_

Livin La Vida Loca

Das Handy klingelte. Eine polyphone Kakophonie. So empfand es Jay jedenfalls. Wie jedes Mal, wenn dieses Mobiltelefon klingelte. Ein „normaler“ Klingelton musste noch erfunden werden.
„Ja?“
„Jay?“
„Ja?“
„Was machst du?“
„Ausser, dass ich gerade eine Flasche Apfelsaft und eine Flasche Rum vor mir stehen habe, aus denen ich abwechselnd je einen Schluck nehme? Nichts.“
Er nahm einen Schluck Apfelsaft. Einen kleinen.
„Lass uns ausgehen heute Abend.“
„Es ist bereits Abend. Wenn wir heute überhaupt noch ausgehen, dann gehen wir heute Nacht aus.“
Jay nahm einen Schluck Rum. Einen bedeutend größeren. Weiterlesen

Being cryptic is the only way to defend yourself in the valley of the shadow of the dead

Wieder einmal die Flasche Rum. Wieder einmal bloss ich, die Dunkelheit und den Gottvater der Maschine.
Wir sind unzertrennliche Gefährten in diesen einsamen, viel zu warmen Nächten, in denen jeder ausser uns dreien Sex, Drogen oder Rock 'n' Roll zu haben scheint.
Zumindest bin ich nicht alleine.

Es scheint, gewisse Insekten flüchten schneller, als du sie genau betrachten kannst. Letzendlich bleibt bloss eine schwache Errinerung an die letzte Nacht, ein Nachgeschmack an den Alkohol, der vor einigen Stunden, zwischen denen eine Ewigkeit des Dunkels lag, deine Kehle heruntergeflossen ist. Damit du schreiben konntest. Oder hast du geschrieben, damit du trinken konntest?
Und so wie dieses merkwürdige, aber wunderschöne Insekt weggeflogen ist und wahrscheinlich von einem Käfersammler eingefangen und präperiert wurde, so werden Hunde mit der Zeit immer zutraulicher.

Bin ich es, die die Nähe sucht, oder bist du es, der mich anzieht, oh Simon? Ich bin deine Sophia, die Heilige und die Hure…

Könntest du die Dinge kontrollieren, die sich in deinem Kopf ansammeln, in ihm herumschwimmen, unsicher, wie ein beinahe kentenderes Schiff in einem Strudel, müsstest du nicht in der Dunkelheit sitzen und Texte in eine eigentlich tote Maschine eintippen. Abulafia redux. Gebenedeit seist du, HAL.
So kann ich diese Schiffe bloss aus meinem Kopf vertreiben, als fliesse der Strom meiner Synapsen über die Tastatur in den Computer und durch ihn in das weltweite Netz, als würde mein Leid sich so über alle Router, Switchs, Server und Computer verteilen, bis es sich beinahe auflöse.

Und du möchtest gläubig sein, um beten zu können, dass jemand kommentiere, dir zu sagen, dass du dies nicht alles bloss träumst und im Traum diese wahnhaften Texte schreibst, quasi träumend, wahnhafte Texte zu schreiben, ohne sie je zu schreiben und dadurch auch keine Linderung zu erfahren.
Aber wäre der Schlaf, ohne den man sowas nicht träumen könnte, nicht Erlösung genung? Es ist nicht das Gold und der Rum und das ruchlose Leben und die Frauen, nein, es ist die Freiheit. Bring me that horizon.
Hoho, und ne Buddel voll Rum!

Morgen also unbekanntes Terrain in schickalhaften Bauten. Als wäre dieses Betonklotz je etwas anderes gewesen. Als wäre dort je etwas anderes produziert worden als Träume.
Du benützt einen Sonnenschirm um die vornehme Blässe des Adels zu behalten. Unnötig und sinnlos bei diesem Wetter. Deine Gedanken werden wirrer, die Griffe zur Falsche häufiger.
Was solls? Auch Belbo hat unter Einfluss von Alkohol geschrieben. Bei ihm war es Whiskey, bei dir ist es guter Rum, das Getränk, auf das L. dich gebracht hat. Du hast eigentlich bloss darauf gewartet, dass jemand sich dir endlich erbarmt und dir etwas zeigt, was du verehren, geniessen und in representativen Flaschen herumstehen lassen kannst.

