Das Licht…

habe ich gerade wieder angemacht – eigentlich nur, weil ich wissen wollte, wo mein Handy liegt, auf dem mich Sonntagabends sowieso nie jemand anruft, weil Sonntagabends ist eine schlechte Zeit für Gespräche, immerhin ist das Wochenende und der jedenfalls in Luxemburg schon fast heilige Sonntag noch nicht vorrüber, aber man ekelt sich schon vor dem Montag und will damit niemanden auf die Nerven fallen, der sowieso nicht anderer Meinung sein wird – und ich habe mir eine Playlist zusammengesucht, was ich viel zu lange nicht gemacht habe und nur einzelene Interpreten oder Alben gehört habe, was auf die Dauer, nunja, eintönig wird.

Es fühlt sich an wie aufwachen um Zehn, abends. Und wo jetzt noch Santana an seiner Gitarre zupft, da werden die White Stripes bald mit Seven Nation Army mich an die Diskonacht von Freitag errinern, die der krönende Abschluss meines Geburstages war – mir ist nichts besseres eingefallen, mit was ich die Musik der Geschwister White charakterisieren hätte können. Und an dem Lied hängen mindestens so viele Erinnerungen wie an meinem Lieblingstshirt.

Mein Lieblingstshirt, das ist endweder das grüne mit dem kopfstehenden roten Stern oder das braune mit der total verrückten Zeichnung eines Huhnes, das aus einem Schädel springt, von dem ich immer noch hoffe, dass jemand sagt, als Vegetarier dürfte ich sowas doch eigentlich nicht tragen. Wobei an beiden eigentlich weniger Erinnerungen an als Seven Nation Army hängen.
Was Seven Nation Army angeht, so habe ich wegen dem Lied mal nach Wichita gesucht, nur um herauszufinden, dass das eine Stadt in Kansas, USA ist, (in dem es ein Schulmassaker gab?).

Meine Erkältung ist übrigens weg. Was sehr positiv ist. Dabei habe ich mich am Freitag bzw. am Samstagmorgen mit nassem Tshirt schlafengelegt, was mir gefährlich vorkam, aber meine Faulheit siegte einfach. Ausserdem hatte ich ja Geburstag, wenn auch nur in anderen Zeitzonen als der, in der ich lebe.
Ich frage mich, wie man das bei einer Marskonolisierung machen würde. Ich meine, das würde doch erhebliche Probleme zur Kommunikation mit Houston ergeben. Ein Tag auf dem Mars dauert nicht 24 Stunden, sondern 24 Stunden, 37 Minuten und 22 Sekunden. Das bedeutet, wenn man mit einer Erdenuhr dort lebt, hat man nach einer Woche schon mehr als 4 Stunden verpasst. Nach einem Monat sind es schon 17 Stunden. Und das geht immer so weiter. Man bräuchte also eine Marsuhr, einen Marskalender und Marszeitzonen.
Was zu den oben beschriebenen Kommunikationsproblemen mit der Erde führen würde, weil, die Marskolonie würde sicher nicht auf einer Stelle sein, die ganz rein zufällig und entgegen jeder Logik genau die gleiche Zeit wie Houston hätte. Obwohl man sich fragen kann, ob es denn ein Problem für künftige Marskolonienbewohner wäre, wenn sie verschlafen klingende Kommunkationszentralenmitarbeiter an der Strippe hätten, wenn sie sich mal eben Zeitungen oder sonstwas hochschicken lassen wollen. Wobei man auf dem Mars ja sicher auch einen Internetzugang einrichten könnte. DIe Ping-Zeiten wären sicher extrem hoch, aber dafür könnte man das erste Marsblog starten…

2 Kommentare “Das Licht…

  1. Geh schlafen. :-p Solche Gedankengänge kann man auch nur Sonntag abends haben wenn man schon halb eingeschlafen ist… :-) Marsblog… lol wird wohl noch 'ne Weile dauern fürchte ich. :-)

    'nen guten Start in die Woche wünsch ich. :-)

  2. Naja. Vegetarier dürfen eine Menge. *hat eine Teetasse mit einem überfahrenen Huhn drauf* (aber warum eigentlich immer Hühner?)

    Weia is das früh.

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