blub.

Manchmal wünsche ich mir, ich könnte Musik machen, meine Gedanken und Gefühle so einfach und schnell durch den Raum schweben lassen, meine Wut rausbrüllen und die Farben und Bilder in meinem Kopf selbst erschaffen.
Stattdessen bin ich zum Schreiben verdammt, gefesselt an Tinte und Tastatur. Gut, ein Musiker ist an die Grenzen des menschlichen Gehörs und dessen, was wir als „musikalisch“ empfinden gefesselt und unterliegt damit wohl strengeren Grenzen als jenen der Grammatik und Orthographie. Wobei der Schreiberling, siehe Dadaismus, beides auch ausser Kraft setzen kann, ohne allzu schrecklich zu wirken.

Ich glaube, ich wollte jetzt irgendetwas großes und wichtiges sagen, aber irgendwie ist es mir entfallen. Passiert.

Ein Kommentar zu “blub.

  1. Mir geht's oft ähnlich. Nur dass ich mir wünsche, ich wäre Maler. Ich glaube das ist der Fluch der Kreativität; man fühlt sich als ob es eine bessere Methode gäbe Anderen das Vorgestellte zu zeigen.

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