Klein-Fire im Quebec

Ich sitzte momentan in einer Schule in Valleyfield in Quebec. Ich habe gestern im Zug und im heute im Flugzeug ein wenig geschrieben, habe das Heft aber jetzt gerade nicht dabei, es wäre wahrscheinlich auch ein wenig viel, das jetzt alles abzutippen. In Kanada fährt man auf der richtigen Straßenseite, benutzt das metrische System und hat nicht annähernd so verrückte Tastaturen wie in Frankreich. Ausserdem kauft man Zigaretten in großen Mengen in kleinen Wohnwagenläden, die von Indiandern betrieben werden, welche dort angeblich Schmuggelgut verkaufen.
Anonsten sieht Quebec aus wie ein französisches Amerika, bzw. umgedreht, was es irgendwie ja auch ist. Und die Menschen sprechen eine sehr merkwürdige Sprache, welche sie irrtümlicherweise als Französisch bezeichnen. Ich denke, es ist irgendein abstrubser englischer Dialekt mit französischer Grammatik.
Der Flug war harmlos, ich wurde erstaunlicherweise nicht vom Sicherheitspersonal einer Leibesvisitation unterzogen und musste nur kurz 5 Minuten mit einer netten Zollbeamtin reden.
Und jetzt bin ich in Valleyfield, was irgendwo zwischen Stadt und Provinznest rumtingelt, soweit ich das bis jetzt beurteilen kann.

2 Kommentare “Klein-Fire im Quebec

  1. Was ist eigentlich der Grund für diese Reise oder ist das geheim? Abgesehen von meiner Frage finde ich es sehr interessant, dass du jetzt Tausende von Kilometern im RL entfernt bist, und man das im VL eigentlich gar nicht merken würde, wenn man von dem Inhalt deiner Postings mal abstrahiert.

  2. Quebec-Franséisch ass dach wéi Franséisch aus dem 17ten Joerhonnert, nee? Sie hunn dach eng Rëtsch almoudes Wieder an ‘Redewendungen’. An e fuerchtbaren Accent, lol. Méi schlëmm wéi d’Letzebuerger.

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