Not The End

Death is not the end, they say
But I, standing in a deep dark hole
I dare to ask
if maybe the end comes before death
dark and intriguing questions
asked winterlong during cold nights
No answers in these ruins build upon
ancient myths and legends
no more songs to be sung by old men
this ivory tower has collapsed to nothing more
than a well
Death is not the end, they say
I dare to think: maybe destruction is
and in the same moment
I am collecting pieces to build
a new – my own tower
where all my toughts shall be thought
where I shall write my stories
where I shall find protection
in deep winter nights

[Ich weiß, dass ich des Englischen kaum mächtig bin und meine Ausdrucksmittel in dieser Sprache begrenzt sind. Kommentare bzgl. Rechtschreibung, Grammatik und ähnlichem sind deshalb erwünscht. Was nicht heißt, dass inhaltliche Diskusion verboten ist. Im Gegenteil. Und: Na endlich, ein Gedicht.]

4 Kommentare “Not The End

  1. Zum Inhalt: Ich finde es ist eine interessante Idee. Warum halten Menschen an den gleichen Ideen fest die sich schon einmal als fehlerhaft erwiesen haben? Obwohl man die Ruinen der Vergangenheit klar vor sich sieht macht man doch wieder die gleichen Fehler…
    Ich finde in dem Titel steckt eine gewisse Ironie. Irgendwie ist es doch auch eine Art Ende, wenn man sich im Kreis bewegt.

    Zur Form: Generell gefällt es mir. Dass du auf Punkte verzichtest mag ich hier sehr, weil’s unterstreicht, dass das Ganze immer so weiterlaufen wird, ohne Ende.
    Ich hätte nach “well” allerdings eine zweite Strophe begonnen. Du setzt mit einer neuen Überlegung an die die vorherige spiegelt, mach das auch optisch sichtbar. In einem Gedicht sind Zeilenumbrüche noch essentieller als in der Prosa. ;)
    Die Groß/Kleinschreibung irritiert mich etwas. Ich dachte anfangs du würdest sie benutzen um Satzanfänge darzustellen, aber das funktioniert in der 10. Zeile nicht weil du da alles kleinschreibst, und es fühlt sich stark nach einem neuen Satz an.
    Ich bin mir nicht sicher ob ich die Tautologie in der viertletzten Zeile mag. Du könntest da ein sehr schönes dreistufiges Crescendo haben: “where I shall think / where I shall write / where I shall find protection”

    Zur Rechtschreibung usw.: Lies nochmal, Charel. ;)
    Es müsste “all winter long” und “at the same moment” heißen, und bei “toughts” hast du ein “h” vergessen. Ist jetzt das was mir beim Lesen spontan auffiel. Wenn ich morgen etwas wacher bin kann ich’s gern nochmal lesen.

  2. My only friend, the end?

    To the prepared mind, death is just the next adventure?

    Weisheit gefunden in einem Glückskeks:
    Der Frosch im Brunnen weiß nichts von der Weite des Meeres, aber er weiß, wie hoch der Himmel ist.

    Öhm, nee. Passt alles nur so’n bischen, aber nicht wirklich.

    Die Orthografiefrage: ich weiß, du hältst sie angesichts des Inhaltlichen für unangemessen. Trotzdem: build oder built? Keine Antworten in diesen Ruinen bauen auf Mythen und Legenden auf? Oder Keine Antworten in diesen Ruinen, gebaut aus Mythen und Legenden?

  3. …an ech mengen et as “I dare ask”…?

    d’Zeilen 9 an 10 – perséinlechen Lieblingsdeel…iwerhapt den Elfenbeinturm, an dann sou emgesat…jo, definitiv main Lieblingsdeel :) an huet mer grad en Saz angeflößt den ech demnächst weart verwenden :) merci

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