Meinungsfreiheit – nächster Fall: Transparency International – Deutschland

Ich wage es nicht, zu sagen, die Blogger kämpfen für Meinungsfreiheit. Weil ich a) nicht weiß, ob die Blogger das wirklich tun, und nicht andere Motive haben (die ich aber niemandem unterstellen will!) und b) das Buzzword „Kampf für die Meinungsfreiheit“ noch vor nicht allzu langer Zeit von einer gewissen bräunlichen bis braunen Schicht von Leuten benutzt wurde, diese Karrikatursache halt.
Nach Euroweb ist jetzt ein weiterer Fall von einer Firma in der (deutschsprachigen) Blogosphäre aufgetaucht:
die NGO „Transparency International – Deutschland e.V.“
Was es genau damit auf sich hat, könnt ihr bei Jens, Don, und Sven nachlesen. Sven hat schon Recht damit, wenn er meint, Metoo-Kommentare und Beiträge seien wichtig. Jens schreibt hier etwas, was in die gleiche Richtung geht.

3 Kommentare “Meinungsfreiheit – nächster Fall: Transparency International – Deutschland

  1. Moni steht es doch frei, die Abmahnung zu ignorieren und vor Gericht zu beweisen, dass ihr Blogeintrag den Tatsachen entspricht und seine Veröffentlichung durch Art. 5 GG gedeckt ist. Wenn sie dazu nicht den Mumm hat, dann sollte sie im Gegenzug auch davor zurückschrecken, eine der weltbesten NGOs durch eine mündlich kolportierte Skandalgeschichte in der Öffentlichkeit zu diskreditieren.

  2. Mumm ist halt so ne Sache. Mir wär's auch lieber, wenn solche Leute, das immer durchziehen könnten. Aber je nach finanziellem Background kann man das nicht von jedem verlangen und es ist ja auch psychisch nicht gerade spaßig.
    Die andere Frage wäre auch, ob TI das riskiert hätte.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *