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Podcast: Angscht a Schrecken an der Rockhal

Das Konzerthallenequivalent zum öffentlichen Rundfunk ist in Luxemburg die Rockhal. Etwas, das sich Rockhalle nennt und die Hälfte der Zeit nur einen merkwürdigen Koch präsentiert und dann auch noch vom Staat kommt, kann man ruhig manchmal kritisieren. Und wenn man Gonzojournalist ist, muss man das sogar…

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Fallen

Auf den Boden fallen ist ja selten ein erfreuliches Ereigniss. Vor allem dann nicht, wenn man auf den Rücken fällt.
Komischerweise schmerzt der Daumen mit dem eingerissenen Fingernagel immer noch, obwohl ich den kurz nach dem Aufprall überhaupt nicht bemerkt habe. Wenn ich Glück habe, habe ich ganz eindrucksvoll-kischtige Bilder von Bluttropen auf Schnee auf dem Belval-Usines-Bahnhof hinterlassen, denn ich hab echt einige Minuten gebraucht um im Dunkeln überhaupt zu bemerken, dass mein rechter Daumen verletzt war.

Ich bin immer wieder erstaunt, wie sehr winzige Verletzungen an Fingern schmerzen können. Vor allem frage ich mich, wie man sich a) den Daumennagel einreißen und b) schmutzige Knien haben kann, wenn man auf den Rücken fällt.
Erstaunlich finde ich es auch, dass die wunderbare „aus dem Zug raus, 5 Minuten gehen, abrocken!“-Formel nicht mehr funktioniert, da sich dort, wo man sonst an Ticketkaufwollenden und Posterverkäufern entlanglaufen ist, jetzt eine gigantische Baustelle befindet und man irgendwelche unsinnigen Umwege entlang an Saturn und Co. laufen muss. Ähnlich unverständlich ist die gefühlte Evolution von Windows Xp auf Windows Vista bei Laptos auf der gleichen Stärkeklasse (mittlere Leistungsfähigkeit für die Zeit des Kaufes).
Vielleicht verklag ich Agora. Wegen dem Daumennagel.

Podcast: Angscht a Schrecken op engem Release vun Quentin Lagonza

Manche Konzerte sind einfach Pflicht. Und so war diese Albumreleaseparty der befreundeten Band Quentin Lagonza für mich auch Pflicht. So bin ich sogar in den regnerischen Süden Luxemburgs gefahren und bin dort natürlich auf sehr viel Angst und Schrecken getroffen…

Das Album könnt ihr bei der Band selbst, bei amazon und bald sicher auch bei iTunes kaufen. Was ich ganz subjektiv empfehle.

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Blogathon: Anarchie in Afrika

Da hab ich mir ja was schönes eingebrockt. Als Chris den Blogathon über Afrika ausgerufen hat, dachte ich: Afrika. Mhmm. Doofes Thema. Das könnte man genausogut zu Themen wie „Europa“ oder „Südamerika“ sagen, aber mich interessiert Afrika als Kontinent weniger als beispielsweise Südamerika. Obwohl beides ja mal ein Kontinent war. Aber darum geht es hier nicht. Hier soll es jetzt um Anarchie bzw. Anarchismus in Afrika gehen. Ich hatte mir das als Thema ausgesucht, wahrscheinlich noch angestachelt von dem furchtbar schlechten RAF-Film und mit der Meinung, ich hätte ja noch genug Zeit „bis November“ und würde deshalb wohl ausgiebig über das Thema recherieren können.

Dass ich jetzt überhaupt wieder schreibe (die ersten Zeilen habe ich tatsächlich heute morgen geschrieben), liegt daran, dass ich eigentlich mein Zimmer aufräumen soll, weil morgen die Heizungsmonteure kommen, die gleichzeitig auch noch unsere Nachbarn sind. Also, deren Atelier ist in unserer Straße.

Die Wikipedia weiß quasi nichts über Anarchie in Afrika. Die wenigen Länder, die zum Thema verlinkt sind, führen sogleich wieder auf den Artikel, der den ganzen Kontinent begreift.
Afrika, ein Kontinent, auf dem es so gut wie keine Anarchie gibt? Eigentlich verwunderlich, da es in Spanien ja grundsätzlich deshalb mehr Anarchisten als Sozialisten gab, weil die Bevölkerung eher auf dem Lande lebte und der Marxismus eher auf den Fabrikarbeiter abzielte als auf Bauern. Übrigens haben die Gebiete, die anarchistisch „verwaltet“ wurden, eine höhere Produktion als die anderen zur gleichen Zeit. Wir wir alle zur Genüge wissen, ist ein Großteil der Bevölkerung Afrikas in der Landwirtschaft tätig, insofern sind die Grundvoraussetzungen also nicht die schlechtesten für Anarchismus.

Das einzige, was in der Wikipedia beschrieben wird, ist die Annahme, dass es heute noch in Afrika viele Stammesstrukturen gibt, welche in ihren Grundzügen als anarchistisch bezeichnet werden könnten. Ob das nun so stimmt, mag ich hier mal bezweifeln, immerhin gibt es, wenn die Ältesten herschen, zumindest de facto eine kleine Hierarchie, wenn auch eine flache. Trotzdem dürfte eine Gesellschaft, die sowieso schon an flache Hierarchien gewöhnt ist, eigentlich den idealen Nährboden für Anarchismus bieten.

Und siehe da, es gibt auch so einiges zum Thema im Internet:
Als erstes stoße ich auf zwei Buchrezensionen. Das eine ist eine Doktorarbeit mit dem Titel Post-Colonial African Theory and Practice: Wole Soyinka‘s Anarchism von Joseph Walunywa. Der erste afrikanische (Literatur)nobelpreisträger hat auf 313 Seiten zusammengefasst, wo der Anarchismus in afrikanischen Mythen und in den Werken von Wole Soyinka gefunden hat. Da sag doch noch jemand, Anarchismus und Literatur könnten sich nicht prima ergänzen.

Das zweite besprochene Buch ist geschichtlicher und sicherlich leichter zu lesen (wie auch die Besprechung) und nennt sich African Anarchism: The History of a Movement, wobei der Rezension nach diese Bewegung nie so wirklich bestanden hat. Interessant jedoch die Meinung des Besprechers, dass Nationalismus in Afrika nicht immer gleich, wie in Europa, Kapitalismus heißen muss.

Was gibt es denn nun tatsächlich an Bewegungen in Afrika? Anarchism and Revolutionary Syndicalism in Africa gibt Aufschluss darüber. In Nigeria z.B. gibt es die Awareness League, welche 99 mehrere tausend Mitglieder hatte – aktuellere Zahlen sollten kleiner sein. Eine Art Verfassung hat diese Liga auch, worin die Ziele der Organisation wiederzufinden sind:
The AWARENESS LEAGUE upholds the principles and dictates of internationalism convinced that national boundaries and territoriality are but artificial creations. The LEAGUE stands for and is committed to PEACE and rejects WAR, militarism, fascism and racism as well as the acquisition and development of technologies that promote war, militarism and, in turn, undermine peace and peaceful co-existence among nations. The LEAGUE advocates violence only as a form of resistance to the violence and violent methods and tactics of the ruling class its agencies and collaborators or as a form of liberation struggle. To this end, AWARENESS LEAGUE, as an anarcho-syndicalist and revolutionary socialist front proclaims all over the world and insists that no form of collaboration can exist between the ruling classes – the exploiter and their victims, the masses
Interessant ist hier wieder, dass in Nigeria Anarchismus nicht gleich Antinationalismus heißt.

In Uganda gibt es dann die Anarchist Democratic Forces, von welchen einige Emails veröffentlicht sind. Interessant ist vor allem die mit dem Titel , aus der folgendes Selbstverständniss hervorgeht:
UADF struggle is about a just society with no Class structure. Uganda is a society based on class and land ownership. Free use and equal distribution of Land is one of UADF‘s causes. Reactionary forces have used an „allied democratic forces (adf)“ to contra UADF from the masses. Basically UADF is a revolutionary science in Uganda that has no face, something strange. The regime claims that UADF is run by Islamic fundamentalists, wrong. ADF (Anarchist Democratic Forces) sees any form of religion to be a class structure.
Weiter wird erklärt, dass das Land lange Zeit vom Westen ausgenutzt wurde und es jetzt an der Zeit sei, das zu ändern. Die in den Mails angebene Webseite existiert nicht mehr, ob die Gruppe, die offensichtlich auch bewaffnet agiert hat, nocht existiert, weiß ich nicht.

In Südafrika gibt es das Bikisha Media Collective, die anarchistische Medien verteilen und Pramphlete verteilen. Auf deren Webseite ist auch von „Revolutionary internationalism“ die Rede – es scheint also, als ob der südafrikanische Anarchismus mehr von der europäischen Idee der Abschaffung der Nationalstaaten gemeinsam hat als jene Gruppierungen, die wir bisher behandelt haben.

