Voller Poesie (Herbstgedicht)

Eine kurze, aber warme Begegnung
Ein Lächeln, ein langer Mantel
wie in einer winterkalten Nacht
Ich bin voller Poesie
und erschrecke über diesen Gedanken
auf meiner Zunge formt sich
eine Erinnerung so bitterlich
Fußabdrücke im Schnee
Zimt im Tee
Dunkelheit umhüllt mich
kalt wie ein schuppiger Fisch
Doch leuchten stets die Sterne
über meinen Pfad, unbekannt in der Ferne
Ich trage meine Einsamkeit wie einen Mantel
denn auch auf diesem Pfad gibt es Gefährten
An einer Gabelung mache ich halt
Vermisse ich etwa
Väterchen Frost?

(Sieh an, es reimt sogar während einer kurzen Zeit.)

2 Kommentare “Voller Poesie (Herbstgedicht)

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