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DIe Idee von henk mal umgesetzt. Gefällt mir bis jetzt am besten von den „neuen“ Ideen. Aber ich weiß nicht. Es fehlt einfach irgendeine zündende Idee. Vielleicht ist das Problem einfach, dass wir alles schon mal gesehen haben? Und auch was auf den ersten Blick „so toll“ aussieht, ist auf die Dauer dann doch wieder langweilig?

Fire ist zudem verwirrt und muss noch Kochbücher zusammensuchen. Tee. Tee wär gut!

*Kochbücher zusammen such und Tee machen geh* Weiterlesen

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Mach mir wer Vorschläge, ich bin gerade unkreativ. So kann es jedenfalls nicht bleiben. Und die alte Kritzelschrift gefällt mir nimmer. Was neues kritzeln? Nen Foto nehmen? Sagt was, Leute.

phone call

Bus
Du hast dir erst Mut angetrunken, um sie dann auf dem Nachhauseweg anzurufen.
SIe meldet sich schnell, viel zu schnell.
Du wirst nachher den Weg nie wieder gehen können, ohne daran zu denken, was sie gesagt hat, was es für Konsequenzen hatte, wie lange das Gespräch wohl gedauert hat. Das wird dich verfolgen.
Du warst dumm. Wenn du abends auf diesem Weg telefonierst, wie du es so oft schon getan hast – noch nie mit ihr, aber was macht das für einen Unterschied, fahren nicht mehr viele Autos, und schon gar keine Laster und Busse.
Gegen 4 Uhr am Nachmittag tun sie das jedoch, und deshalb versteht sie dich kaum. Du könntest dich selbst in den Arsch treten, dass du nicht gewartet hast, bis du zu Hause warst.

Das, was du bereden wolltest, verschiebt ihr auf einen späteren Zeitpunkt, das hat sie sich gut ausgedacht, selbst ich muss das anerkennen. Du hakst diesen Punkt auf deiner immaginairen Liste ab.

Der nächste ist ein heißes Bad, das du dringend benötigst.

(Photo by Roland Tanglao, licensed under a CC-License, some rights reserved)

Out of Order. Please take the staircase.

Ich wurde fast in einen „Club“ nicht reingelassen, weil ich festes Schuhwerk an meinem Rucksack baumeln hatte. Sehr befremdlich. Vor allem da sich der Türsteher „nett“ gab und nicht die Wahrheit sagte, sondern meinte, der Laden (ne hundsgewöhnliche Disko) wäre erst ab 20. Drinnen sah ich dann ne Menge Leute, die jünger als ich selbst waren.
In meinen Rucksack wollte er dann auch noch schauen und meinte „Nur um zu sehen, dass du keine Flaschen dabei hast.“
In die Tasche meiner Begleitung (die übrigens auch Dreads hat) wollte er nicht schauen.

Ich hatte keine Flasche dabei. Und die Thermoskanne hat ihn nicht interessiert.
(Der Laden ist mir unsymphatisch, irgendwie.)

Steg (verspätete Veröffentlichung)

Ein lauer Sommerabend.
Steg
Die Sonne schien sich entschlossen zu haben, unterzugehen, sie hatte den Horizont allerdings noch nicht ganz erreicht, und dennoch war der Himmel im Osten und im Zenit schon dunkelblau gefärbt. Die Luft hatte sich so weit abgekühlt, dass es sehr angenehm war, auf dem erhitzten Steg zu liegen. Das Geräusch des Seewassers beruhigte mich ungemein. Ich roch den Duft des Sommerabends, den Geruchs des Sees und den Duft nasser Haare, der sich am stärksten und am angenehmsten in meine Nase schlich.

Es war der Geruch ihrer Haare, oder generell, ihr Körpergeruch, der sich am stärksten durch ihre nassen Haare manifestierte.
Sie lag dich neben mir, unsere Arme und unsere Beine berührten sich.
Eine angenehme Berührung, nicht im Geringsten störend.
Eher das Gegenteil.

Ich streichelte mit meiner Hand vorsichtig über ihren nackten Arm und schob den Kopf ein wenig zur Seite, um ihren Körper zu betrachten.
Er war sicher nicht perfekt, aber wessen Körper war das schon? Sie erregte mich auf eine subtile Art und Weise, nicht nur alleine dadurch, dass sie nur einen Bikini an hatte, sondern auch allein durch ihre Präsenz, wie eine unsichtbare Aura, die sie umgab.

Sie erwiderte meinen Annäherungsversuch und streichelte ihrerseits meine Hand mit Bewegungen ihres Daumens. Ich spürte, wie sie sich zögerlich fester an mich drückte, so dass wir uns noch mehr berührten.
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AIDYLL

Mir ist gestern auf dem Nachhauseweg eingefallen, dass ich einen der für AIDYLL vorgesehene Texte vergessen hatte. Es handelt sich dabei um „Ich besetze Filme in meinem Kopf mit Personen aus der Wirklichkeit„, der schon bei seiner Veröffentlichung auf einige Diskusionen gestossen ist.
Jedenfalls habe ich ihn jetzt, wo ich auch schon gedruckte Kopien von dem ganzen habe und auch an einige Musen verteilt habe, hinzugefügt. Besser zu spät als nie.

There you go:

AIDYLL – 2. Auflage (pdf, 7,59 mb)
(In Bälde dann auch eine gedruckte bzw. von einer Monsterfotokopiermaschine produzierte, sogar broschierte Version.)

Wie auch letztes Mal:
Kommentare zum Inhalt, zur Reihenfolge, zur Gestaltung, usw sind erwünscht und sehr willkommen.

Angriff der Monsterkillerwespen II

Gestern wieder ein son Viech unter meiner Bettdecke. Ich hab dann voller Panik mit Ruyard Kiplings „Dunkles Indien“ drauf geschlagen. Mehere Hundert mal, so ungefähr.
Hat nichts genützt, die Monsterkillerwespe ist einfach weitergekrabbelt. Ich hab sie dann in eine Ecke gescheucht und hab weitergeschlafen.
Jetzt habe ich eine Einstichstelle am Arm – und die gegenüberliegende Seite ist angeschwollen.

Hier ist irgendwo ein Nest. Oder das sind biologische Kampfmaschinen des luxemburgischen Geheimdienstes.
Beides ist ein Grund für Paranoia.