Schäume

Blub. Blub. Blub. Du magst dieses Wort. Wie ein Fisch. Blub. Into the White singt Kim Deal. Blub lässt dich die Dinge verdrängen. Du sagst es, wenn die Gedanken dir zu Kopf steigen und du merkst, dass sie zu lächerlich sind. Wenn deine Hände kribbeln und du dich nicht fragst, ob du jetzt einen Herzinfakt haben wirst.
Leuchtröhren aus der alten Eisenbahnwerkstatt mitgehen lassen. Die haben wir damals dort gefunden und spontan für eine Kunstinstallation benutzt. Ich glaube, so wird alle große Kunst geboren. Christo auf dem Weg zu seiner ersten Installation, lässt im Laden eine Rolle Geschenkpapier mitgehen.

Du hast vor einigen Tagen eine Schulkameradin aus alten Zeiten wiedergesehen, mehr aus Zufall. Und du hast dir mal wieder Gedanken gemacht, die du dann mit einem dicken »Blub« verscheucht hast.
Und dann träumst du von ihr. In deiner alten Schule, mit Leuten aus deinem jetztigen Leben. Und ihr. Komischerweise seid ihr euch ganz nahe. Sie sitzt zwischen deinen Beinen, ihr umarmt euch und ertragt doofe Kommentare von Aussenstehenden.

Du erinnerst dich nicht sofort an den Traum. Er taucht erst später einmal auf. Es ist seltsam.
Der Sommer verstärkt all diese Träume.

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