Der Kuss der Muse oder: Wie ich lernte, mich nicht mehr zu fürchten und die Bombe zu lieben oder: Ein Eimer voller Blut ist noch keine flüssige Blutwurst

Manchmal versteh ich die Menschen nicht. Und manchmal verstehen mich die Menschen nicht. Und in gewissen Momenten passiert Beides zur gleichen Zeit.

Ich rede oft von bestimmten weiblichen Wesen. Wahrscheinlich zu oft. Aber das ist ein Zeichen, dass diese Leute mir wichtig sind, ich sie mag und gerne von ihnen höre – wenn das selten vorkommt, freue ich mich umso mehr. Vielleicht sollte ich dazu sagen, dass sehr viele meiner „besten Freunde“ weiblich sind. Das ist einfach so, und ich weiß nicht wirklich, wieso.
Ich rede halt gerne über die Dinge, die mich beschäftigen und teile gerne meine Freude. Meistens mit Leuten, die mir etwas bedeuten und mit deren Freude ich auch meist teile.

Und wenn ich öfters von den gleichen Mädels rede, kommt dann irgendwann die Frage:
Bist du eigentlich verliebt in xy?
Oder das ganze wird sofort als Feststellung formuliert:
Du bist aber ganz schön verliebt in xy!

Wenn ich das dann verneine, glaubt mir das fast niemand. Wieso sollte ich eigentlich lügen?

J'ai pour elle une affection que je ne sais pas comment manifester… hieß es irgendwann mal in einem Text in meinem Französischbuch. Es ging um eine Katze, aber es könnte bei mir auch genausogut heißen:
J'ai pour elle une affection que je ne sais pas comment expliquer…
(Das heißt übrigens „Ich habe für sie eine Affektion, von der ich nicht weiß, wie ich sie ausdrücken/erklären soll). Affection ist irgendetwas zwischen „mögen“ und „lieben“.
Und das trifft es ziemlich genau, was ich in den meisten Fällen empfinde.

Oh, und dann kommt immer das Killerargument:
„Du hast mal gesagt, du könntest dir vorstellen, was mit ihr zu haben“Ich geh jetzt einfach mal so weit und nenn diese Leute, von denen ich hier schon die ganze Zeit rede, mal „Musen“. Und ein „Künstler“ hat – oft jedenfalls – eine in irgendeiner Art und Weise sexuelle Beziehung zu seiner Muse.
Und sexuell bedeutet für mich alles, was über die Hand schütteln zum Begrüßen hinaus geht. Ne Umarmung ist oft sexuell, kuscheln ist sexuell, küssen auch, Sex sowieso, und alles dazwischen auch. Ist einfach so. Auch wenn nicht alles zum Sex führt, so hat es dennoch oft mit Sexualität zu tun, und Sexualität hat sehr oft mit Inspiration zu tun.

Was nicht heißt, dass die Inpiration oder das Produkt der Inspiration sexueller Natur sein muss.
Ich mag wie Freud klingen und alles auf die Sexualität zurückführen. Ich denke nicht so und erlebe nicht alles so, die Inspiration ist oft auch sehr asexuell. Und trotzdem spielt die Sexualität eine Rolle. Manchmal eine größere, manchmal eine kleinere, manchmal vielleicht auch gar keine.

Ich „liebe“ meine Musen nicht.
Jedenfalls nicht so, wie ich „lieben“ im romantischen Sinne definieren würde. Um ehrlich zu sein: Ich weiß überhaupt nicht, wie sich das anfühlt. Kribbeln im Bauch, sagen viele. Mein Bauch kribbelt nur, wenn ich was schlechtes gegessen hat und das meinen Magen auf dem gleichen Weg verlassen will, auf dem es gekommen ist. Meine Hände kribbeln manchmal, aber wenn ich den Leuten das erzähle, sagen die „Das ist ein Zeichen dafür, dass du bald einen Herzschlag machst Herzinfakt erleidest!“

Und ja, ich könnte mir sexuellen Kontakt mit meinen Musen vorstellen, mit allen (ausser einen) von ihnen. Aber vielleicht nicht mit allen von ihnen auf die gleiche Art oder mit der gleichen Intensität. Das varriert, denn immerhin sind sie unterschiedliche Geschöpfe, genau wie meine Beziehung zu ihnen jeweils sehr unterschiedlich sind.

