Rock um Knuedler

Nein, ich bin nicht tot. Ich war nur sehr beschäftigt, was sich mit den Ferien jetzt ein wenig besseren wird (haha!)
Hier mein Posting über den »Rock um Knuedler«, das hier zuerst veröffentlich wurde:

Luxemburg war diese Woche das Land der Festivals. Nachdem die staatliche Rockhal am Donnerstag und Freitag das Unmögliche möglich gemacht hat und ein Open-Air in eine Halle verlegt hat, war es heute Sonntag dann am dem fast schon traditionellen Rock um Knuedler, das zwischendurch auch mal den Namen eines Mobilfunksponsors trug. Und letztes Jahr relativ viel HipHop bot. Auf jedenfall hat man sich dieses Jahr auf die Wurzeln besonnen und wieder einmal ein rockigeres EintagesOpenairfestival veranstaltet. Organisiert hat das übrigens das Luxembourg City Tourist Office. Da könnte man fast das Gefühl bekommen, es würden hierzulande nur vom Staat aus Konzerte organisiert werden. Dem ist nicht so. Jedenfalls waren ganze 16 Bands auf 3 Bühnen zu sehen und zu hören.

Ich habe mir das nicht alles angsehen und bin auch nicht bis zum Schluss geblieben. Ich fand den Rock um Knuedler immer deshalb schon nett, weil man einen netten Sonntag erleben konnte, wenig Stress mit An- und Abfahrt hatte und das alles auch noch für lau. Die Location ist auch nett: Der Knuedler, ein großer freier Platz mitten in Luxemburg-Stadt, liegt vor dem Rathaus und gegenüber dem großherzoglichen Palast. Es gab auch immer schon eine große und eine kleine Bühne, wobei die große in den letzten Jahren hauptsächlich für ausländische, „große”Bands genutzt wurde. Diesmal gab es dann auch noch eine dritte Bühne, auf der gerockt wurde, die aber ein wenig abseits stand.

Das mit den vielen Bühnen ist auch schon ein kleines Problem. Eigentlich sind die Bands so programmiert, dass man kein Konzert verpassen müßte. Also immer abwechselnd eine Bühne besetzt ist und die andere schon für Soundcheck usw. benutzt werden kann. Leider ist es scheinbar nicht möglich, die Konzerte auch in wahrheit so zu koordinieren, dass man nicht schon die Hälfte des Konzerts verpasst hat, wenn man die 200 Meter von einer Bühne zur nächsten zurückgelegt hat.

Die erste Band, die ich ganz gesehen habe, war Torpid, die in denNeunzigern eine „In”-Band in gewissen Schulen waren. Heute fliegen sie zu Steve Albini ins Studio und mastern in der Abbey Road. So schön das alles klingen mag, so hässlich ist aber auch das Album-Cover. Auch wenn es mit der Ästhetik nicht so klappt, rocken können sie aber.

Etwas verloren sahen die Holy National Victims auf der großen Bühne aus. Der Sänger ist wie ein Irrer herumgesprungen, hat Purzelbäume geschlagen und ähnliche Kunststücke gemacht. Das luxemburgische Publikum wie immer starr, steif. Das ist so eine Eigenart in Luxemburg. Wenn man will, dass die Leute sich zur gitarrenbasierter Musik bewegen, muss man auf ein Metalkonzert in einem Keller eines Jugendclubs auf dem Dorf gehen. Ich fand den Sänger mit der Zeit ein wenig peinlich. Nicht nur seine Bewegungen, sondern auch die Dinge, die er zwischen den Liedern so erzählte. Vielleicht war das aber auch die Aufregung, immerhin spielt man nicht so oft auf so einer großen Bühne, die sehr leer aussah. Es gibt so Verstärker-Attrapen. Das wäre doch was fürs nächste Jahr!

Dann wieder auf der kleinen Bühne eine Band, die es geschafft hat, die Bühne und einen Verstärker in Brand zu setzen. Die haben Orange-Effektgeräte gespielt und französisch gesprochen. War das Mutiny on the Bounty? Hat mich nicht wirklich mitgerissen, war aber nett anzusehen.