Gassi gehen. So könnte man es nennen. Die Nacht ist noch nicht alle. Ich werde aufstehen, wenn der Tag zuschlägt.

I can't get no sleep

Du liegst auf deinem Bett und blickst kurzsichtig in den nächtlichen Sternenhimmel über dir. Und du weißt, dass du so nicht zum Schlaf kommen wirst. Es ist nicht die Hitze – daran hast du dich nach Jahren in einem Dachzimmer gut gewöhnt. Es ist auch nicht, dass du nicht eigentlich müde sein solltest.
Es ist etwas anderes.

She's got a butterfly on her back. Wie eine merkwürdige Landkarte. Gibt es nicht einen Falter, der Landkarte heißt? Es gibt auch einen mit einem Totenkopf. Piratenfalter.
Pirat, das scheint dein Schicksal zu sein.
Schickal? Erneute Flucht in die Arme von jemand, den du nicht liebst, nie lieben willst, die zu ficken dir jedoch der Mut (oder ist es doch die Lust?) fehlt.
Jetzt kann dich niemand einmal mehr der Gottvater der Maschine, die Stimme des Zahnräderwerkes in den Schlaf singen.

K und J sind neue Buchstaben. Es ist dieses altbekannte, vermischt mit dem Neuen, das du dir eigentlich hättest denken können, was dich so verwirrt. Als würdest du nach langer Zeit wieder eine hohe Wiese deiner Kindheit betreten und nur knapp über die Halme blicken können. Garden Eden revisited. Write or die trying. Das Pendel im Panthéon der Götter. Wir sind Wale im Ozean des Belanglosen. Bring me that horizon!

Neue Buchstaben? Alles Quatsch. Bloss neue Karten in dem magischen Spiel, das ich schon Jahre lang spiele. Aber eigentlich ist es kein Spiel. Es ist mehr als das. Ich zerdrücke ein kleines Insekt auf dem Bildschirm. Es gibt nicht mal einen Fleck.
Welchen Fleck wird meine Leiche hinterlassen?

L. habe ich erzählt, dass ich nicht einen Traumtod habe, sondern weiß, wie ich sterben werde. In Ungedanken vor einen Laster werde ich rennen, und er wird mich mitwegreissen, mit voller Geschwindigkeit. Und meine Rache an diese Welt wird sein, dass irgendein armer Teufel blutverschmierte Dreads und Gehirnmasse aus dem Kühlergrill des Lasters kratzen muss.

Du siehst dich selbst vor den Laster rennen, Musik hörend und nichts ahnend.
Ich brauche wirklich wieder ein Einschlafgespräch mit L. Und wenn es nur um Eier geht.
Ein Schluck purer Rum. Das ist es, was du jetzt nötiger hast als alles andere.
Wärme in der Kälte der Einsamkeit.

Was nützt es jetzt noch? Schreibst du, um dich dabei betrinken zu können oder betrinkst du dich, um schreiben zu können? Und was von beidem tust du, um schlafen zu können?
Es ist fadenscheinig. Fadenscheinig, meint der Herr B.

Ich versuche alles zu erklären
und verliere mich in Details.
Ich sitze am unteren Ende des Brunnens und sehe kein Licht am Ende des Tunnels. Was ist das für eine merkwürdige Metapher? Du willst wieder in dein Bett, aber nicht, ohne alles erklärt zu haben, ohne in den Spiegel, was denkst du, hinter den Spiegel gesehen zu haben. Du weißt, wie du sterben wirst. Was kann der Zeitpunkt für eine schlimmere Information sein?

Schmetterling und Hund. Sind das nicht Sternzeichen? Ein Schmetterling zählt vielleicht als Drache, dann sind es chinesische. Vielleicht passt es sogar – obwohl, wohl kaum. Wohl kaum. Die Sterne sind entlegen.
Als würde sonst nichts mehr Sinn geben als dieses Philharmonische Orchester in meinem Kopf, zu dem beständig Feuerwerk abgeschossen wurde, im Sekundentakt, jede einzelne Note dieses wunderbar intimen Konzertes illustrierend. Damals in Köln. Es gibt dort sicher auch ein Pendel. Es war da.