Es gibt auch eine Muse, deren Name ich nicht nenne werde, so wie ich hier keine Namen nennen werde, einfach, weil ich nicht weiß, ob die Leute das wollen, mit der ich mir nicht direkt sexuellen Kontakt vorstellen könnte. Einfach, weil das unserer Beziehung mehr schaden als nützen würde. Und dennoch ist Sexualität und die daraus entstehende Inspiration für unsere Beziehung ein wichtiges Thema – und somit diese auch für mich ein Quell von Inspiration.

Ich finde das Thema sehr schwierig, ich weiß auch nicht, wie ich mit den Menschen umgehen soll, die mir nicht glauben, wenn ich sage, ich sei nicht verliebt, ich finde, zu sagen, man hätte „Musen“, stellt einen auf das Treppchen „Künstler“, von dem ich nicht wirklich weiß, ob ich darauf gehöre oder nicht – eine Sache, die bessere andere Menschen definieren sollten – und ich find den Text gerade sehr selbstherrlich. Und so will ich nicht wirken, denn so empfinde ich mich die meiste Zeit über nicht.

Die Menschen, von denen ich rede, sind die, an die ich denke, bevor ich einschlafe, die mein Leben verschönern, die mich inspirieren, mit denen ich mir Dinge „vorstellen könnte“, die ich aber nicht liebe – vielleicht einfach, weil ich noch nie geliebt habe. Ich hoffe, das wirkt jetzt alles nicht zu unklar – mir wurde das ganze ein wenig klarer, ein klein wenig definierter.

12 Kommentare “Der Kuss der Muse oder: Wie ich lernte, mich nicht mehr zu fürchten und die Bombe zu lieben oder: Ein Eimer voller Blut ist noch keine flüssige Blutwurst

  1. La Nuit de Mai

    ——————

    [ La Muse ]

    Poète, prends ton luth et me donne un baiser;
    La fleur de l'églantier sent ses bourgeons éclore.
    Le printemps naît ce soir; les vents vont s'embraser;
    Et la bergeronnette, en attendant l'aurore,
    Aux premiers buissons verts commence à se poser;
    Poète, prends ton luth et me donne un baiser.

    [ Le Poète ]

    Comme il fait noir dans la vallée!
    J'ai cru qu'une forme voilée
    Flottait là-bas sur la forêt.
    Elle sortait de la prairie;
    Son pied rasait l'herbe fleurie;
    C'est une étrange rêverie;
    Elle s'efface et disparaît.

    [ La Muse ]

    Poète, prends ton luth; la nuit, sur la pelouse,
    Balance le zéphyr dans son voile odorant.
    La rose, vierge encor, se referme jalouse
    Sur le frelon nacré qu'elle enivre en mourant.
    Écoute! tout se tait; songe à la bien-aimée.
    Ce soir, sous les tilleuls, à la sombre ramée
    Le rayon du couchant laisse un adieu plus doux.
    Ce soir, tout va fleurir: l'immortelle nature
    Se remplit de parfums, d'amour et de murmure,
    Comme le lit joyeux de deux jeunes époux.

    [ Le Poète ]

    Pourquoi mon coeur bat-il si vite?
    Qu'ai-je donc en moi qui s'agite
    Dont je me sens épouvanté?
    Ne frappe-t-on pas à ma porte?
    Pourquoi ma lampe à demi morte
    M'éblouit-elle de clarté?
    Dieu puissant! tout mon corps frissonne.
    Qui vient? qui m'appelle? – Personne.
    Je suis seul, c'est l'heure qui sonne;
    Ô solitude! ô pauvreté!

    [ La Muse ]

    Poète, prends ton luth; le vin de la jeunesse
    Fermente cette nuit dans les veines de Dieu.
    Mon sein est inquiet; la volupté l'oppresse,
    Et les vents altérés m'ont mis la lèvre en feu.
    Ô paresseux enfant! regarde, je suis belle.
    Notre premier baiser, ne t'en souviens-tu pas,
    Quand je te vis si pâle au toucher de mon aile,
    Et que, les yeux en pleurs, tu tombas dans mes bras?
    Ah! je t'ai consolé d'une amère souffrance!
    Hélas! bien jeune encor, tu te mourais d'amour.
    Console-moi ce soir, je me meurs d'espérance;
    J'ai besoin de prier pour vivre jusqu'au jour.

    [ Le Poète ]

    Est-ce toi dont la voix m'appelle,
    Ô ma pauvre Muse! est-ce toi?
    Ô ma fleur! O mon immortelle!
    Seul être pudique et fidèle
    Où vive encor l'amour de moi!
    Oui te voilà , c'est toi ma blonde,
    C'est toi, ma maîtresse et ma soeur!
    Et je sens, dans la nuit profonde,
    De ta robe d'or qui m'inonde
    Les rayons glisser dans mon cœur.

