Das Leben, manchmal.

Manchmal ist alles nur noch depressiv, und die Empathie stinkt gewaltig, sie zieht dich mehr runter als du es brauchen kannst. Du siehst deinen Schlafsack an und er errinert dich an tolle Nächte, an Gespräche über Eier und daran, dass er eigentlich kaputt ist und du einen neuen haben willst. Genau wie du ein neues Zelt haben willst, einfach nur, um eins zu haben. Manchmal ist es dann doch gut, zu wissen, dass man ein Dach über dem Kopf haben wird, auch wenn das nur sehr dünn ist.

Manchmal zieht dich alles runter, der Sonnenuntergang, der Sommer, der sich leicht ankündigt, die Millionen von Errinerungen an diesen Ort, einfach alles. Sie sagt etwas, und dir fällt nichts ein, weil dich alles so erschlägt, weil das alles so gewaltig und dich erschlagen würde.
Ein Krankenwagen fährt vorbei, durch Rot, denn du siehst ganz klar, wie die Ampel auf Grün schaltet. Die Stille wirkt unheimlich, und du bist froh, dass sie irgendetwas unwichtiges sagt, damit du wenigstens irgendetwas sagen kannst.
Und dennoch, du fühlst dich nicht so, als ob du sie im Stich lassen würdest. Vielleicht ist eurer gemeinsames Schweigen nur die beste Art und Weise, das Ganze zu verdauen.

Good night, and good luck, A.

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