Omen?

Sind die neuerlichen Ereignisse mich und den öffentlichen Transport betreffend, ein Omen für mich, mich endlich dem Indivualverkehr zu widmen? (Und dieses rosa Stück Papier zu erwerben.)

1. Habe ich am Donnerstag den letzten Zug nach Hause verpasst. Der fährt auch schon 10 vor Mitternacht. Jedenfalls bin ich heimgefahren worden, glücklicherweise, aber was hätte ich getan, wäre ich alleine gewesen?

2. Habe ich heute eine unmögliche Verwechselung begangen und habe von allen möglichen Bussen jenen genommen, der am weitesten in die Pampa gefahren ist. Obwohl ich eigentlich nur 700 – 900 Meter weiter weg wollte.

3. Davor habe ich Angst. Wahrscheinlich nehme ich den letzten Bus in die Pampa, steige an einem Friedhof aus oder lande in einem quecksilberverseuchten ehemaligen Industriegebiet im Niemandsland zwischen Luxemburg und Frankreich.
Ist das ein Zeichen?

3 Kommentare “Omen?

  1. Ach, nur so. Es gibt ja eigentlich keine Gründe für den öffentlichen Transport. Ist ja nicht so, als ob er billiger, ungefährlicher, gesünder, ökologischer, ökonomischer und oft auch zeitsparender ist als der Individualverkehr. Und man kann ja während des Autofahrens genauso viele produktive Dinge tun wie im Bus oder Zug.
    Ich bin schon ein Idiot, was?

  2. Warum sträubst du dich vor dem "Individualverkehr"? ;)
    Kannst ja weiterhin den öffentlichen Transport benutzen, aber mit dem Lappen bist du flexibler :D

  3. Du könnstest ja n Führerschein machen, und dann Autos an alle strategisch günstigen Stellen mitten in der Pampa stellen, um auch immer wieder nach Hause zu kommen. Natürlich fahren Busse auch wenn sie von A nach B fahren unweigerlich irgendwann nach A zurück (jedenfalls bei uns ist es so, und A ist der Hauptbahnhof, aber is ja nich so wichtig), aber es ist viel bequemer überall ein Auto zu wissen, mit dem man heimwärts fahren kann. Was schreib ich eigentlich wieder für scheiße? Aber für deine soziale Stellung wäre ein Führerschein jedenfalls sinnvoll, weil mein Bruder weigert sich seit 10 Jahren einen Führerschein zu machen, und deshalb hassen ihn fast alle meine Verwandten, weil er immer zu irgendwelchen Busfahrzeiten weg muss, oder sich fahren lässt. Aber ich mag ihn trotzdem!! Und meine Verwandten hassen sowieso alles, was nicht konservativ ist. Dass sie eine dreadgelockte, anarch(istisch)e Vegetarierin in der Familie haben, ist auch irgendwie ein Schock für die gewesen… Aber ich bin egoistisch, egal was ih sage, am Schlus rede ich dann doch wieder über mich… Und selbst wenn das Thema 'Führerschein' heißt, ich finde immer wieder eine (mehr oder weniger) gute Überleitung zu meinem Lieblingsthema. Ich glaub, ich sollte mal mit diesem Kommenta aufhören, da er eh keinen Sinn ergibt.

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