  2. [ La Muse ]

    Poète, prends ton luth; c'est moi, ton immortelle,
    Qui t'ai vu cette nuit triste et silencieux,
    Et qui, comme un oiseau que sa couvée appelle,
    Pour pleurer avec toi descends du haut des cieux.
    Viens, tu souffres, ami. Quelque ennui solitaire
    Te ronge; quelque chose a gémi dans ton coeur;
    Quelque amour t'est venu, comme on en voit sur terre,
    Une ombre de plaisir, un semblant de bonheur.
    Viens, chantons devant Dieu; chantons dans tes pensées,
    Dans tes plaisirs perdus, dans tes peines passées;
    Partons, dans un baiser, pour un monde inconnu.
    Éveillons au hasard les échos de ta vie,
    Parlons-nous de bonheur, de gloire et de folie,
    Et que ce soit un rêve, et le premier venu.
    Inventons quelque part des lieux où l'on oublie;
    Partons, nous sommes seuls, l'univers est à nous.
    Voici la verte Écosse et la brune Italie,
    Et la Grèce, ma mère, où le miel est si doux,
    Argos, et Ptéléon, ville des hécatombes,
    Et Messa la divine, agréable aux colombes;
    Et le front chevelu du Pélion changeant;
    Et le bleu Titarèse, et le golfe d'argent
    Qui montre dans ses eaux, où le cygne se mire,
    La blanche Oloossone à la blanche Camyre.
    Dis-moi, quel songe d'or nos chants vont-ils bercer?
    D'où vont venir les pleurs que nous allons verser?
    Ce matin, quand le jour a frappé ta paupière,
    Quel séraphin pensif, courbé sur ton chevet,
    Secouait des lilas dans sa robe légère,
    Et te contait tout bas les amours qu'il rêvait?
    Chanterons-nous l'espoir, la tristesse ou la joie?
    Tremperons-nous de sang les bataillons d'acier?
    Suspendrons-nous l'amant sur l'échelle de soie?
    Jetterons-nous au vent l'écume du coursier?
    Dirons-nous quelle main, dans les lampes sans nombre
    De la maison céleste, allume nuit et jour
    L'huile sainte de vie et d'éternel amour?
    Crierons-nous à Tarquin: «Il est temps, voici l'ombre! »
    Descendrons-nous cueillir la perle au fond des mers?
    Mènerons-nous la chèvre aux ébéniers amers?
    Montrerons-nous le ciel à la Mélancolie?
    Suivrons-nous le chasseur sur les monts escarpés?
    La biche le regarde; elle pleure et supplie;
    Sa bruyère l'attend; ses faons sont nouveau-nés;
    Il se baisse, il l'égorge, il jette à la curée
    Sur les chiens en sueur son coeur encor vivant.
    Peindrons-nous une vierge à la joue empourprée,
    S'en allant à la messe, un page la suivant,
    Et d'un regard distrait, à côté de sa mère,
    Sur sa lèvre entr'ouverte oubliant sa prière?
    Elle écoute en tremblant, dans l'écho du pilier,
    Résonner l'éperon d'un hardi cavalier.
    Dirons-nous aux héros des vieux temps de la France
    De monter tout armés aux créneaux de leurs tours,
    Et de ressusciter la naïve romance
    Que leur gloire oubliée apprit aux troubadours?
    Vêtirons-nous de blanc une molle élégie?
    L'homme de Waterloo nous dira-t-il sa vie,
    Et ce qu'il a fauché du troupeau des humains
    Avant que l'envoyé de la nuit éternelle
    Vînt sur son tertre vert l'abattre d'un coup d'aile,
    Et sur son coeur de fer lui croiser les deux mains?
    Clouerons-nous au poteau d'une satire altière
    Le nom sept fois vendu d'un pâle pamphlétaire,
    Qui, poussé par la faim, du fond de son oubli,
    S'en vient, tout grelottant d'envie et d'impuissance,
    Sur le front du génie insulter l'espérance,
    Et mordre le laurier que son souffle a sali?
    Prends ton luth! prends ton luth! je ne peux plus me taire;
    Mon aile me soulève au souffle du printemps.
    Le vent va m'emporter; je vais quitter la terre.
    Une larme de toi! Dieu m'écoute; il est temps.

    [ Le Poète ]

    S'il ne te faut, ma soeur chérie,
    Qu'un baiser d'une lèvre amie
    Et qu'une larme de mes yeux,
    Je te les donnerai sans peine;
    De nos amours qu'il te souvienne,
    Si tu remontes dans les cieux.
    Je ne chante ni l'espérance,
    Ni la gloire, ni le bonheur,
    Hélas! pas même la souffrance.
    La bouche garde le silence
    Pour écouter parler le coeur.

  3. [ La Muse ]

    Crois-tu donc que je sois comme le vent d'automne
    Qui se nourrit de pleurs jusque sur un tombeau,
    Et pour qui la douleur n'est qu'une goutte d'eau?
    Ô poète! un baiser, c'est moi qui te le donne.
    L'herbe que je voulais arracher de ce lieu,
    C'est ton oisiveté; ta douleur est à Dieu.
    Quel que soit le souci que ta jeunesse endure,
    Laisse-la s'élargir, cette sainte blessure
    Que les noirs séraphins t'ont faite au fond du coeur;
    Rien ne nous rend si grands qu'une grande douleur.
    Mais, pour en être atteint, ne crois pas, ô poète,
    Que ta voix ici-bas doive rester muette.
    Les plus désespérés sont les chants les plus beaux,
    Et j'en sais d'immortels qui sont de purs sanglots.
    Lorsque le pélican, lassé d'un long voyage,
    Dans les brouillards du soir retourne à ses roseaux,
    Ses petits affamés courent sur le rivage
    En le voyant au loin s'abattre sur les eaux.
    Déjà, croyant saisir et partager leur proie,
    Ils courent à leur père avec des cris de joie
    En secouant leurs becs sur leurs goîtres hideux.
    Lui, gagnant à pas lents une roche élevée,
    De son aile pendante abritant sa couvée,
    Pêcheur mélancolique, il regarde les cieux.
    Le sang coule à longs flots de sa poitrine ouverte;
    En vain il a des mers fouillé la profondeur:
    L'Océan était vide et la plage déserte;
    Pour toute nourriture il apporte son coeur.
    Sombre et silencieux, étendu sur la pierre,
    Partageant à ses fils ses entrailles de père,
    Dans son amour sublime il berce sa douleur,
    Et, regardant couler sa sanglante mamelle,
    Sur son festin de mort il s'affaisse et chancelle,
    Ivre de volupté, de tendresse et d'horreur.
    Mais parfois, au milieu du divin sacrifice,
    Fatigué de mourir dans un trop long supplice,
    Il craint que ses enfants ne le laissent vivant;
    Alors, il se soulève, ouvre son aile au vent,
    Et, se frappant le coeur avec un cri sauvage,
    Il pousse dans la nuit un si funèbre adieu,
    Que les oiseaux des mers désertent le rivage,
    Et que le voyageur attardé sur la plage,
    Sentant passer la mort, se recommande à Dieu.
    Poète, c'est ainsi que font les grands poètes:
    Ils laissent s'égayer ceux qui vivent un temps;
    Mais les festins humains qu'ils servent à leurs fêtes
    Ressemblent la plupart à ceux des pélicans.
    Quand ils parlent ainsi d'espérances trompées,
    De tristesse et d'oubli, d'amour et de malheur,
    Ce n'est pas un concert à dilater le coeur.
    Leurs déclamations sont comme des épées:
    Elles tracent dans l'air un cercle éblouissant,
    Mais il y pend toujours quelque goutte de sang.

    [ Le Poète ]

    Ô Muse! spectre insatiable,
    Ne m'en demande pas si long.
    L'homme n'écrit rien sur le sable
    A l'heure où passe l'aquilon.
    J'ai vu le temps où ma jeunesse
    Sur mes lèvres était sans cesse
    Prête à chanter comme un oiseau;
    Mais j'ai souffert un dur martyre,
    Et le moins que j'en pourrais dire,
    Si je l'essayais sur ma lyre,
    La briserait comme un roseau.

  4. Ich unterscheide zwischen romantischer Liebe und normaler "Liebe". Du vermischst beides, während ich insbesondere in diesem Artikel nur von romanitsicher Liebe spreche, der afaik "immer" ein Gefühl der Verliebtheit vorausgeht.