Danach habe ich dann Hal Flavin gesehen, deren Name ich in einem Jingle einmal falsch ausgesprochen habe. Was relativ peinlich war, weil ich in diesem Jingle so ziemlich jeden Namen falsch ausgesprochen habe. Komischerweise kam ich trotzdem nachher umsonst rein. Die haben irgendetwas zwischen Elektro und Rock gespielt, was ich interessant fand. ich habe während dem Konzert aber auch relativ viele Flyer verteilt, so dass ich mich nicht wirklich auf die Musik konzentiert habe.

Während Uranami dem schwiergen Publikum, das viele jungen Emo-Leuten zum Anteil hatte, mit Ska und Ähnlichem dann doch ein wenig einheizte, saß ich irgendwo auf dem Boden und ließ mir Geschichten von dem Hallenfestival erzählen. So aus der Ferne klang die Band trotzdem ganz ok. Ska ist eigentlich gar nicht meine Sache, es macht mich nervös, aber ich habe mich gut unterhalten, was schon einiges wert ist.

Dann kam das, worauf die Emos gewartet hatten. Vor allem die Teenie-Mädels unter 16. Eternal Tanga Tango machen (auf) Emo. Selbst nennen sie das ganze „Pop-Hardcore”. Und so sieht es aus, so klingt es. Wie süßer Brei. Hübsche Jungs für die Mädels und mehr oder weniger laute Gitarren für die Jungs. Am Anfang des Konzerts habe ich die Gitarren noch relativ gut gehört, später wurden die vom Bass übertönt und schlußendlich kam nur noch Brei dabei raus. Der Gesang wurde recht treffend von einer Mutter eines Freundes beschrieben: Zuerst schreien sie, dann singen sie wie Mädels. Erinnerte mich an A.F.I, klang aber lange nicht so gut. Überhaupt hatte ich das Gefühl, Bands wie Eternal Tango schon hundertmal gehört zu haben. Nichts neues (eigenes?) eben.
Zu der Musik kann man stehen wie man will, ich mag es einfach nicht, aber andere Dinge sind dann doch schon so sehr Emo-Klischee, dass es eigentlich bloss noch peinlich war:
„Mein Piercing ist gebrochen! Hat jemand zufällig ein zweites dabei, ich brauch das dringend!”
Ich fand es auch nicht gerade cool, sich darüber zu beschweren, dass man auf der kleinen Bühne spielen „musste”. Ok, Eternal Tango mag populär sein, aber die Art, wie man sich ausdrückte, zeugte von einer Arroganz, die mir persönlich sehr unsympathisch ist. Andere Bands bedanken sich, dass sie die Gelegenheit haben, vor so einem großen Publikum spielen zu dürfen.

Danach war ich müde und hatte nicht mehr wirklich Lust auf Musik und habe den nächsten Zug nach Hause genommen.

20 Kommentare “Rock um Knuedler

  1. LuxGSM ist ein anderes Festival, nicht nur ein umbenanntes Rock um Knuedler. LuxGSM war dieses Jahr einfach gar nicht. Dafür hatten wir ja das LiveEarth Dings. Wobei das aber auch nur für Luxemburg zu LiveEarth gehörte, offiziell waren wir nämlich nicht dabei.

    Naja, so selten spielen HNV auch wieder nicht auf großen Bühnen. Da wäre zum Beispiel die Rockhal, um eine etwas größere Bühne zu nennen. :)

    Eternal Tango ach herrje… Ich habe bisher NUR negative Dinge von denen gehört.

    Bin ich froh, dass ich mich nur zwei Minuten dort aufgehalten habe. Und das auch nur, um mich mit Freundinnen zu treffen und sofort in's Fire & Ice abzuhauen. :)

  2. Da bass du lo den drëtten, dee seet Eternal Tango géifen Emo kléngen a mer si mol eng Kéier enger Meenung. Fir mech sinn et d'lëtzebuerger My Chemical Romance.

    Et dégoûtéiert mech, dass ET an hier Fans sech sou opféieren, wéi wann se déi bescht am Land wieren, an den internationalen Duerchbroch just eng Fro vun der Zäit wier. Ech soen et ëmmer rem gäer: déi bescht si Miaow Miaow, a vu dass keen den internationalen Duerchbroch packe wäert, son ech och net, dass sie déi eenzeg sinn, deenen ech et zoutrauen.