Jene verhängnissvolle Nacht, als die Möwen das Meer näher brachten als ich wollte.
Es sind immer Lagerfeuer. Und du erwachst immer noch besoffen. Dies wird sich nie ändern.
Heute gibt es kein Feuer, nur das kalte Leuchten des Monitors in der absoluten Dunkelheit. Die Welt besteht aus einer dünnen Schicht flüssigkeitskristalle. Aus sonst nichts.

Ein Hund schlägt den Schmetterling, aber was ist mit den Sternen? Sind da Sterne über dem Schmetterling.
Und du würdest es hinbekommen, sie zu fragen, ob sie irgenetwas mit Sternen zu tun hätte. Noch bevor dir selbst diese teufliche Analogie aufallen würde, die dich schon seit immer begleitet. Der Drache und die Sterne.

Und es erschien ein anderes Zeichen am Himmel, und siehe, ein großer, roter Drache, der hatte sieben Häupter und zehn Hörner und auf seinen Häuptern sieben Kronen, und sein Schwanz fegte aden dritten Teil der Sterne des Himmels hinweg und warf sie auf die Erde.

Dies verfolgt sich seit Ewigkeiten und in Ewigkeit. Du wirst ewig leben und solltest mit dem Rauchen anfangen. Wie soll so ein Schicksal sonst zu ertragen sein.

But why isn't all the rum gone yet?

Hilft mir doch jemand. A., L., wo seid ihr? Wo seid ihr, meine Musen, mich zu trösten und mir zu sagen, dass sich alles wieder richten wird? Wo seid ihr, Musen, mir im Traum zu erscheinen und mich zu beschützen?
Bei den Sternen seid ihr, im Sternbild des großen Wagens – oder doch im Kreuz des Südens? Ich will neben euch liegen. Nichts sonst tun. Nur neben euch liegen, mit der Gewissheit, dass ihr da seid und dann einschlafen.
Endlich schlafen. (In einem gottlosen Moment)

But why isn't all the rum gone yet?

Du hörst das Geräusch des Mobilfunkes in der Box deiner Stereoanlage. Aber da kommt nichts, keine merkwürdige Botschaft, kein Anruf in schwärzester Nacht. Du wirst niemals wieder schlafen können.

I can't get no sleep. So wie es das Schicksal eines Unsterblichen ist. (denn SIE wissen nicht, was sie verpassen…)

bring me that horizon!

Hab ich euch eigentlich schon erzählt, dass ich wieder einmal auf dem Abenteuerspielplatz in E. arbeite?
Diesmal nicht wie das letzte Mal im Bereich „Feuer“, sondern im Bastelberreich.
Ach, und ehe ich es vergesse. Dieses Jahr ist mein absolutes Lieblingsthema. Ich meine, ich habe wirklich eine starke Bindung zu dem Thema. Emotional und auch … historisch gesehen.
Piraten

Ich mein hey, das passt doch, oder?
Ich hab Dreads und ein Kopftuch. Ich mag Rum und in meinem tiefstern inneren… well, die Rolle passt einfach.
Now, bring me that Horizon!

For the Record: Manchmal fühlen sich meine Gedanken wie eine schlechte Fotolovestory an. Genau so, mit den Sprechblasen, den Erklärungen aus dem „Off“ und vor allem overactedten Gesichtszügen.

Des toten Mannes Kiste

und ne Buddel voll Rum, hoho. Nein, dies ist noch kein Film-Verriss. Noch nicht.
Dies ist der Veriss des Trailers.(unten auf der Seite)

Also, da sehen wir im Trailer also folgendes: Piratenflagge, Captain Jack und jede Menge Mutanten. Mutanten, die wohl das Sklettbalett in der Geisterbahn von Disneyland die Geisterpiraten ersetzen sollen. Es gibt den bösen Mutanten-Kapitän, eine Mixtur aus Mister Krabs, dem Phantom der Oper und einem Oktopus. Vorallem aus einem Oktopus. Dann gibt es noch Mr. Hammerhaikopf (der ist wohl verwandt mit Freddy!), einen Ent, und weiteren Mutanten die aussehen wie nunja, wie Monster, die aus dem Wasser kommen.
Dann sehen wir eine Priesterin von irgendeiner Karibikinsel wo man alles sehr hübsch beleuchtet hat. Sie hat ebenfalls Dreads. Jack hat nicht nur Dreads, sondern auch einen Kompass. Schön.

