Spaziergang

Du warst mir ihr im Wald. Nur ihr beide, sie hat die Landschaft genossen und du ihre Anwesenheit.
Jetzt seid ihr auf dem Weg zurück, und man sieht bereits, wie sich die Sonne dem Horizont entgegen bewegt, obwohl es doch noch gar nicht so spät ist.
Es gibt keinen Weg, und so müsst ihr über die Straße laufen. Ein wenig befahrendes Stück Straße in der Idylle rund um E. 5 Minuten Fußweg und schon ist man raus aus dem Ghetto, in der Natur.
Ihr geht hintereinander und somit ist es nicht wirklich möglich, miteinander zu reden. Du brauchst diesen Augenblick der Stille, des Schweigens.

Der Wind ruft dir ins Gedächniss, dass der Sommer immer noch sehr weit entfernt ist und du sehnst dich danach, heimzukommen, und ihr eine große Tasse Tee anzubieten und wieder zu reden, wie damals. Als gäbe es keinen Morgen. Oder so lange, dass es dir egal ist, ob der Morgen anbricht oder nicht.

Und über dem ganzem scheint schon wieder einmal Ben Harpers Stimme zu liegen, der ein Lied singt und jedes Wort in ein Gebet für einen dir unbekannten Gott verwandelt.

Es ist gut, für diesen Augenblick.

Some days have no beginning
And some days have no end
Some roads are straight and narrow
And some roads only bend

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