  3. Chris: Ech hätt lo Tokio Hotel gesoot, mee MCR ass och en gudden Verglach. Vun Miaow Miaow hun ech ze weineg heiren fir kennen ze soen daat se déi bescht sin. Mir hun eng Réih gudd Bands, an dorenner sin der jo och, déi net "wellen" international/bei engem Major landen, obwuehl se d'Gelegenheet well haaten.
    An wann en ob engem Festival an Daitschland zesummen mat Leit déi an den 80er mol "cool" waren spillt, huet en nach net vill gepackt.

    An ech hätt lo gehofft, et geifen Leit flammen kommen. ;-)

  4. Oh freck, wei erfreschend negativ erem. Vive den Optimismus a vive eng Band dei sech och ze verkaafen wees.

  5. Oh freck, wéi erfreschend voller Argumenter alt erem eng Keier. Vive eidel Worthülsen an vive Leit, déi sech och auszedrecken wessen.
    Nirwebai: Och Tokio Hotel an MCR wessen sech ze verkaafen, my dear.

  6. hum, mir as et amfong egal wéi eternal tango sech opféiren. Wann se domat succès hun (schéngen se och ze hun bei de jonke Leit) kënnen su vu mir aus domat weiderfueren. stoung um rock um knuedler an der eischter rei, bei hinnen, an no enger zait koum mer de folgende gedanken: posers…
    eigentlech sin et ganz sympathesch typen (also 3 vun hinnen schéngen immens fein ze sin, déi aaner 2 wees ech net), mee hier musek as einfach net mai fall. Ech preferéiren HNV.

  7. Genial dass sech sou vill Léit heizou äusseren;) Sin io selwer Musiker an spillen an enger Band dei den Mr. Fireball io schon des öfteren live gesin huet, Stéchwuert "Live Experience" an kléngen Boîten dei ausgesin wei en Scoutschalet…
    Meng Meenung well ech dann och emol lassgin an dat wei een et vun mer erwarden kann; schéin ausféierlech;)
    Natirlech get et zu Letzebuerg sou wei dat iweral op der Welt den Fall as ganz gud ROCK Bands. Mat gud mengen ech Bands dei live eppes bidden, oofgin an en GUDDEN Sound hun. Do as fir all Goût dobai, vun extrem brutalen Metal-Hardcore Acts bis hin zum Jazz an Blues.
    An den fréihen 90'er Joeren goufen et vill ROCK Bands dei einfach 70's inspired Rock'n'Roll gespillt hun, en mega fetten Sound haten an vill gespillt hun. Demols wuaren dei Concerten vun denen Bands och gudd besicht obwuel et demols nach keen Internet etc gouf. Mat den Joeren awer sin dei Bands gestuewenan et as mei an richtung Punk-Hardcore gangen.
    Wat hun mer den Moment dann sou? Zimlech alles just bal keng richteg ROCK Bands mei… Entwerder Bands versichen wei dei GROUSS ze sin, dh international Bands dei bei engem Major Label enner Vertrag sin, passen sech selwer an hir Musik hippen Trends un oder se wellen d'Welt nei erfannen… Beispill ETERNAL TANGO: sie beherrschen hir Instrumenter an machen eng art EMO-POP-HARDCORE deen zwar vlait net schlecht gespillt as mee genau esou kléngt wei honnerten vun Ami Bands, just bessen mei…. Sie wierken op mech net immens éierlech wat hir live Performancen ugeet dh. immens gestalt, gezwongen cool… Ausserdem hun sie baal emmer en zimlech dennen armseilegen live-Sound. FIREBALL do hues dat phantastesch beschriwen mat "BRÄI…." Mee bon, wat mecht Sie dann elo sou HIP? Verschiden Léit mengen dat wär well Sie um ELDORADIO laffen? Kloer jonk enner 18 jähreg Meedecher lauschteren den Sender an fannen dat flott. "Sou bessi méi haard mat sweeten Candy Refrain fir schéin matzesangen" an ausserdem gesin déi io sou léiiiiiiw aus… Wat as wann dei Meedecher an puer Joer keng hip-trendy Bandshirts mei wellen undoen? Oder hun se dann aner Bandshirts un wou se d'Logo respektiv den Numm cool fannen oder mengen mat dem Shirt waer een mei cool an giff dozou geheieren? Soîte, ech fannen E.T. einfach belanglos. Komm mer kucken wei et an 5 Joer as…
    Wat mer einfach fehlt sin gudd éierlech ROCKBANDS dei live eierlech eriwer kommen, haard opdréinen an eppes hun wat sie besonneg mecht… Well wat een oft mierkt wann een gréisser Rockbands gesait: dei hun oft en schéinen haarden Rocksound an spillen free & easy on stage! Bands dei einfach hiren Déngen duerchzéihen ouni sech zevill zouquatschen ze lossen.
    Stéchwuert Label: et goufen an gin LOCAL-ACTS dei ennert Vertrag waren resp. stin (Petrograd, Pronoian Made, Rome, Medeley Jukebox), zwar sin dat keng immens déck deals mee etas net naischt. Bands dei op den "groussen" Duerchbroch hinschaffen sin souwiesou Bands ouni Charakter well wann een mat den groussen Hënn well pissen goen muss een sech sou munches gefalen lossen, sech selwer an seng Musek unpassen an schéin braav follegen soss as et um nächsten.
    Ech perseinlech fannen et flott seng eegen Musek ze spillen dei engem gefällt, spass huet an net nemmen am Prouwsall oder an Studio'en eremhängt… Et soll een wessen wat een well, sain Sound kennen an kucken dat bescht draus ze machen. Et as live wou et zielt well genau do fallen bei mer sou munch Bands einfach duerch… Stéchwuert "Holy National Victims" dei op CD guer net esou iwel eriwer kommen awer live total ennergin, engersaits duerch hir gelungen performance, anerersaits duerch hiren dënnen onrockbaren Sound… Gudd AMps mussen HAARD gespillt gin soss kléngt dat dach alles nemmen no BRÄI;)

