Scharfe Restepfanne

Dieses Rezept ist für mich ein Resterezept am Abend gewesen. Deshalb wird es länger dauern, das ganze nachzukochen, wenn man gewisse Dinge nicht schon gekocht im Kühlschrank hat. Aber ich finde es eh eine sehr gute Idee, das Essen zum finalisieren in eine Pfanne/einen Wok zu hauen, anstatt die Dinge einzeln auf den Teller zu legen und dann womöglich auch noch eins nach dem Anderem aufzuessen.Zutaten:
Tomaten
Bohnen
Ebly
nen kleines Stück Chilischote
Majoran
Oregano
Pfeffer
Salz
Paprikapulver
Schnittlauch (am besten frisch)
Ne Zwiebel
(Mengen richten sich nach den Personen, die ihr bekochen wollt. Ich hab eine relativ große Tomate für mich alleine genommen.)

Zubereitung:
Ebly und Bohnen weich kochen, derweil schon mal die Tomaten in Scheiben schneiden, und ein wenig mehr Zwiebel und ein sehr viel wenig weniger Chilli. (Chilli verliert an Schärfe wenn man die Kerne entfernt!)
Alles in ne große Pfanne geben, Gewürze dazu geben, anbraten, bis die Tomaten warm genug sind.
Wenden, warten bis es ein Stadium zwischen „kalt“ und „verbrannt“ angenommen hat, und servieren.
Dazu passt ein gutes Glas fair gehandelter Orangensaft oder eine Tasse Milch, je nach dem Gehalt an Chilli.

Ach, und für die, die sich wundern, wieso *ich* plötzlich anfange, Rezepte zu bloggen.
Ich schreibe an nem Kochbuch. Obwohl, „ich“ und „schreiben“ ist vielleicht der falsche Ausdruck. Aber mittlerweile (nach ner Stunde Diskusion) ist die Idee sehr konkret geworden.
Wird toll. Mehr will ich noch nicht verraten. :)

8 Kommentare “Scharfe Restepfanne

  1. Nur ein ganz "wenig weniger" Chili? Dann hat das ganze ja keinen Geschmack. Ich liebe Chili. :-)

    "warten bis es ein Stadium zwischen "kalt" und "verbrannt" angenommen hat"
    Endlich mal eine lustige Angabe in einem Rezept. lol

  2. Na ja, Google will mir "nen Stück" mit "ein Stück" verbessern und findet auch über eine Million Resultate. Ich weiß ja nicht, aber für mich ist "nen" einfach ne Abkürzung für "ein" und "einen".
    And least but not least: "Wer nichts zu schreiben weiß, der schreibt halt richtig." Ohne irgendjemanden angreifen zu wollen.

  3. Nemmen eng Kéier sou ganz niewebäi: Ech gesin oft dats du d'Kuerzform "nen" falsch benotzt (perséinlech fannen ech et souwéisou net schéin, sou Kuerzformen ze benotzen, mee bon).
    "nen" ass jo eng Ofkierzung vun "einen".
    Fehlerbeispill: Wann ech lo also däi Satz:
    "nen kleines Stück Chilischote"
    huelen, giff dorauser gin:
    "einen kleines Stück Chilischote",
    wat jo ganz kloer falsch ass. Wollt dat nemmeng eng Kéier soen, well ech et zimmlech oft hei gesinn hun.

  4. Wie gut dass ich auch oft was zu schreiben weiß, und dann auch nicht immer richtig.
    Aber mal Spaß beiseite, ich wollte dich nur darauf hinweisen, weil es mir immer wieder aufgefallen ist, und es sich für mich als teilweise nativen Deutschsprecher sehr komisch anhört. Auch denke ich, mich an dieses Thema im Deutschunterricht zu erinnern.
    Deine Behauptung mit Google etc hat mich allerdings stutzig gemacht, und deshalb hab' ich mal bei duden.de nachgeschaut: [1]. Effektiv wird "nen" mit "einen" übersetzt, es ist jedoch ein Querweis auf "ein" vorhanden. Ob das jetzt bedeutet, dass "nen" auch "ein" heißt, oder nur ein Hinweis darauf ist, weiß ich nicht.
    Ich möchte das jetzt eigentlich auch nicht weiter ausbauen, so wichtig ist es ja nun auch wieder nicht, es sollte halt nur ein Hinweis sein. Man hört ja nie auf zu lernen (und das ist auch gut so).
    Nichts für ungut.

    [1]: http://www.duden.de/index_d

  5. Wird nen (hihihi) vegetarisch bzw. auch teilweise veganes Kochbuch. Ich werde mehr dazu bloggen, sobald das Grundkonzept auf dem Wiki ist :)

  6. was gibt das fürn kochbuch? ich bin ganz gut darin, wenns drum geht, aus allem, was so rumliegt was ordentliches zu kochen…

  7. Das is Ebly.
    Kann gut sein, dass das ganze nen Markenname ist. Wenns ordentlich gemacht ist (am besten mit Safran), ist es sogar essbar. Scheint aus Weizen zu bestehen.

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