Mein Tofu und Ich

Wie schon erwähnt, kauft Fire Familie, insbesondere das mit Geld bestückten Elternpaar, ihm seit der Entdeckung, dass er Vegetarier ist, ebensolche Produkte. Ich habe auch schon gemutmasst, dass sie dies vorher nur deshalb nie getan haben, um nicht als „Öko-Fritzen“ betitelt zu werden, sollten sie mit solchen Produkten im Supermarkt erwischt werden, denn schmecken wollen sie das immer, um dann zu sagen „Schmeckt ja eigentlich ganz gut.“

Jedenfalls, um zu meinem Punkt zurück und damit auch auf den Titel zu kommen, gabs für mich heute gebratenes Tofu, während die restliche Familie Schnitzel verspeiste. Ich fand, dass der Tofu genauso schmeckt die ein Schnitzel, oder jedenfalls fast genau so. Was lustig ist, von wegen Eigengeschmack des Fleisches.

Dann war Fire gestern in Luc/City und hat ne Radiosendung mit Anne aufgenommen, was eine lustige Sache war. Dann hat es heute morgen geregnet und der Sommer scheitn heute Abend doch wieder da zu sein. Na, da bin ich mal gespannt, wie es morgen aussieht, und wie am Montag. Fires Sportleherin macht nämlich Rugby mit der Klasse, aber nur, wenn die Sonne scheint. Und wenn es geregnet hat, wird Fußball in der Halle gespielt, was Fire sehr viel weniger sagt, als eine brutale Sportart bei der es um Rennen, Stossen, Tackling geht und die, Achtung, Zitat, „mit dem Kopf“ gespielt wird.

Meine Füße sind ganz schwarz. Skandlös, wie viel Schmutz hier im Haus liegt.

Ein Kommentar zu “Mein Tofu und Ich

  1. Das ist kein Kompliment für das Schnitzel. Genaugenommen nicht mal für den Tofu. Wahrscheinlich nimmt man beim taktil-olfaktorischen Erlebnis *Schnitzel* hauptsächlich krümelige Panade und heißes Fett wahr, da ist Fleisch oder Tofu nur die Trägersubstanz.

    Aber trotzdem. Bis Tofu so faserig-zäh wird wie Schnitzel, muss man ihm unnennbare Grausamkeiten zufügen. Armer Tofu.

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