_

Podcast: Angscht a Schrecken zu Köln

Die 41. Folge Angst a Schrecken ist die längste bisher, da sie genau eine Sekunde länger ist als die zweitlängste bisher. Ich war, wie wohl viele Leser/Hörer und Leserinnen/Hörerinnen wissen, in Köln. Und schon die Reise dorthin war eine Odysee, die im Schatten eines explosionsgefährdeten Getreidesilos began und in der Karnevalshochburg endete…

[audio:http://media.switchpod.com//users/fireballsweblog/angschtaschrecken41.mp3]
Direktmp3download Angscht a Schrecken zu Köln

Zu hören ist das ganze auch mit netter Moderation und guter Musik davor und danach von 16 bis 17 Uhr in der Sendung Crumble auf Radio ARA auf den Frequenzen 103,3 und 105,2 oder im Internet unter ara.lu

Die Musik stammt von Revolution Void und steht unter einer cc-Lizenz.

A&S Podcast Feed ¦ A&S in iTunes oder anderem Podcatcher abonnieren ¦ A&S im iTunes Katalog
Weiterlesen

Tag der offenen Tür bei Radio ARA

Kommt doch ruhig vorbei…
Text von Graffiti.lu:
Are you curious and independent?
You like alternative music, culture and journalism?
You want to get involved in making your campus life dynamic?
Radio ARA, Graffiti and the „Espace Culture“ of the university of Luxembourg are seeking for volunteer students to join its‘ exciting Campus Radio project.
For more information, come and visit us during the Radio ARA Open day on September 29th from 12 pm to 5 pm.
Location: 2, rue de la boucherie (200m from place d‘Armes)
Listen to the Welcome Days‘ special radio shows from 1pm to 4pm on 103,3 or 105,2 FM or on our live stream.

Ist es möglich, einen Artikel über Köln zu schreiben, ohne die Wörter »Köln«, »Cologone« oder »Colonia« im Titel zu verwenden?

Die Antwort auf die Frage ist: Ja, wenn man einen Artikel über einen Müslihersteller schreibt, aber dann muss man Kölln schreiben, was auch irgendwie mehr so aussieht, wie der Name klingt.
Ich bin also wieder da. Touristisch war das wieder einmal nicht wirklich, denn die Schlange vor dem Dom war zu lang und so haben wir uns nur ein Brauhaus angesehen, um dann in das Kölner bzw. genauerer Ehrenfelder Nachtleben einzutauchen. Ehrenfeld rockt sowieso, vor allem der schon mehrmals erwähnte Qhof. Sonntags waren wir bloss Eis essen und spazieren, danach haben wir in einem Park »Stadt, Land Fluss« gespielt, wobei ich wieder einen Beweis für meine Dislexsie/Legasthenie/Watauchimmer geliefert bekommen habe. Vielleicht bin ich auch einfach nur nicht alphabetisch gestrickt, weil ich immer überall zuerst dran war.
Fotos gibts keine, bzw. die, die es gibt, sind allesamt irgendwelche Sticker und Klowände.
Das Hotel hatte direkten Blick auf den Dom, was aber nicht unbedingt für Qualität spricht. So war das WLAN da gebührenpflichtig. Anderseits hat das Smartphone, das ich geliehenerweise mit hatte, eh nicht in der Lage, sich in das Adminmenü von WordPress einzuloggen, es ist dann immer abgestürzt. Es gibt sicher Plugins und sowas, aber da mein eigenes Handy kein WLAN hat und ich GPRS nie wieder im Leben benutzen will, da viel zu teuer, ist mir das auf unbestimmte Zeit egal. S‘ gibt eh bald ein Laptop.
In Köln sind auch viele merkwürdige Dinge passiert. Und ich war wieder auf der Osterinsel. Später dazu mehr, in einer Stunde bin ich auf Sendung, ersatzweise.

Ausgeflogen

Ich bin bis Dienstag abends in Köln. Diesmal werde ich wohl nicht für irgendwelche Wagenplätze kochen, sondern brav das Touristenprogramm abspulen und an so einem merkwürdigen Jugendtreffen, organisiert vom deutschen SNJ (wie auch immer das heißen mag) teilnehmen. »Firwaat sin se komm? Fir Croissanten ze friessen an Champes ze saufen!« ist wohl gar nicht so falsch, aber man darf es sich ruhig auch manchmal gut gehen lassen.
Wir lesen uns also spätestens am Mittwoch, Angscht a Schrecken gibt es wohl nicht, es sei denn, Köln bietet genung Ruhe, um eine Folge aufzunehmen. Genauso verhält es sich mit dem Bloggen. Macht nichts kaputt!

Vormerken

Nehmt mal bitte eure Agendas, Hausaufgabenheftchen, Palms, Notizzettel, Hänge oder sonstwas zur Hand.
Schlagt die Seite für den 20 27. Dezember 2007 auf.
Nehmt einen schwarzen Edding.
Schreibt folgendes:
Bloggerlesung, D:qliq

Edit 0709211816: Wir sind definitiv zu 4 Vorlesern und Vorleserinnen.
Edit 0712191104: Datum ist der 27. Dezember, nicht der 20. Weitere Informationen hier.
Weitere Informationen folgen…

Der Ernst des Lebens

Ehe morgen der Ernst des Lebens in gewissen staatlichen Bildungsanstalten wieder beginnt, so sitze ich heute schon, zumindest virtuell in einem Klassenzimmer. Nämlich in dem der 10b des Lanu-Gymnasiums in Berlin-Marzahn.
Klassenfoto
Da sieht man mich. Und recht gut getroffen, wie ich finde.

