Manchmal ist es besser, keine Titel zu benutzen Oder: “Sie hätten mir wieder die Reste mit nach Hause gegeben, weil wir zu 7 sind!”

Und ohne dir einen Titel überlegen zu können, wünscht du dir ein Lied, dass die festgewordene Stille, die Schwere der Luft in diesem Raum, der Effekt, als habe sich alles geschärft, als wäre dein gesamtes Blickfeld fokusiert und alle Kanten im Universum rasiermesserscharf, die gefühlte Kälte des Raumes, die doch nicht eisig wirkt, und im Kontrast dazu die Temperatur des Tees beschreiben kann.
Du wünschst dir Musik, die alles das beschreiben kann, was eigentlich still ist und dennoch laut in deinem Kopf schreit. Und du wünschst dir einen Moment, in dem du nicht denken musst. Schlaf ist keine Lösung, Schlaf ist Kontrollverlust. Es ist immer noch besser wach zu bleiben und von den Klängen der Nacht verrückt zu werden als diese Momente zu verschlafen.

Du sagst dir auch in Momenten, in denen es dir dreckig geht, in denen alles stinkt und du am liebsten eine Bombe zünden würdest, dass du gerade diese Augenblicke auch im vollen Zuge geniessen musst. Auch der größte Schmerz musst du geniessen, ihn vollends erleben, um nicht abzustumpfen für die Wunder. Lebe jeden Moment und grüße die Saat, die da in Hoffnung auf bessere Zeiten gesäht wurde.

Die Woche hat dich wieder. Als wäre das Wochenende nur ein Traum gewesen, schnelllebig und Und du schickst dich an, eine deprimierende Geschichte über diese Provinz zu schreiben, in der du haust.

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