Sandvolleyball

Ich bin heute ziellos zu einem Volleyballspiel gehetzt und habe mich fast die ganze Zeit über mitnehmen lassen. Von 3 verschiedenen Personen und von einer mehr als nur ein einziges Mal.
Das Volleyballspiel war aber lustig. Eigentlich war es ja Beachvolleyball. Also, sofern man ein Volleyballspiel auf Sand Beachvolleyballspiel nennen kann, denn in Luxemburg gibt es aufgrund des mangelnden Meeres logischerweise keinen Strand. Aber Sandvolleyball ist ein wenig merkwürdig als Wort.

Fire kann überhaupt nicht Volleyball spielen, tut dies aber mit großem Enthusiasmus, was einiges ausgleicht. Die meisten meiner „Antösse“ haben das Ziel erreicht, aber das mit dem Steuern ist eine Sache, die ich nicht so ganz drauf habe. Insofern war es gut, dass das gegnerische Team das nicht wirklich bemerkt hat.

Das Beachvolleyballfeld befand sich tief unten im Süden des Landes. Ich will immer „sonniger Süden“ oder „sozialistischer Süden“ schreiben, bin mir aber nie so wirklich sicher, ob das so zutrifft. Sonnig war es jedenfalls im Süden, und eine Mannschaft musste gegen die Sonne spielen, was weniger vorteilhaft war. Jedenfalls, solange man die Mannschaft war, die gegen die Sonne spielen musste. Aber sonnig war es ja auch im Norden des Landes, und wenn ich schrüb „sonniger Süden“, klingt das ein wenig so, als wäre nur der Süden sonnig. Sollte ich also „der ebenfalls sonnige Süden“ schreiben?
Vielleicht sollte man die Beachvolleyballspiele das nächste Mal einfach während der Nacht ansetzten – das würde solche Probleme vermeiden.

Ansonsten hat sich Fire teils selbst zum Essen eingeladen, teils wurde er eingeladen. Geschmeckt hat es jedenfalls. Nicht sicher ist Fire, ob er eine gewisse „Einladung“ nicht doch hätte befolgen sollen, aber eigentlich hatten wir ja gesagt, wie würden diese „was wäre wenn“-Spielchen lassen.

Manchmal, so hat Fire heute ebenfalls festgestellt, muss man sich wirklich zusammenreissen, wenn Leute von peinlichen Geburstagsgeschenken, leider auch noch inmitten des Familenkreies berichten, nicht zu fragen: „Hast du es je benutzt?
Ausserdem gestern im Fernsehen von einem chinesischen Arzt gelernt, was schröpfen ist (wie soll das mit einer Leber gehen?) und dass es falsch ist, bei Erkältung eine „kalte“ Frucht wie Zitrone oder Orange zu essen. Chilli wär besser.
Der besagte Arzt hat alllerdings auch merkwürdige Fische als Potenzmittel gekocht. Was Fire dann wieder zu denken gab.

2 Kommentare “Sandvolleyball

  1. und wie hast du den Sand im Volley überhaupt gefunden, durch Eingebung aus der Bucht des Meeres :)

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