Fire live at Bodensee (revisted revisited) IV

„bloge sex“ ist momentan Nummer Eins bei den Suchanfragen die auf mein Blog führen. Die Seite, die dabei herauskommt, ist dennoch sehr sehr unspektakulär. Dass ich „J'ai blogé tout le temps“ auch als Resumé meiner Bodenseeaktivitäten verwenden könne, könnte der geneigte Leser vielleicht auch denken, wenn er sich so die reine Produktion ansieht. Jedoch tue ich nichts anderes als bloggen, Mails lesen und ein wenig herumschauen, was sich so in der Blogosphäre tut, nicht, dass noch ein weiter „Opelstreit“ entbrennt und ich es wieder nicht mitbekomme.
(Nicht mitbekommen will ich irgendwelche WM-Dinge, darauf habe ich ehrlich gesagt keinen Bock und das einzige Engagement in Punkto Fußball ist für mich das Lesen von Semmels Blog und das Tippen bei ihm, und eigentlich ist schon das viel.)

Heute war dann der theoretische Workshop über Radiogeschichte und die Wahrnehmung des Produzierenden, das ging über NS-Radio-Intendaten über Orson Wells bis hin zu Brecht und dann zu einer philophischen Diskusion der Zukunft des Radios im Allgemeinen und des freien Radios im Speziellen. Teilweise war es etwas ermüdend (was aber auch am Klima gelegen haben kann), aber sehr interessant.

Das Wetter ist wunderbar, es hat sich während ein paar Minuten ein wenig zugezogen, aber mittlerweile ist es schon wieder wunderbar sonnig und die Sonne neigt sich langsam Richtung Horizont. Wo wir schon bei Licht sind: Vielleicht noch nicht gerade Licht am Ende des Tunnel, aber zumindest ein Glitzern ist in Punkto meiner ominösen ja, vielleicht sollte man es wirklich „Softporno, aber sehr literarisch und wertvoll und künsterlich“-Geschichte zu sehen. Dh. mittlerweile sind die Protagonisten nackt, wenn auch noch nicht körperlich miteinander verbunden und auch der Koitus ist noch weit entfernt (was auch immer das heißt, realle Stunden, Zeichen, Seiten?). Und wie ich schon zu der danach recht verwirrt dreinblickenden potentiellen Muse sagte: „Hätte ich eine Muse, ging das Schreiben wesentlich besser und schneller…“

Womit das auch mal gesagt und somit genügend persönlicher Weltschmerz für zumindest diese Woche, vielleicht auch diesen Monat, herausgelassen wäre.

Ich geh jetzt mal das Wetter raus geniessen und, ja!, vielleicht ein wenig weiterschreiben.

2 Kommentare “Fire live at Bodensee (revisted revisited) IV

  1. "Nicht mitbekommen will ich irgendwelche WM-Dinge, darauf habe ich ehrlich gesagt keinen Bock"

    Ich auch nicht.
    Aber unmöglich in Heidelberg, Deutschland.
    Am meisten kotzen mich diese Flyer in den Hörsälen an, die für Kickerturniere werben, "Schlagt Holland" mit irgendwelchen doofen Sprüchen.
    Bin ich jetzt egstirnig?

    Jaja, schon gut, ich weiss.

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