Und er wird von Lissy mit „Captain Sparrow“ angesprochen. Scheint ihm zu gefallen. Der macht sie dann an, während wir zwischendurch mal sehen, wie man als Frau eines Elben Orks Mutantenpiraten abschlachtet. Dann einige dramatische Herunterfall-, Explosions und Hinüberschwingszenen, wie sie sich immer gut in einem Trailer machen. Man sucht nach der Kiste. Und irgendwer lebendiges scheint die Kiste auch gefunden zu haben. Was sich drin verbirgt, zeigt der Trailer nicht.

Dafür aber ein wunderbar trashiges das Mutantenschiff der Mutantenpiraten. Das nicht nur volle Breitseite auf die Black Pearl abfeuern kann, sondern auch mit riesigen Mutantenkrakenarmen angreifen kann. Dazwischen sehen wir wilde Fechtkämpfe auf sich rollenden Rädern, sowie Jack, der ein Gewehr abfeuert, Orlando, wie er gut aussieht, Jack, wie er gegrillt wird, dann wieder die Black Pearl (ist sie es?) die von Mutantenkrankenarmen zerstört wird, je, die volle Breitseite an dem, was der Film uns bieten wird.

Der Trailer endet mit den Worten „Captain Jack is back“. Da muss ich an zwei Dinge denken: Dies hier und das.

Comme hat Recht. „Wir brauchen tatsächlich ganz, ganz dringend Pirates“
Wie ich mich freue.

Selbst in der Nacht wird es nicht kühler hier. Für heute Abend haben sie uns ein Gewitter versprochen. Das wird wohl über deutschem Territorium abgeregnet sein und als klägliche Schäfchenwolke über E ziehen. Der Himmel hat, und heute will ich mich mal nicht darüber beklagen, denn in der Nacht ist das nun mal so, nur eine einzige Farbe.
Irgendwo in Bayern soll es in den letzten Tagen Bodenfrost gegeben haben.
„Ha!“, denkt Fire, „Bodenfrost! Hier soll es mal ein wenig abkühlen. Ein wenig Regen wär nett. Sonst regnet es doch auch die ganze Zeit.“

Ansonsten muss Fire morgen mal wieder nach dann doch relativ langer Zeit (es scheinen 2 Wochen Ferien schon fast rum zu sein, aber ich habe bisher genung getan, finde ich.) früher aufstehen und hofft inständig, dass er das schaffen wird. In Fires Zimmer fliegt ein dicker, schöner Nachtfalter um die Lampe. Wohl wegen des offenen Fensters. Fire fürchtet keine Mücken. Mücken scheinen nicht bis unters Dach zu kommen und wenn doch, dann saugen sie Fires Blut nicht.
Die Motten tun auch niemanden was, aber ich hoffe, der dicke Kollege findet den Weg nach draussen wieder. So ein Schlafzimmer ist nicht wirklich ein Ort für Nachtfalter.

Fire sitzt in dieser viel zu warmen Nacht schwitzend vor dem Computer, hört laute Krachmusik und bastelt Homepages.
Ich habe aufgehört, zu zählen.

Verpasste Chance

Tja liebe Luxemburger, jetzt habt ihr eure Chance doch glatt verpasst.
Ihr hattet gestern einen sportlichen Sieg, und ich spreche nicht vom Sandvolleyball, sondern von Fränk Schleck, der eine Etappe in der Tour de France gewonnen hat. Und dann auch noch, so sagte man mir, nicht irgendeine.
Und wo wart ihr, Luxemburger? Wo waren eure teueren Autos und eure Fahnen? Jetzt hattet ihr eure Chance, hupend zu feieren. Und was tut ihr?
Nichts.
Manchmal scheint es wirklich so, als müsse euch jemand freigeben und euch sagen, dass man jetzt feiern soll, damit ihr es tut.

