2 Kreuze

Zwei Begräbnisse innerhalb einer Woche. Und obwohl es sehr angenehm war, weit weg von alledem gewesen z sein, bleibt vor allem ein Schamgefühl, nicht traurig genung gewesen zu sein und das dumpfe Gefühl, an den vielen Falschmeldungen über den Tod abgestumpft zu sein und letzendlich nur noch gedacht zu haben „Ist es es jetzt soweit.“
Ablenkung mag gut sein, aber im Unterbewusstsein bleibt ein schlechtes Gewissen. Ich bin nicht alleine, und auch wenn mich diese Postings gerade wieder in die hässliche Realität zurückgeholt haben, so tut es dennoch „gut“, diese Dinge zu lesen.

Das ganze frisst uns alle von Innen auf. Diese Dinge sind so unfassbar, dass ich immer noch nicht daran glaube.
Und ich schaffe es nicht einmal, zu weinen.

3 Kommentare “2 Kreuze

  1. deet mer leed, dass ech dech an d'realitéit zréck versaat hun. Heinsdo schéngt et besser ze sin wann een d'Aan virun der batterer Wourecht zouhält. Mee daat géing iergendwann schlecht ausgoen, woen ech ze behaapten… Ech gleewen och nach ëmmer net waat geschitt as, mee am moment sin ech sou traureg dass ech mol net méi kraische kann… Und nein, du bist nicht allein.

  2. Et waar besser, geschter an d'Realiteit zereck ze kommen, wéi haut. Well haut ged nach schlemm genuch.
    An dem Senn: Merci!

  3. Recht hues de… Haut war wierklech schlëmm genuch… Ech mengen daat war den trauregsten Daag a mengem ganze Liewen bis elo an net nëmmen main…

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