  8. De Probleem ass mengen ech emol net, dass d'Tangos méi Oprou provozéiren wéi se et wert sin, de Probleem ass dass sech een Trend ofzeechent, dee ganz a guer net gudd ass: lëtzebuerger Bands passen sech emmer méi un hier grouss kommerziell Virbilder un – ausgerechent um Ufank un engem Zäitalter an deem amerikanesch Bands ufänken vun deem ofzeloossen (cf. all déi Indie Labels, déi mettlerweil ronn 25% vum amerikanesche Marché stellen, podsafe lizenzéiert Musék, CC lizenzéiert Musék, etc). Wann een sech eemol déi (äußerst lächerlech) Ellie Awards ukuckt mierkt ee schnell, dass do ganz bewosst e puer Bands (ET, HNV) an d'Scheinwerferlucht gestallt gin well se sech gudd verkafen loossen a net well se originell Musék maachen. Effektiv, wéi gesäit et a 5 Joër aus, wann ee Land wou mer bis elo nach eng ganz Rei kreativ Bands hun/haten sech och alles un ee Standard upasst just fir puer CDen méi ze verkafen?

  9. ajo….

    @ thierry "Agebillten Idioten"

    kenne maer eis? …fir sou eppes ze behaapten! sos ass et awer ganz witzeg hei;)

  10. also ech fannen daat genial wann d'leit sou leiw saachen iwwert eis schreiwen Tom. ass jo emmer gudd wann een Haaptgespreichsthema ass ;)

    ah jo an Fireball: Gudd ausgedreckt.

    Bis geschwenn op deem neechsten ETERNAL TANGO concert.

    dave

  11. tom: Et hun net nemmen "Jungs" matdiskutéiert.
    Interessant, wéi verschidden Leit mat Kritik emginn. Et freet sech just wéi gesond daat ass.
    Hun iwregens nach eng CD vun ierch héi leien, wärt mir déi mol nach ranzeien an dann natirlech och meng Meenung soen.

  12. Nö, mengen dir kennt mech net. Ech hun awer vill Negatives héiren vu Leit déi iech kennen. Mee well ech net klaapen, nennen ech keng Nimm.

