_

Freie Grafiken und freie Sounds

Zwei Projekte, die mir schon des öfteren weiter geholfen haben:

Open Clip Art Library
Freie Cliparts. Meistens Immer im Vektorformat, und oft sind die Bilder einfach nur erstaunlich.
Rockt einfach nur.
V-Guitar

Und wenn wir schon beim Thema „rocken“ sind:

The Freesound Project
Freie Audiosamples. Meist in gänigen Formaten und sehr oft von sehr hoher Qualität. Da ich öfters Jingles zusammenbastle, hat mir diese Seite schon oft geholfen. Und ist einfacherer als der Griff in das Soundarchiv auf CDs, das eher auf Filme angepasst ist.
A propos Filme: Eine Datei aus dem Freesound Project wurde in dem Film „The Childern of Men“ benutzt.

Das reale Leben

Thorben heute gesehen. Je nun, ich denke mir jedenfalls, dass er es war, immerhin kann ich die Person, die mir da einen guten Tag gewünscht hat, nicht anders einordnen. Korrekt sollte der Satz also sein „Ich glaube, Thorben heute gesehen zu haben.“. Der erste Satz ist trotzdem sehr viel cooler. Nicht in Begleitung, übrigens. Also Thorben, von dem ich nicht wirklich weiß, ob er es war, oder nicht, nicht ich. Oder ich habe die Begleitung nicht wahrgenommen.
Gestern habe ich eine Band angesagt, deren Sänger Thorben ein wenig ähnelte. Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal bloggen würde. Jedenfalls die Sänger-Geschichte nicht, denn von meiner Begegnung wollte ich sofort nach dieser bloggen.
Ich vermute mal, dass der junge Mann seinen Spaß hatte, kam er doch von einem Platz, an dem er sehr viele Freunde haben muss. Ich meine damit „de Petz“, der überregional bekannte Punktreff für Schlechtwetter und Niedrig- bis Mitteltemperaturen.

Ich habe mir gerade das RTL-Feature über Blogdelux nochmal angesehen, ohne jedoch feststellen zu können, ob ich mit meiner Vermutung richtig liege oder nicht. Das ist ein sehr merkwürdiges Gefühl. Wer mehr darüber erfahren will, darf sich gerne nochmal Angscht a Schrecken op der Sich nom Rastamann anhören.

Might As Well Be On Mars

Von Google Moon hatte ich ja schon mal geschrieben, und heute hab ich zufällig gesehen, dass man mit der Google-Earth-Engine auch den Mars erforschen kann. Google Mars nennt sich das logischerweise, und ich finde das ziemlich interessant. Vor allem, da es 3 Darstellungsmodi gibt, die teilweise auch farbige Darstellung zulassen. Und was für Schrott wir Menschen auf unserem Nachbarn schon so deposiert haben, kann man sich auch ansehen. Die Darstellung der Bilder reicht leider nicht, um die Objekte zu erkennen.

Podcast: Angscht a Schrecken irgendwou an der Brousse

Vielleicht mag man sich die Frage stellen, wie man in meiner Situation überhaupt noch an etwas wie „Angscht a Schrecken“ denken kann. Es geht überhaupt nicht anders. Ich muss mich irgendwie ablenken, und Radio ist für mich generell die beste Ablenkung die ich mir vorstellen kann. Und auch wenn ich nach zweiwöchiger Abstinez ein wenig Angst habe, mich heute nachmittag wieder hinter das Mischpult zu setzen, so denke ich trotzdem, dass das gut tun wird.

Angscht a Schrecken irgendwou an der Brousse (mp3, 5,53 MB)

Angscht a Schrecken kann man heute Nachmittag zwischen 16 und 17 Uhr in der „Vollversion“ auf Radio ARA hören.
Der integrale Text, auf den ich während des Sprechens immer ein wenig interpretiere, findet sich wie gehabt unter „Mehr!“
Weiterlesen

Hey Corinne,

Ich fand bisher, dass Briefe an tote Menschen immer irgendwie kitschig oder pathetisch wirken und doch „nichts ändern“ würden. Aber seit du tot bist, habe ich das Bedürfnis, dir einen Brief zu schreiben. Vor allem, weil ich mich nicht von dir verabschieden konnte und ich das aber unbedingt tun will. Und wenn Pathos in irgendeiner Situation angebracht ist, dann im Angesicht des Todes.

Ich kann immer noch nicht wirklich glauben, dass du wirklich tot bist und ich dich dementsprechend nie wieder sehen werde. Ich sehe mir Fotos von dir an und denke „Du hast Corinne schon lange nicht mehr gesehen“ und dann schlägt mir die Gewissheit mit der Hand ins Gesicht und ich weiß wieder, dass wir uns nicht wieder treffen werden. Wie das letzte Mal, wo wir miteinander geredet haben, an diesem Mittwoch, fast eine Woche vor deinem Tod, am Bahnhof in E. Ich denke zu wissen, dass wir uns beide mehr als gefreut haben, uns zu sehen. Und es war nach langer Zeit mal wieder ein „normales“ Gespräch. Es sollte aber dann auch das letzte bleiben.