  5. Du sagst du würdest sie nicht lieben, denn du hättest noch nie geliebt und wüsstest nicht was das für ein Gefühl ist. Nun, mit Kribbeln im Bauch hat Liebe äußerst wenig zu tun, das ist Verliebtheit und oft das Stadium vor der Liebe. Verliebtheit wird von vielen oft missverstanden und als Liebe bezeichnet, beides hat jedoch weder emotional noch biochemisch auch nur das Geringste gemein.
    Das was du hier beschreibst klingt ziemlich nach Liebe, das Gefühl der Zuneigung und Sympathie für Andere, das Verlangen nach diesen Personen, die Freude die du mit ihnen teilst, die Tatsache dass du oft an sie denkst. Ja, vielleicht ist es nur Freundschaft, aber wenn dein Gefühl bereits darüber hinaus geht, ist es wahrscheinlich Liebe. Liebe ist nichts Absolutes, es gibt viele Inkarnationen: Liebe kann man für die feste Freundin / den festen Freund empfinden, aber auch für den Bruder, die Schwester, die Eltern oder eben für eine Freundin. Dass diese Freundin dadurch zu einer Muse werden kann ist relativ leicht verständlich, geht mir da ganz ähnlich. ;)
    Ich sage jetzt aber nicht, dass du sie liebst, ich erkenne nur die Anzeichen dafür. Was du fühlst kannst am Ende nur du wissen – nur verwechsle die Verliebtheit und die damit einhergehenden Schmetterlinge im Bauch nicht mit der Liebe, sonst wirst du ewig der Meinung bleiben, du würdest nicht lieben. :)

  6. Ich sagte, dass es viele Inkarnationen der Liebe gibt, ich habe sie nicht vermischt. ;)
    Dass du klarstellst, dass du über romantische Liebe sprichst ist mir wohl irgendwie entwischt, 'tschuldigung.

  7. Wer weiß, vielleicht liest du in 60 Jahren dein blog noch mal und stellst fest: Ja, das war es. Genau das, dieses undefinierbare Dings, das war Liebe.

  8. Sorry, aber ich kann es wieder nicht lassen eine sprachliche Korrektur zu posten:

    "Einen Herzschlag machen" ist einer der grässlichsten, hässlichsten, schlimmst-klingenden (typisch luxemburgischen) Sprachfehler, die es gibt.

    Ein Herzschlag ist im Deutschen im wortwörtlichen Sinne des Wortes der Schlag des Herzens (also der Akt des Blut-Pumpens, wenn man es so will). Und den machst du nicht, sondern dein Herz.
    Das, was du meintest, ist ein Herzinfarkt, und das "machst du" genauso wenig wie einen Herzschlag, sondern du erleidest ihn.

  9. Weißt du, was mich an deinen "sprachlichen Korrekturen" stört? Dass sie verdammt arrogant (dein "Sorry" macht es übrigens noch schlimmer!) rüberkommen, so nach dem Motto "Was bist du für ein dummer Bauer, du kannst ja überhaupt kein
    Deutsch!" und einfach der Fakt, dass du sie öffentlich postest.
    (Dazu kommt noch, dass du nichts zum Thema schreibst. Ich glaub, das stört mich am Meisten. So, als würde dir das Ganze hier nicht gefallen und deshalb suchtest du nach sprachlichen Fehlern.)

    Niemand mag es, wenn du man ihn wegen seiner Fehler bloss stellt. Und ich weiß auch nicht, was du mit deinen Korrekturen – in dieser Tonart – bezwecken willst.

    Also, das nächste Mal ein bisschen netter oder wenn möglich, per Mail. Nichts wirkt dümmer als sprachliche Verbesserer, die Dinge verbesseren, die nicht mehr im Text stehen, nicht wahr?

    Und trotzdem ist es nett, dass du mich darauf hinweist, auch wenn ich die Art nicht mag.

  10. Anscheinend ist das Ganze wohl total falsch rübergekommen. Wenn mich dein Blog, und das was du schreibst nicht interessieren würde, dann würde ich es auch nicht immer wieder lesen.
    Und arrogant wollte ich auch nicht klingen, und entschuldige mich dann dafür dass es falsch rübergekommen ist, vielleicht war das mit dem "grässlichsten, hässlichsten" usw auch etwas übertrieben.
    Dazu dass ich es hier öffentlich gepostet habe: ich habe das irgendwie nicht als "falsch" empfunden, sondern als den einfachsten Weg es dir zu sagen. Bloßstellen wollte ich dich auch nicht!
    Ich werde dies dann zukünftig unterlassen und nur noch posten, wenn ich auf den Inhalt eingehen will.

    (Und nein, auch ich bin noch lange kein Deutschexperte ;))

  11. Ist okay. War auch von meiner Seite nicht böse gemeint. Verbesserungen – wie Kritik im Allgemeinen sind durchaus willkommen, nur macht der Ton halt die Musik. Vielleicht war ich heute morgen auch ein wenig zu sehr stinkig ;)

    Streit will ich jedenfalls auf keinen Fall. :)

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