Warten auf Angst und Schrecken

Ich würde wohl gut bei diese digitale Boheme passen, die sich an diesem Wochenende in Berlin getroffen hat. Dort waren keine Haustiere erlaubt, »Nagetiere ausgenommen«. Ich verschiebe regelmässige wiederkehrende Arbeit wie A&S immer bis auf den letzten Drücker. Ein Seminar mit dem Titel »Wie ich die Dinge geregelt kriege – ohne einen Funken Selbstdisziplin« wäre für mich also auch gar nicht so falsch. Obwohl, vielleicht könnte ich das auch selbst halten?
Für mich gilt eigentlich folgende Strategie: Sich an die Dinge, die getan werden müssen, erinneren. Und das früh genung. Am besten am Freitag schon. Bei A&S ist das nicht weiter schwierig, mich erinnern ständig irgendwelche Leute an die Serie. Dann hat man auch noch genung Zeit, um es ständig zu verschieben. Auf Samstagabend zum Beispiel, was für A&S sehr früh wäre. Klassischerweise finde ich am Samstagabend aber auch noch irgendeinen Grund, um es »wie immer « auf Sonntag zu verschieben. Wo es dann immer weiter nach hinten verschoben wird. Ungefähr um Zehn Uhr abends dann wird es wirklich langsam Zeit anzufangen. Dann heule ich erst noch meine Messengerkontaktliste durch, dass ich diese Serie schreiben müsste, keine Idee hätte oder es sicher sehr schlecht würden werden. Normalerweise beginne ich gegen Ein Uhr, aufzunehmen. Ausser, wenn Ferien sind.
Dann beginne ich um Elf Uhr Montagsmorgens, zu schreiben.

(Was ich eigentlich erzählen wollte: Ich habe die »Angscht a Schrecken«-Übersichtssseite ein wenig erweitert. Wenn noch jemand Erwähnungen/Reviews kennt, bitte melden.)

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