Und das ist, glaube ich, das schlimmste an deinem Tod; ich konnte mich nie bei dir entschuldigen dafür, dass ich in der letzten Zeit manchmal neidisch war und mich nicht mehr so oft gemeldet habe wie sonst. Wir hatten uns ne Menge vorgenommen und es nicht geschafft, es zu realisieren. Wir wollten uns absichtlich betrinken, schon in den Weihnachtsferien. Ich wollte dir eine CD brennen mit der Revolution Void, die Musik, die dir so gut gefallen hat, als du bei mir warst, um mit mir am Praktikumsbericht zu arbeiten. Es war schon schwierig genug, dieses Jahr ohne dich im Praktikum zu sein, nicht neben dir sitzen zu können und sich nicht jeden Tag über unsere Beziehung- und Nichtbeziehungskisten unterhalten zu können. Aber wie soll es ganz ohne dich gehen? Ich wage zu behaupten, dass du für einige Zeit meine beste Freundin warst.
Und jetzt bist du einfach nicht mehr da.

Der schlimmste Moment war der, als ich vor deinem Grab stand und mich umdrehte, um zu gehen. In dem Moment drehte sich mein Magen ebenfalls um. Und ich wusste, dass dies der endgültige Abschied war. Ich wusste, dass dieses Umdrehen hieß, dass ich weitergehen müsste und du liegenbleiben würdest.

Ich erinnere mich an so viele schöne Momente. Jeden Donnerstag nach der TP Pizza essen. Überhaupt, Pizza essen. Wann waren wir damals im Pizza Hut und haben uns eine viel zu große Pizza bestellt? Gemeinsam in der TP frieren, Holz spalten, Bäume wertästen. Zettelchen schreiben. Du hast mal gesagt, ich wäre der einzige Junge, mit dem du über den Arsch eines anderen Jungen reden könntest. Du warst aber auch das einzige Mädchen, das mich nach dem Arsch eines anderen Jungen gefragt hat.

Ich möchte noch so viel mehr schreiben, aber mir fehlen im Moment einfach die Worte. Ich fühle mich leer, wütend und traurig im Angesicht von deinem und Bens Tod. Es fällt mir schwer, zu glauben, dass du nicht mehr da bist, obwohl ich es weiß.

Ich habe an dem Samstag vor deinem Begräbniss einen Baum gefällt. Der war für dich. Und es ist noch kein Baum so schön gefallen.

Irgendjemand hat mal gesagt, dass man erst dann wirklich tot ist, wenn niemand mehr an einen denkt. Ich kann es nicht versprechen, aber ich werde versuchen, dich nie zu vergessen.
Und hey, Corinne, danke. Danke für all die tollen Gespräche, für das gemeinsame Gekicher, dafür, dass du da warst, dafür, dass ich für dich da sein durfte.
Mir fällt keine Abschiedsformel ein, die irgendwie angemessen wäre, deshalb einfach nur: Äddi!

Corinne ist am 13. März 2007 bei einem Autounfall gestorben. Sie saß auf dem Rücksitz.

Myspace und die Fehlermeldungen

Eben gabs bei myspace diese lustige Fehlermeldung:

The function that you are currently trying to use is disabled and will be back shortly.
We are making some minor changes to this section, please bear with us until we can get this back online.
Please do NOT email me about this. Just wait it out. 3/25/2007
-Tom

Problem: Die Funktion, die ich benutzen wollte, war der Log-In Vorgang.

Umstellung

Ich fühle mich gerade ein wenig, als sei ich am Freitag nicht aus der französischen „brusse“ zurückgekommen, sondern aus einem tropischen Land mit anderer Zeitzone. Als ich heute morgen erwacht bin, war es exakt 10 Uhr. So fühlte sich auch mein Körper an und alles schien in Ordnung zu sein. Ein Blick auf die Computeruhr liess den Schrecken der Zeitumstellung dann doch erahnen.
Und jetzt ist es ungewohnt kalt, obwohl es in Frankreich alles andere als warm war. Vor allem da die Unterkunft nicht unbedingt gut geheizt war und mein Zimmergenosse meinte, Dauerlüften wäre eine gute Idee. Der Unterschied ist jedoch der: Ich bin da mit 4-5 Lagen (3 T-Shirts und zwei Pullis) herumgelaufen, heute habe ich gerade bloss ein Tshirt an. Und das mit der globalen Erwärmung ist dann doch noch nicht so weit fortgeschritten. Aber da Kapuztenpullover eh rocken (falls jemand ein Geschenk für mich sucht, immer her damit!), werde ich das Problem dementsprechend lösen. Und eine Tasse ungesüßten, grünen Tee trinken, denn danach gelüstet es mir.