Ansonsten bleibt nur die Information, dass es in Sierra Leone, Libanon, Ägypten, Marocco, Kongo, Somalia und Algerien wohl auch anarchistische Gruppierungen gibt oder gegeben hat. Ich bin bei meiner Informationssuche auch auf die Seite struggle.ws gestoßen, welche aber eng verknüpft mit blackened.net zu sein scheint, wo ich den Großteil der Infos gefunden habe.

Anteile

Wenn man Anteile an einer Firma kauft, hat man ja (theoretisch) als Inhaber ein gewisses Mitspracherecht, je nachdem wieviel Teile man besitzt. Wenn ich jetzt Anteile am Luxemburger Staat kaufen würde, gelten meine Stimmen bei der Wahl dann zweimal? Können Ausländer so jetzt Wahlrecht kaufen? Oder sind das überhaupt keine „richtigen“ Anteile?
Und vor allem: Wieso dürfen die ehemals bankrotten, jetzt geretteten Banken da wieder ordentlich mitspielen? Was, wenn die das Staatsgeld jetzt ungefragt in albanischen Hüttenkäse investieren und der Markt für albanischen Hüttenkäse in zwei Jahren implodiert?
Hat der Staat sein Geld eigentlich auch auf einer Bank? Wenn ja, auf welcher? Wieso ist die „Spuerkees“ nicht auch Zentralbank, und was macht die eigentlich?

Podcast: Angscht a Schrecken op enger Party vun Studenten vun der Uni.lu

Wenn man an die Uni Luxemburg denkt, dann denkt man nicht unbedingt an Party. Ich zumindest denke an Leute, die sich nur dort anmelden, um weiterhin Kindergeld beziehen zu können. Nun war ich aber von „ausländischen“ Studenten auf eine sogenannte Houseparty eingeladen worden. Angst und Schrecken waren natürlich nicht weit …

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Yegussa (Liveblogging)

Yegussa Cover

Ich habe am Freitag eine, die CD von Yegussa geschenkt bekommen. Also, die CD war übrig geblieben und deshalb durfte ich sie mitnehmen. Ich nehme das als Anlass, mal wieder livezubloggen. Dh. ich werde die knappe halbe Stunde, die die CD dauert, meine äusserst subjektiven Eindrücke in die Tastatur hämmern. Yegussa ist übrigens eine luxemburgische Band, deren drei Mitglieder Carlo, Yannick und Pit heißen. Und los geht‘s:

elVis iS a clicHE (0‘24)
Das Intro ist vom King geklaut, so steht es zumindest auf dem kleinen Beipackzettel, den Yegussa als einzigste Information zu dem wunderschön gestalteten Cover gegeben haben. Und genauso wie der Titel fühlt sich das Lied dann auch an: Wie ein ein Elivs-Klichélied, das sofort in

CheAp BoXxX (3‘30)
übergeht. Das fängt kraftvoll an, um dann nach einigen Sekunden in einer Art postrockigem Intermezzo zu verebben. Die ersten eigenen Töne der nur instrumental spielenden Band gefallen. Die ausuferenden, langsamen Teile werden immer wieder von einem kurzen Krachschwall unterbrochen, um schlussendlich in ein rockigeres, schnelleres Part überzugehen. Bemerkenswert auch der Bass-Teil gegen Ende. Der Schluß des Songs ist mitreißend, chaotisch, brachial – und genau das gefällt mir!

mONolOguE (5‘32)
Der dritte Titel, einer der längeren, beginnt genauso kraftvoll wie sein Vorgänger aufgehört hat. Auch hier haben wir keinen Moment Ruhe, es geht schnell nach vorne, wobei kein Instrument ins Hintertreffen gerät. Ich stelle die Boxen lauter, was sicherlich kein Zeichen für schlechte Musik ist! Ein wunderbar stimmungsvolles Drumsolo in der Mitte des Tracks, von der „singenden“ Gitarre begleitet, wird mit der Zeit langsamer, ebbt ab, es ist nur noch Gitarre zu hören, der Bass schaltet sich zu, baut wieder Spannung auf – kommt da ein Höhepunkt? Die Drums sind auch wieder da, die Stimmung schauckelt sich wieder hoch, um dann in ein gegenseitiges Kräftemessen überzugehen. Ich hätte jetzt ein großes Finale erwartet, aber vielleicht ist genau das ja eine Qualität von Yegussa.

