12 Kommentare “Podcast – Pilade's (II)

  1. Danke :-)
    Das "Trink was" am Anfang klingt seltsam und dein Akzent erinnert mich an die Französin in meinem Proseminar Geschichte.
    Den Schluss finde ich toll!

  2. interessant. die betonungen! wenn man selbst so für sich liest betont man natürlich ganz anders. sehr schön. vielleicht diesmal ein wenig schnell, hecktisch gelesen, finde ich.

  3. Tja, wir Luxemburger tuns es uns schwer mit der Aussprache von /sch/ vs. /ch/ wie z.B. in 'nichts'. Bei der Aussprache von /ch/ hebt sich der hintere Teil deiner Zunge zum Velum hin und du lässt die Luft längs der Zunge entweichen. Bei /sch/ allerdings entweicht die Luft durch die Zähne und deine Lippen runden sich etwas. Bei dir Joel klingt /ch/ wie /sch/, ein Stigma der Luxemburger.
    Auch das /a/ wie z.B. in 'hatten' klingt bei dir aufgrund des Luxemburger Akzentes einen Ton zu tief.
    Auch beim /t/ und /d/ verschwimmt deine Aussprache manchmal etwas.
    Anfangs warst du wohl etwas nervös (?), deine Atempausen liegen recht ungünstig und unterbrechen leider manchmal den Rhythmus. Beim Dialog wird das viel besser und den Schluss finde ich traumhaft :-)
    Würd ich gern bei einschlafen

  4. *pruust* kappkrank: phonetik I besucht? :-) das mit dem ch/sch kann ich auch, das machen die überall in der eifel falsch. und r klingt bei uns mehr wie ch – wie in "ach". fragt sich nur, von wem da was über die grenze schwappte :-)
    den schluss finde ich auch traumhaft schön gänsehautig gelesen. das war gestern (ähnaja, heute morgen)gerade richtig, bevor ich endlich ins bett robben durfte.

  5. Ich hab das ganze zusammengeschnitten. Da schneid ich auch manchmal Pausen weg, die ich unabsichtlich gemacht habe, und dann kanns hektisch wirken. Muss ich das nächste mal besser aufpassen oder Passagen einfach nochmal neu aufnehmen. Ich les sowas nicht in einem Fluss, da würd ich mich garantiert verlesen. (Obwohl mich so eine Bloggerlesung sehr reizen würde!)
    Und ich mag meine Stimme am Schluss auch. Wie man mir einst sagte, eine Schlafzimmerstimme.
    Vielleicht les ich ja, dem weiblichen Publikum zuliebe, "feeling so unholy" mit so einer Stimme. ;)

  6. @kappkrank: Kannst du zufälligerweise polnisch und mir erklären, was ich da mit meiner Zunge bei den diversen "sch"-Lauten machen muss? Da gibt's übrigens kein "ch" wie in "nicht", also vorne gesprochen, sondern nur ein hinteres, wie in "Dach".
    Das mit dem Schneiden erklärt einiges. Aber da neigen wohl die meisten Leute zu, ihre eigenen Texte zu eng zu schneiden – passiert mir auch ständig.

  7. *lach* In der Tat, ich besuche grad "Introduction to English Phonetics and Phonology"… Ist ganz lustig :-)
    Das Gute ist, dass man dann *nachdenkt* wasdie eigene Zunge so macht wenn man spricht…
    NTess, nee, polnisch kann ich leider nicht, aber Niederländisch, und da kommt dieses harte /ch/ auch zu genüge vor (die Luxemburger sagten immer "D'ass eng Halskrankheet!")
    Der Laut ist dann wohl "guttural", dh er wird in der Kehle produziert. Der Mund ist dabei Leicht offen und unter Anspannung des Zwerchfells wird die Luft herausgedrückt. Mehr kann ich da auch nicht sagen, aber ich denke, ihr lacht euch eh schon alle tot ;-)

    Dann muss ich jetzt wohl zur Uni, 'Grammar ans Style I' ruft….

  8. kappkrank: au, das ist lustig. da kann ich dich ja mal mit bilabialen fortis plosiven bewerfen :-)) hast davon ja auch schon zwei in deinem nick drinne. hihi.

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