Fire live at Bodensee (revisted revisited) V

Die Nacht war kalt, allerdings habe ich davon nicht so viel gespürt, weil ich dem Trugschluss, man müsste halbnackt schlafen, einfach nich erlegen bin. Es geht auch in Klamotten. Vor allem aber half meine mit heißem Wasser gefüllte PET-Flasche, die dann quasi als improvisierte Wärmeflasche diente.

Dann war die Nacht auch wunderschön, jedenfalls der See, der Mond, und die Reflexionen, und überhaupt, ich hab selten einen so goldgelben, fertiggebackenen Mond gesehen wie hier. Ich frage mich, woran das liegt, über den grauen Dächern von E. ist der Mond immer sehr bleich und eher käsig. Und dann die Sterne über dem See, und die glitzerneden Städte auf der anderen Seite, wunderbar.

Fire ist noch sehr müde, besonders vor dem flimmernden Bildschirm und wweil er gerade bequascht wird, in einen bestimmten Workshop zu gehen, und eigentlich will er in einen anderen, aber so richtig sicher ist er sich noch nicht, und überhaupt, ach, die Welt ist so ungerecht und die Auswahl so groß, und ach, ach, ich verfall wieder in Weltschmerz.

Aber: Wieder potentielle Fans gewonnen, gestern Abend. Vielleicht werden ja Groupies daraus.

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