im Dunkeln liegende sichtbar wird
so geht die Reise leichter durch die höllischen Kreise
gewappnet mit Schwert, Schild und Freundschaft