PUbLIc ENEmy (5‘17)
Dieser Song beginnt mit einem coolen Bass, der sogleich von der stürmischen Gitarre unterbuttert wird. Beide Instrumente bauen zusammen Spannung auf. Ich kriege Lust zum Headbangen. Der Krachfaktor ist hoch, aber genau das gefällt, vor allem, da es sofort wieder in einen ruhigeren, aber dennoch energiereichen Teil weitergeht. Yegussas Musik fließt, ist ständig in Bewegung, keine Minute gleicht der anderen. Und schon beginne ich meinen Kopf zu bewegen, kann kaum still sitzen, als es wieder ruhiger wird – nur, um gleich danach wieder Spannung aufzubauen, die dann gegen Minute 4 beinahe explodiert. Elektrisierend geht es weiter. Der Song versandet, ehe ein einzelner Schlag auf die Drums ihn beendet.

WE dOn‘T nEEd BoDYbuilDing (5‘25)
Auch hier geht es kraftvoll zur Sache, allerdings beruhigt sich der Song nicht so oft wie sein Vorgänger. Das erfordert natürlich mehr Durchhaltevermögen beim Zuhören. Allerdings ist die Musik von Yegussa, die man wohl irgendwie in die Schublade „Postrock/Instrumentalrock“ stecken kann, nicht wirklich die, die man sich als einzelne Songs anhören sollte. Vielmehr ist das Gesamtkunstwerk gefragt. Krachpassagen werden durchbrochen von ruhigeren, die wieder Spannung erzeugen. Die Aufnahme klingt nicht perfekt, aber die ist auch live im Proberaum von Yegussa aufgenommen und deshalb ist der Sound wohl auch so, wie die Band ihn haben will. Wäre ich Musikexperte, könnte ich auch sagen, ob man irgendwelche Fehler hört, aber ist das wirklich wichtig? Der ungestürme, brachiale Eindruck, der Yegussas Musik hier macht verträgt auch Spielfehler. Ich auf jeden Fall kann Spielfehler und semiprofessionelle Aufnahmebedingungen (von denen ich im Proberaum hier frecherweise mal ausgehe) verkraften, wenn die Instrumente so präsent und so ungestürm klingen wie auf diesem Album.

…aND ThEN notHinG happENED (0‘36)
36 Sekunden kurz ist dieser Track, der leise beginnt und quasi mit jedem Drumschlag lauter wird, anschwillt, nur um wieder abzuschwillen. Hier hätte ich mir mehr erwartet, aber der Titel verrät ja schon, dass nichts passiert.

OUr ShIP wiLL SiNk (8‘18)
Der längste Track vom Debütalbum Yegussas ist auch der letzte. Er beginnt ruhig. Und nach knapp zwei Minuten fühlt es sich für einen Moment so an, als würde er aufhören. Aber weit gefehlt, es geht weiter mit einem sehr rockigen Part, der eher ungewohnt und nicht so sehr nach Yegussa klingt. Dieser Eindruck wird aber schnell wieder wettgemacht, nur um danach wieder in noch experimentelle Klangerzeugungen überzugehen. Ich weiß nicht, was genau die Jungs mit der Gitarre angestellt haben, aber die fiept ziemlich, während Schlagzeug und Bass unbeirrt auf „Yegussa“ machen.
Dann folgt ein ruhiger, melodischer Part, der wiederum Spannung aufbaut. Ich hoffe diesmal auf die große Explosion. Und, kommt sie? Die Gitarre und die Drums bereiten darauf vor, und ja, es explodiert schon ein wenig. Und weiter. Kein großes KA-BOOM, aber immerhin. Jetzt (6‘27) flacht es wieder ab, vereebt. Dann setzt der Bass ein, spannungsgeladen auch die Gitarre. Hoffentlich kommt da jetzt noch die lang erwartete Explosion! Mhmm, dann verpufft die Energie einfach so, schade.

Ingesamt ist die Scheibe von Yegussa wohl etwas für Liebhaber des Krach-Instrumental-Rock-Genres. Auch wenn die endgültige Explosion leider fehlte, so macht Yegussa gepflegte Chaosmucke, die sich hören lassen kann. Hört euch einfach die Songs auf Myspace an, ehe ihr irgendwie versucht, an die CD zu kommen, um eventuelle Überraschungen zu vermeiden.