Moment poetique

Wieder einmal ein leerer Himmel, diesmal jedoch bloss ein helles Blau, dem man ansieht, dass es sich in nicht allzu langer Zeit in ein Schwarz verwandeln wird. Ein blasser Abendhimmel, der so unendlich scheint, dass es dir fast die Augen aus den Höhlen reisst, wenn du ihn erfassten willst.
Du liegst auf dem frisch gemähten Gras, das ein weiches Bett bildet. Und deine Gedanken scheifen ab, als müsstest du mit ihnen die fehlenden Wolken kompensieren, indem du sie auf Reisen schickst.

In der Errinerung ist für den Moment ein schwarzer Fleck, als hättest du geschlafen, ohne es zu bemerken. Ein Schrei weckt dich aus deiner Versteinerung. Und der Moment ist weg. Das einzige was bleibt, ist eine blasse Errrinerung, wie im Nebel, an einen wahrhaft poetischen Moment.

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