Sehr ernst geht es übrigens auch heute Abend in der berühmt-berüchtigen Rotonde 2 zu. Fire liest »Angscht a Schrecken zu Letzebuerg« anlässlich der großen Freiwilligen-Börse. Eintritt ist frei und das ist ein relativ einmaliges Event. Danach und davor gibt es sehr vielfältiges und wunderbares Programm, animiert und moderiert von der besten Moderatorin und Freundin, die man sich vorstellen kann.

Podcast: Angscht a Schrecken op enger Tankstell irgendwou an der Pheripherie

Die 40. Angscht a Schrecken-Folge dreht sich um meine Abenteuer auf einer Tankstelle, irgendwo in der Nähe der Hauptstadt, wo ich dem Herz des luxemburgischen Alptraums gefährlich nahe komme.
Auf dieser Tankstelle gibt es zwar keine Erdbeeren, dafür jedoch ein ehemaliges Starlet…

[audio:http://media.switchpod.com//users/fireballsweblog/angschtaschrecken40.mp3]
Direktmp3download Angscht a Schrecken op enger Tankstell irgendwou an der Pheripherie

Die Musik stammt von Revolution Void und steht unter einer cc-Lizenz.

A&S Podcast Feed ¦ A&S in iTunes oder anderem Podcatcher abonnieren ¦ A&S im iTunes Katalog
Weiterlesen

Überstrichen

Szenecafé ohne Szene. Unruhige Tage vor dem Sturm, der sicher kommen wird. Vielleicht einfach einmal aufhören, den eigenen Gedankenstrom aufzuschreiben und zu analysieren? Du fühlst dich ein wenig schmutzig, obwohl frisch gebadet. Vielleicht die alten Klamotten, vielleicht die ungewohnte Sonne, vielleicht auch einfach nur das Gefühl des Alters dieser Ferien, die quasi unendlich sind. Zum zweitletzten Mal soll der Zyklus beginnen.

Sie haben diese wunderbare Klowand mit all diesen schrägen und sich gegenseitig widersprechenden Sprüchen übermalt. Was wie eine Metapher klingt, ist eigentlich die Realität, nur eine Tatsache, die man mit ein wenig Bestürzung wahrnimmt, dann mit den Achseln zückt und nicht weiter daran denkt. »Freedom for the mental prisoners!« stand da und ich habe es lustig gefunden. Was aber, wenn es wirklich eine Metapher war? Alles neu macht der September. Und ich bin voll des Schwermutes, da der Sommer, den wir nie hatten, auf ein Ende geht und der Herbst, in dem ich mein zweites Jahrzehnt auf diesem Planet beenden werde, eigentlich schon begonnen hat.
Interview
Wenn man zuhause ist, macht einem graues Wetter nicht so viel aus, manchmal wünscht man es sich sogar. Im Urlaub ist es wichtiger, man achtet immer auf das Wetter. Ich auf jeden Fall, aber das macht nichts. Ich mag Wolken, denn ich hasse einfarbigen Himmel. Wieder eine Metapher meiner Gefühlswelt?
Irgendwann äußerte ich den Wunsch, das Meer zu sehen. Sehnsucht nach einem Ort, an dem man Sehnsucht haben kann. Nun werde ich es sehen, aber ich habe das noch nicht mal richtig realisiert. Wie auch, Dänemark ist weit weg!

Über jemand anderen schreiben? Wohl kaum. Obwohl, ich möchte Ina wiedersehen, ihre Gefühle teilen, erleben, wie sie denkt, sie richtig kennen lernen. Dabei ist sie eigentlich bloß eine Puppe in einem Regal in deinem Kopf, mit ein klein wenig Eigenleben. Das ist eine merkwürdige Formulierung für etwas, das eigentlich sehr nahe liegend ist. Natürlich ist ein Charakter, eine Figur, die du erfunden hast, ein Teil von dir, der dich interessiert, den du aber auch einfach irgendwo liegen lassen kannst. Obwohl, alles kannst du nicht mit deinen Charaktern machen.
Ina nimmt wohl kaum ein Messer und schneidet sich die Pulsadern auf, so dass sie stirbt. Das ist einfach nicht »In-Chara«, wie das in Fanfictionkreisen genannt wird. Aber »er« könnte kommen kommen, die beiden könnten sich küssen, Sex haben, ein Liebespaar werden, während du dich sehnst, Ina wäre real und würde Bass für dich spielen. Ein eher absurdes Szenario, auf jeden Fall der letzte Teil. Oder du lässt ihn einfach nicht kommen, lässt sie enttäuscht sein und gibts dem ganzen den gleichen furchtbar melancholischen Ton, den auch dein Leben hat.
(Symbolträchtiges nicht-wirklich-Symbolbild copyright by the_zipper)

Wunschzettel

  • Freitag-Tasche, (F12 oder F13)
  • Einen Kaputzenpulli aus diesem superteuren extrabold-Geschäft
  • Eine halbwegs ordentliche Kamera, am liebsten natürlich eine digitale Spiegelreflex
  • Im D:qliq lesen dürfen
  • Eine Geburstagsparty im Untergrund
  • Ein Großmembranmikrophon, z.B. das hier.
  • Externe Soundkarte, zum Beispiel diese oder diese

Ich habe am 14. Oktober Geburstag. Durchgestrichene Dinge sind bereits erledigt. Und die Kategoriezuordnung ist ironisch zu verstehen.