Sandvolleyball

Ich bin heute ziellos zu einem Volleyballspiel gehetzt und habe mich fast die ganze Zeit über mitnehmen lassen. Von 3 verschiedenen Personen und von einer mehr als nur ein einziges Mal.
Das Volleyballspiel war aber lustig. Eigentlich war es ja Beachvolleyball. Also, sofern man ein Volleyballspiel auf Sand Beachvolleyballspiel nennen kann, denn in Luxemburg gibt es aufgrund des mangelnden Meeres logischerweise keinen Strand. Aber Sandvolleyball ist ein wenig merkwürdig als Wort.

Fire kann überhaupt nicht Volleyball spielen, tut dies aber mit großem Enthusiasmus, was einiges ausgleicht. Die meisten meiner „Antösse“ haben das Ziel erreicht, aber das mit dem Steuern ist eine Sache, die ich nicht so ganz drauf habe. Insofern war es gut, dass das gegnerische Team das nicht wirklich bemerkt hat.

Das Beachvolleyballfeld befand sich tief unten im Süden des Landes. Ich will immer „sonniger Süden“ oder „sozialistischer Süden“ schreiben, bin mir aber nie so wirklich sicher, ob das so zutrifft. Sonnig war es jedenfalls im Süden, und eine Mannschaft musste gegen die Sonne spielen, was weniger vorteilhaft war. Jedenfalls, solange man die Mannschaft war, die gegen die Sonne spielen musste. Aber sonnig war es ja auch im Norden des Landes, und wenn ich schrüb „sonniger Süden“, klingt das ein wenig so, als wäre nur der Süden sonnig. Sollte ich also „der ebenfalls sonnige Süden“ schreiben?
Vielleicht sollte man die Beachvolleyballspiele das nächste Mal einfach während der Nacht ansetzten – das würde solche Probleme vermeiden.

Ansonsten hat sich Fire teils selbst zum Essen eingeladen, teils wurde er eingeladen. Geschmeckt hat es jedenfalls. Nicht sicher ist Fire, ob er eine gewisse „Einladung“ nicht doch hätte befolgen sollen, aber eigentlich hatten wir ja gesagt, wie würden diese „was wäre wenn“-Spielchen lassen.

Manchmal, so hat Fire heute ebenfalls festgestellt, muss man sich wirklich zusammenreissen, wenn Leute von peinlichen Geburstagsgeschenken, leider auch noch inmitten des Familenkreies berichten, nicht zu fragen: „Hast du es je benutzt?
Ausserdem gestern im Fernsehen von einem chinesischen Arzt gelernt, was schröpfen ist (wie soll das mit einer Leber gehen?) und dass es falsch ist, bei Erkältung eine „kalte“ Frucht wie Zitrone oder Orange zu essen. Chilli wär besser.
Der besagte Arzt hat alllerdings auch merkwürdige Fische als Potenzmittel gekocht. Was Fire dann wieder zu denken gab.

By Any Means Necessary

Du sitzt nervös, ein wenig vielleicht im Takt der viel zu lauten Musik, die viele Menschen wohl als Krach abtuen würden, da das Zusammenspiel von Hardrock, Techno und vielen Soundeffekten aus frühen Videospielen wahrscheinlich für die meisten nicht sehr harmonisch klingen – allerdings muss man auch diese Kunstform als solche betrachten und kann sie ebenfalls als solche schätzen, vor dem PC und denkst dir, du solltest mal wieder ein Brot backen.

Brot backen hat etwas alchemistisches, quasi ein mystischer Prozess, der auf keinen Fall von einer Brotbackmaschine übernommen werden sollte. Das ist wie ein Raumerfrischungsspray als Ersatz für ein Räucherstäbchen. Wie ein Tarrot-Programm. Anderseits hat Brotbacken soviel mit Magie zu tun wie die simple Nahrungsbeschaffung in einem grell ausgeleuchteten Supermarkt, in der schlechte Hintergrundmusik dudelt. Nämlich überhaupt nichts.