  13. oh freck thierry…daat do ass jo ganz groussen tennis! an ech duecht du häss weinstens e bessen eng drop, oder obmannst eng eegen meenung…souvill dozou, vleit gesait een sech jo eng keier am richtege liewen! …brauchs och net ze färten fir mat eis ze schwätzen.

    tom

  14. -gudd dass mir net sou iwerflächgeg sin wei dir all!!
    well sos..geingen mir jo och den ganzen daag op sou engem site hänken..am platz gudd musek ze machen. an kreativ ze sin…an vill spass ze hun..

    -verkaafen??hmm en gudden marketing brauch all BAND..sos bleift se an hierer GARAGE..
    wou menger mähnung no, och vill vun den leitt die hei sou hier comments lossen..na emma mat hierer band hänken!!

    also eierlech fannt da daat hei net en bessen armseileg!!!!
    ahjo wei solle ma dann mat kritik emgoen??kreischen??oda ons hoer raseiren??

    allez im out ..ech gin mech na en bessen verkaafen:)
    JOE T.C

  15. haaa jo na eppes…ech hun geblut!!well ech mat da guitar mein piercing raus geschloen hun…
    an meng nues war och gebrach!!!!an ech hun weida gespillt..dofir daat mam piercing!!
    fir dass mein lach net zouwiesst!!!an ech 30 euro verluer hät!!!
    well vielleicht am geigensatz zu airch hei!!!sin fir mech als museker 30 euro vill geld!!!

    ofgesin dovun hat ech ma um knei weigedoen!!!
    weida hun ech trotzdem gespillt, an probeiert mein bescht ze gin!!

    daat as ROCK N ROLL ….

    joe t.c

  16. Tom: Ech denken daat en sech och en Bild vun Leit maachen kann, ouni privat mat hinnen geschwaat ze hun. An virun allem wann déi Leit sech op eng Bühn stellen. Et gin Leit, denen traut en eng gewessen Menschenkentniss zou an et traut en dann denen hirer Urdeeler. Daat heescht awer net daat en keng eegen Meenung hudd.

    Daat waat dir héi virtuell vun ierch gudd ass iwregens genausou "real" wéi daat realt Liewen, an ech wärten déi Saachen och genausou. Ech hun iwregens keen Problem, déi Saachen och sou ze soen.

    Joe: Ech muss mech un sech net rechtfertegen, mee ech fannen et awer witzeg daats de vun Iwerflächlechkeet schwätz nodeems de den Artikel héi gelies hues an den Leit (mech matangebegraff) Saachen un den Kapp werfs.
    Ech denken och daat ech mech kreativ ausliewen, wann och net an der Musek.

    Verkaafen: Hängt dovunner oof, waat fir een Ziel en verfolegt, an virun allem vun der Art an Weis, wéi en et mescht. Den Thierry huet daat an sengem Kommentar ziemlech gudd beschriwen. Et ass mengen ech och virun allem déi gefillten Kenschtlechkeet, déi bei villen Leit (inklusive mir) op Kritik steißt.

    Waat genau fenns du dann armseileg? Wéi en mat Kritik emgoen soll? Daat misst en als Band un sech selwer wessen, mee wann en nemmen driwer laacht oder et armseileg fennt, ass daat menger Meenung no een Zeechen daat en net wirklech domadder emgoen kann an net bereed ass, sech selwer an Fro ze stellen, waat en (erem menger Meenung no) als Kenschtler awer misst kennen. Wann engem soss naischt wéi kraischen oder d'Hoer raseiren anfällt, kéint en jo mol iwerleen, driwer nozedenken an Argumenter ze brengen.

    Joe: Ech hun just eng Zait lang op enger akkustescher Guitar geschrammelt, mee fannen daat schon bessi komesch, wann en sech sou en Piercing rausschleit. Mee bon, et schengt awer meiglech ze sin. Den Sproch ass trotzdem esou riwerkomm, vlaischt hätt en daat och anescht kennen kommunizéiren. 30 Euro sin och fir mech e bessi Souen, ech geif an denger Plaatz net wirklech déi Leit Saachen virwerfen vun denens du net wees wéi se sin. Respekt wann wirklech deng Nues gebrach waar, mee den Sproch ass eben sou Klischee-Emo eriwerkomm – an daat huet erem eppes mat engem Image ze din, den an mengen Aan no zockeregem Plastik schmaacht.

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